Nestlé verändert KitKat-Rezeptur: Doch bleibt der Geschmack erhalten? Naschkater fragt nach…

KitKat von Nestlé
So sieht die Verpackung des neuen KitKat von Nestlé aus: Mehr Milch und Kakao als früher. Aber wieviel?

Die großen roten Plakate mit der neuen KitKat-Werbung überall im Stadtbild sind sicherlich nicht nur mir aufgefallen: Nestlé nimmt eine Umstellung des Rezepts zum Anlass, um großflächig für den vierrippigen Schokoriegel zu werben. Ich habe mich beim Anblick des Plakats als erstes gefragt, wieviel mehr Milch denn wohl wirklich drin steckt und wieviel Zucker weniger und ob das nicht den Geschmack, der mir ehrlich gesagt ziemlich perfekt erscheint, nicht verfälscht?! Also habe ich kurzerhand in der Pressestelle von Nestlé angerufen und Dr. Ulrike Weichert, ihres Zeichens Pressesprecherin Ernährung und Gesundheit, persönlich meine drängendsten Fragen gestellt. Hier sind ihre Antworten…

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Lippenstifte mit Geschmack: Jelly Belly, Chuppa Chups und Coca Cola machen Münder zart

Süßigkeiten für die Lippenpflege? Naja, Lippenpflege landet zwar AUF den Lippen und Teile davon gelangen sicherlich auch in den Mund, aber mir geht es in diesem Beitrag Süßwaren- und Getränkemarken wie PEZ, Jelly Bean oder Coca Cola, die Lizenzen für die Herstellung von Lippenpflegestiften mit der jeweiligen Geschmacksrichtung vergeben. Okay, ein Produkt habe ich doch gefunden (und zwar auf der diesjährigen ISM), das man vollständig essen kann und auch in diesem Beitrag verwertet: Head Bangers mit Lippenfärbefunktion. Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass es immer mehr Lippenstifte mit hübsch absurden Geschmacksrichtungen gibt wie Schokolade, Speck oder Gewürzgurke – offenbar will da jemand weniger geküsst werden! Und so etwas verrücktes gehört natürlich auch in mein Blog und wird in der folgenden Galerie im Detail vorgestellt…

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Vergleich und Umfrage: Welcher Schokoriegel ist der beste?

Erdnussbutter-, Karamell- oder Nougatfüllung – Schokoriegel haben eigentlich nur eines gemeinsam: Sie sind mit Schokolade überzogen. Doch was sich darunter verbirgt ist ganz unterschiedlich und Gegenstand heftiger Debatten: Der eine liebt den flüssigen Karamellkern, der andere haßt ihn und steht stattdessen auf knusprige Waffeln mit Haselnusssplittern. Oder süße Erdbeerfüllung… Oder salzige Erdnussbutter… (Nach meiner Beobachtung greifen Männer eher zu den gehaltvollen Riegeln wie Snickers, weil man da einfach mehr zum Beißen hat!) Aber wie will man diese Vorlieben vergleichen?! Das geht eigentlich nicht, aber zumindest vorstellen möchte ich die verschiedenen Riegel, die mir unterkommen und dabei immer einen Anschnitt zeigen, der den ein oder anderen anregt, diesen Schokoriegel jetzt selbst einmal auszuprobieren. Stimme weiter unten für Deine 3 Lieblingsriegel ab oder teile mir mit, welches Dein Favorit ist und warum!

