Kindheitserinnerungen: Eiskonfekt im Aluhütchen aus dem Kühlschrank

Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Eiskonfekt: Die einzelnen Schokoladen-Pralinen steckten in gerillte Aluminium-Hütchen und wurden im Kühlschrank aufbewahrt. In einer spitz zulaufende Plastiktüte steckten vielleicht 20 bunte Schokonäpfchen. Die Schokolade war sehr weich, süß und fettig und schmeckte mir damals nicht so gut, nur die Verpackung hatte mir gefallen.  in bunten Kapseln waren. Die vorzugsweise im Kühlschrank gelagerte Schokolade musste man vom Aluminium befreien, dabei krümelte und/oder schmierte es immer ziemlich und dann konnte man sie essen. Daneben erinnere ich mich auch an Eisschokolade aus kleinen quadratischen Täfelchen, die ebenfalls in der Spitztüte daher kamen, aber komplett in Staniolpapier eingepackt waren, auf dem winterliche Comic-Zeichnugen abgebildet waren. „Kindheitserinnerungen: Eiskonfekt im Aluhütchen aus dem Kühlschrank“ weiterlesen

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Twix, Duplo und Co: Herbsttrend-Aroma Spekulatius

Die Amis haben Pumpkin Pie Spice (Kürbiskuchengewürz), das sie im Oktober in viele Halloween-Editions von Süßigkeiten stecken. Wir dagegen haben die europäische Tradition des Spekulatius, der seit letztem Jahr im Herbst/Winter an zuspruch gewinnt. 2017 waren es nur der Trendsetter Schwartau mit seinem Corny Nussvoll-Riegel „Cashew & Spekulatius“ sowie Zetti, die mit der Spekulatius-Sonderedition ihrer Knäckebrot-Knusperflocken einen Glückstreffer gelandet haben. Dieses Jahr sind zwei große auf diesen Trend aufgesprungen: Mars mit dem Twix Spekulatius Gewürz und Ferrero mit dem Duplo-Riegel Spekulatius„Twix, Duplo und Co: Herbsttrend-Aroma Spekulatius“ weiterlesen

Manner eröffnet ersten deutschen Pop up-Store bei Berlin

Immer mehr Süßwarenhersteller verkaufen ihre Produkte in eigenen Geschäften direkt an die Endkunden. Fast alle Hersteller betreiben Fabrikshops in der Nähe ihrer Produktionsstätten (z. B. Haribo, Trolli, Bahlsen, Storck), in denen es Waren mit kleinen Fehlern vergünstigt gibt, die anderen nutzen Flagschiff-Geschäfte, um ihre Marke zu inszenieren wie etwa allein in Berlin Katjes, Ritter-Sport und Rausch. Wieder andere betreiben ein Filialsystem, das zu einem zusätzlichen Standbein neben LEH und Online-Shop wird, das tun unter anderem Lindt, Viba, Loacker und – seit Ende September erstmals in Deutschland – Manner. „Manner eröffnet ersten deutschen Pop up-Store bei Berlin“ weiterlesen

Klassisch, fruchtig, süß: Lutschbonbons und Drops

Die Geschichte der Bonbons fängt mit einem Rohstoff an: Zucker. Der wurde schon früh in verflüssigter Form als Glukosesirup mit etwas Aroma, etwas Farbstoff und einem Hauch Säure in gegenläufigen Walzen zu mundgefälligen Formen wie der Beerenform gepresst: Fertig ist das klassische Lutschbonbon!

Später kamen diverse Füllungen für intensivere Geschmackserlebnisse dazu, zum Beispiel mit Fruchtsaft, LakritzSchokolade, Karamell oder Brause. Dann gibt es immer mehr Aufwertungen zu Sahne– bzw. Karamellbonbons („Kuhbonbons“), ungewöhnliche Geschmacksrichtungen und hier und da Bio– oder fair gehandelte Zutaten. Auch die kunstvolle Verschränkung verschiedener Farbschichten zu kleinen Emblemen auf den einzelnen Bonbons ist Teil der hohen Kunst des Zuckerbäckers.

