Marketing ist alles: Phantasievoll verpacktes Brot

Aldi Goldähren Pausenbrot für Prinzessinnen Disney
Aldi hat ohnehin eine Partnerschaft mit Disney geschlossen und kann offenbar auf beliebig viele Produkte ein Disney-Motiv draufklatschen. Im Falle dieses Pausenbrotes dürfte es Disney sogar besonders gefreut haben, schließlich wollen die weg vom schlechten Image der Merchandising-Produkte und freuen sich, auf "gesunden" Produkten zu kleben.

Mitunter ist die Linie zwischen einem Genussmittel wie Süßigkeiten und dem Grundnahrungsmittel Brot schwer zu ziehen. So bezeichnet der Schriftsteller Theodor FontanePumpernickel mit Schlagsahne“ als eine seiner bevorzugten Nachspeisen. Pumpernickel besteht aus ganzen Roggenkörnern und Roggenschrot und schmeckt tatsächlich recht süß, weil es so lange im Wasserdampf gebacken wird und sich die enthaltenen Kohlenhydrate zu Zucker verbinden („Verzuckerung“). Ein anderes „Brot“, das eigentlich keines ist, ist das „Russisch Brot„, als solche werden in Deutschland Kekse in Buchstabenform verstanden. Angeblich brachte ein Dresdner Konditor das Rezept dafür aus St. Petersburg mit. Und dann habe ich im Zuge meiner Recherchen zu süßen Merchandising-Artikeln zum Lutherjahr 2017 noch das „Lutherbrodt“ von Wikana gefunden, bei dem handelt es sich eher um eine Art Lebkuchen-Weichkeks. Im folgenden stelle ich einige Brot-Produkte vor, die aufgrund ihrer Vermarktung oder der Verwendung eines Lizenzmotivs ungewöhnlich sind.

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