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Doerrwerk: Obst retten durch doerren

Manche Ideen sind so genial, dass man sie immer wieder neu erfinden muss. Zum Beispiel die Haltbarmachung von frischem Obst durch Dörren. Eigentlich eine gut bekannte Kulturtechnik, doch bedarf das Entziehen von Wasser  vergleichsweise viel Energie und das Endprodukt schmeckt nicht jedem: Trockenobst ist in der Regel zäh und schrumpelig. Also machten sich die drei Freunde Zubin, Jonas und Philipp daran, die tradierten Dörrmethoden komplett zu umzustellen. Sie trocknen jetzt computergestützt und sparen damit so viel Energie ein, dass sie dafür sogar einen Umweltpreis gewonnen haben. Und was dabei rauskommt ist nicht zähl und klebrig, sondern knusprig wie Chips- und auch dafür hat das Team von Doerrwerk einen Preis gewonnen: Den Sweetie 2017, den Preis der Rundschau für den Lebensmittelhandel für die innovativsten Süßwaren und Snacks, für ihr Fruchtpapier und die Tomatenchips ohne Fett. Doch Technologie ist nur die eine Seite der Medaille und da ich mich hier vor allem mit dem Marketing von Süßigkeiten beschäftige, spielt das die größte Rolle in dem kleinen Videointerview, das ich mit Jonas Bieber gemacht habe. Hier geht es zum Film auf YouTube. 

Doerrwerk Bestellset
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Amerikanische Süßigkeiten mitten in Berlin: American Lifestyle

Endlich wieder neue US-Schoko-Riegel! Weil gestern mein Smart schlapp gemacht hat, als ich bei Doerrwerk in Tempelhof zu Besuch war, und ich zu Fuß nach Kreuzberg laufen musste, habe ich es endlich einmal geschafft, in diesem, ebenfalls in Tempelhof beheimateten „Kultladen“ vorbei zu schauen: American Lifestyle in der Attillastraße 177 in Tempelhof. Es ist tatsächlich eher ein Kiosk, was die reine Verkaufsfläche angeht, dafür aber von oben bis unten vollgestopft mit genau den Dingen, die ein Amerika-Fan einfach immer wieder haben muss: US-Süßigkeiten von Reeses, Life Savers, Little Becky Marshmallows, Crunch ’n Munch, Hostess Twinkles, Pringles, Hersheys, gekühlte und ungekühlte Getränke in typisch amerikanischen Geschmacksrichtungen wie A&W Root Beer, Vanilla, Cherry, Grape, Kraft Macaroni and Cheese-Fertigerichte, Senf, Ketchup, Sprühkäse, Dekorationsartikel, Aufkleber, Metallschilder, USA- und Kanada-Fahnen! Die Preise sind angemessen, es gibt einige Schnäppchen, aber auch manches, was erstmal teuer erscheint, in den USA, wo das Preisniveau höher ist, aber ganz normal ist. Dazu kommt der gegenüber dem Dollar schwache Euro – aber dafür hat man auch wirklich Original-US-Ware und keine europäischen oder deutschen Nachahmerprodukte. Dafür sorgt Inhaberin Brigitte Wittig, die selbst großer Amerika-Fan ist und penibel darauf achtet, wo die Produkte produziert werden. Schöner Laden, nette Bedienung mit Gratis-Fachsimpelei. Ich komme bald wieder! Hier geht’s zum Webshop von American Lifestyle.

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Jelly Belly Bean: Was ich schon immer wissen wollte!

Frederik Luzki ist Key Account Manager bei Jelly Belly Bean in Deutschland.

Auf der diesjährigen ISM habe ich Frederik Luzki von Jelly Belly Deutschland kennengelernt und ihn gleich mal alles gefragt, was ich schon immer über die kleinen Geleebohnen wissen wollte, etwa wo sie hergestellt werden, wie sie sich von Mitbewerbern abgrenzen und welche die in der Herstellung teuerste Sorte ist. Hier seine Antworten…

Fangen wir locker an: Lieber Frederik, was ist Ihre Lieblingsgeschmacksrichtung und warum?
Frederik Luzki: Auf jeden Fall „Apfelkuchen“. Diese Bean schmeckt wie ein echtes Stück Apfelkuchen, nur eben im Miniformat – und ich liebe Kuchen!

