Schnäppchenparadies: Asia-Großmarkt in Mahrzahn


Von hier kommen also die perlmutfarbenen, mit Delphinen und Pfauen dekorierten Vasen, die elektrischen Aschenbecher und gold-schwarzen Bilderrahmen, die es beim Asia-Shop um die Ecke zu kaufen gibt: Aus dem Asia-Großmarkt in Marzahn. 80 vietnamesische, chinesische, indische und pakistanische Händler bieten fernöstliche Lebensmittel, Medien, Textilien, Geschenke und Haushaltswaren für den Wiederverkäufer zu entzückenden Niedrigpreisen an. Im Oktober 2003 wurde vergrößert, 9.300 Quadratmetern und 100 überachte Parkplätze stehen jetzt zur Verfügung. Im ersten Stock des Neubaus sind Dienstleister eingezogen, darunter eine vietnamesische Werbeagentur, Reisebüros und ein Übersetzungsbüro. Die Kunden des ungewöhnlichen Großmarkts betreiben zwischen Rostock und Dresden China-Restaurants, Asia-Imbisse oder -Märkte oder sind fliegende Markthändler. 1.000 kommen pro Woche, bescheren dem ältesten Asia-Center (seit 1998) Berlins einen Jahresumsatz von 15 Mio. Euro. Für die Einhaltung deutscher Brandschutz- und Flutwegeverordnungen, die ein Chinatown-Flair nicht richtig aufkommen lassen, sorgt Centermanager Le Luong Can, 53. „Textilien laufen dieses Jahr schlecht“, sagt er. Aber warum sollte es hier anders sein als in der übrigen Branche. „Aber Lebensmittel expandieren. Die Menschen müssen immer essen.“ Oliver Numrich

Asiatische Weihnachten
Asiatische Weihnachten

Nachtrag vom 2. August 2011: Ich habe gehört, das Asia Center in Marzahn habe schon lange zugemacht. Ich habe ein andere in Hohenschönhausen gefunden – hier der Link.

 

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