Wo kommen eigentlich die Jelly Belly Beans her, die wir in Deutschland kaufen können – auf meinen Packungen stand Thailand – stimmt das oder waren das nur die Samples von der Messe? Schmecken Jelly Belly Beans überall auf der Welt immer gleich?
Frederik Luzki: Ja, die in Deutschland erhältlichen Jelly Belly Beans werden in Thailand hergestellt, da diese Produktionsstätte optimal auf den Export ausgelegt ist. Unabhängig vom Herstellungsort schmecken die unterschiedlichen Sorten Jelly Belly Beans zwar überall auf der Welt gleich, allerdings gibt es länderspezifische Sorten wie „Guaraná“ in Brasilien. Saisonale Schwankungen können wir hierzulande nicht feststellen.

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Schoko-Verwirrung zwischen Nestlé und Trumpf: Welche Luftschokolade ist das Original?

Seit Anfang des Jahres gibt es einen neuen Schokoriegel von Nestlé auf dem deutschen Markt: „Nestlé Flair“ – mit eingeschlossenen Luftbläschen und UTZ-Kakao aus dem Nestlé Cocoa Plan. Das Verwirrende daran: Die Luftschokolade mit dem hübschen Blasen-Motiv auf der Verpackung erinnert stark an die Aero-Schokolade, die Nestlé in Großbritannien verkauft.* Das Problem mit dem Namen ist, dass offenbar (ich vermute es) die Firma Krüger, zu der auch die Ludwig-Schokoladen** der Marke „Trumpf“ gehören, in Deutschland die Rechte an einer Luftschokolade mit dem Namen „Aero“ hält und diese auch nutzt. Ob das Teil einer (veralteten) Strategie von Nestlé ist oder ob es historische oder lizenzrechtliche Gründe gibt? Leider möchte Nestlé Deutschland die Verwirrung nicht auflösen und teilt mir mit, zur Markenstrategie keine Auskunft geben zu dürfen. Auch ob eine Mintvariante von Flair in die deutschen Kioske kommt, könne zurzeit noch nicht mitgeteilt werden. Allerdings stehe man mit den englischen Kollegen im Austausch. Krüger äußerte sich auf meine Nachfragen in der Pressestelle bisher nicht. Allerdings habe ich entdeckt, dass Trumpf seine Aero-Schokolade seit neuestem auch als Riegel anbietet – wenn auch nur im 10er Pack. Außerdem werfen sie jetzt weitere sommerliche Sondereditionen auf den Markt…

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Viba-Nougatwelt besucht: Kochbuch zu gewinnen

„Appetit auf Nougat“ heißt das Video, dass in der Nougatwelt von Viba gedreht habe. Ich hätte nicht gedacht, was alles aus Nougat gemacht wird – guckt es euch selbst an!

Wodurch unterscheidet sich Nougat von Schokolade, was sind die Marketinginstrumente von Viba und wie sieht es überhaupt aus in der riesigen Nougatwelt von Viba? Der kleine Film meines Besuchs in Thüringen gibt Antworten auf diese Fragen. Übrigens verlosen Naschkater.com und Viba Sweets zusammen ein Nougat-Kochbuch von Christian Senff mit 54 süßen, aber auch herzhaften (!) Rezepten – komplett mit einem Nougat-Starterpaket. Für eine Teilnahme einfach bis zum 15. August 2017 eine E-Mail an info@naschkater.com schreiben und folgende Frage beantworten: In welcher Stadt befindet sich die Viba-Nougatwelt?* 

Übrigens: Viele weitere Gewinnspiele gibt es hier.

*Eine Teilnahme ist nicht möglich für Mitarbeiter von Viba. Versand nur innerhalb Deutschlands. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.  

Gratis-Probierpakete mit Süßigkeiten und Nespresso-Kapseln

Probierpaket mit neuen Süßigkeiten von Amazon.de

Zurzeit bietet Amazon.de zwei Probierpakete für seine PRIME-Mitglieder an: Für Süßigkeiten-Innovationen und für verschiedene Nespresso-Maschinen kompatible Kapseln. Ich habe beide bestellt und den Inhalt begutachtet. Die Süßigkeiten-Testbox beinhaltet Sallos mit Kirschgeschmack, Kaubonbons von ChupaChups, eine kleine Tüte Skittles , Brotchips von Snatt’s, ein „Danke“-Kartönchen mit Ritter Sport Mini, Jogurtgums von Katjes mit schokoladiger Unterseite und eine Stange Fruchtgkaubonbons von Mentos, ein Mini-Snickers und einen Kölln-Hafer-Schoko-Riegel. Es sind, würde ich einschätzen, neue Sortenvarianten (Sallos mit Kirsche, Jogurtgums mit Schokolade) oder in Deutschland noch wenig verbreitete Produkte (Skittles, Snatt’s-Chips), die hier günstig an interessierte Verbraucher gestreut werden, um diese als neue Stammkunden zu gewinnen. Ich war positiv überrascht von den Skittles, hier insbesondere den roten mit Erdbeergeschmack. Die Kaubonbons von Chupa Chups mit Erdbeergeschmack enthalten angeblich um 30% weniger Zucker als andere Kaubonbons (immerhin noch 350 Kalorien pro 100 Gramm); Konsistenz und Geschmack sind sehr gut, allerdings klebt das Papier zum Teil sehr fest am Bonbons und lässt sich kaum entfernen. Die Brotchips waren sehr dick, außen überwürzt und innen fad, die Sallos kannte ich bereits vom Sweetie-Award (wo wir sie 2017 als Innovation ausgezeichnet haben), ganz furchtbar war der unfassbar klebrigsüße Köln-Hafer-Riegel, der gefühlt nur aus Zucker und Weizenkleber bestand. Von den Katjes Jogurtgums mit Schokolade ist mir schlecht geworden, aber nur weil ich während der Autofahrt die ganze Tüte alleine aufgefuttert habe, weil ich nicht aufhören konnte. Ist aber nicht jedermanns Sache könnte ich mir vorstellen.

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Überall Einhörner: Unicorn-Trend macht auch vor Süßwaren nicht halt

Ritter Sport Schokolade mit Einhorn-Geschmack
„Wir können zwar nicht zaubern, aber wir beherrschen die Schoko-Magie“, schreibt Ritter Sport auf der Umverpackung der Einhorn-Schokolade. Mit aller verfügbaren Einhornpower habe Ritter Sport die glitzernde Regenbogenwelt in Schokolade gegossen. Diese Regenbogenwelt schmeckt vor allem nach Joghurt und knallsüß und nach dem Verzehr der halben Tafel schmerzte bereits mein Gaumen von den Crunch-Stückchen…

In der Gründerszene stehen Einhörner (englisch: „unicorns“) für Start-ups, die eine Milliarde Dollar wert sind, also extrem selten und kostbar. Deshalb sah man irgendwann in Social Networks immer öfter lustige Zeichnungen und sogar Videos wie diese absonderliche Werbung mit Einhörnern in allen Facetten, die fröhlich regenbogenfarbene Haufen ausstoßen. Nachdem Ritter Sport mit seiner sagenumwobenen Einhorn-Edition („Quadratisch. Magisch. Gut“), die nicht nur von kleinen Mädchen sondern insbesondere von den Berliner Start-up-Hippstern massenhaft gekauft wurden, den Anfang gemacht hat, schossen die Nachahmer ins Feld. Und inzwischen gibt es selbst bei Rewe und Netto (ohne Hund) eine ganze Reihe verrückter Einhorn-Produkte, darunter viele Süßigkeiten. Dabei reicht die Palette der angebotenen Produkte von Einhorn-Fell, über Einhorn-Mähne und Einhorn-Filet bis zum Einhorn-Pups. Ein Ende des Trends ist nicht in Sicht, deshalb kann meine Übersicht hier keinesfalls vollständig sein. Ich freue mich über Ergänzungen von eurer Seite! Hier einige der herausstechendsten Einhorn-Süßigkeiten…

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