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Schokoküsse, Mohrenköpfe und Schwedenbomben

In den letzten Jahre sind die Hersteller von Schokoküssen experimentierfreudiger geworden – juhu! Gerade Topkuss von Grabower probiert kreative Varianten aus, zum Beispiel bei der Farbe der Kuvertüre und verschiedenen Streuseln. Gerade zu besonderen Anlässen wie der Fußballweltmeisterschaft werden Schokoküsse gern mit  Nationalfarben dekoriert. Marktführer Storck betreibt mit seinen Dickmanns noch höheren Aufwand und bringt jahreszeitlich passende Special Editions auf den Markt wie Dicke Nüsse im Herbst, Dicke Eier zu Ostern und zuletzt Kokos im Sommer, bei denen sowohl die äußere Form an das Motiv angepasst als auch die Füllung mit zusätzlichen Aromen aufgepeppt wurde. Besonders originell fand ich die „Berliner„, die nicht nur eine runde Form hatten und eine Art Zuckerstreusel obendrauf, sondern auch noch eine Klecks roter Himbeer-„Marmelade“ in ihrem Inneren.  „Schokoküsse, Mohrenköpfe und Schwedenbomben“ weiterlesen

„Süßware klebt“: Quick-Wins vom Seminar eCommerce an der ZDS

Social Media Influencer sind in aller Munde und standen auch im Zentrum des Vortrags, den ich Mitte Mai im Rahmen des Seminars „E-Commerce für Süßwaren“ an der Zentralfachschule der deutschen Süßwarenwirtschaft e. V., ZDS, in Solingen gehalten habe. Dabei hatte ich Gelegenheit, auch andere interessante Vorträge mitzuerleben, die mir die eine oder andere Erkenntnis bescherten, die ich hier mit euch teilen möchte.

Erste Einsicht: Wer einmal in diesem Bereich gearbeitet hat, bleibt auch dabei, oder kurz gesagt: „Süßware klebt“ und das dürfte in zweifacher Hinsicht stimmen. „„Süßware klebt“: Quick-Wins vom Seminar eCommerce an der ZDS“ weiterlesen

Mikrowellen-Popcorn mit Erdbeere, Wasabi oder Speck

Es geht doch nichts über frisch in der heimischen Mikrowelle hergestelltes Popcorn: heiß und fettig und bei mir oft leicht verbrannt. Doch während man bei Ready-Made-Popcorn, also dem fertigen in Tüten, inzwischen eine breite Auswahl an Geschmacksrichtungen (und Farben) hat, ist man bei Mikrowellen-Popcorn häufig auf die langweiligsten aller Sorten beschränkt: süß oder salzig. In diesem Beitrag zeige ich meine wenigen etwas ungewöhnlicheren Popcorn-Körner für zuhause – ungewöhnlich vom Geschmack oder vom Verpackungsdesign. Ich hoffe, es werden im Lauf der Zeit mehr vorzeigbare Produkte.

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Dirndl und Lederhose: Süßes zum Oktoberfest

Einmal im Jahr steht Bayern im Mittelpunkt des Interesses – nicht nur in Deutschland, sondern inzwischen weltweit: Zum Oktoberfest! Das beginnt allerdings meistens schon im September. Den Supermärkten kann es nur recht sein, denn ihre Sonderverkaufsflächen stehen im Oktober ja schon voll mit den Halloween-Sachen und den ersten Weihnachts-Vorboten. Auch die Süßigkeiten-Sondereditionen-Maschinerie ist auf das Oktoberfest als zusätzliche „Verkaufs-Saison“ aufmerksam geworden und bringt mehr und mehr Süßigkeiten mit Bezug zu Volksfesten und natürlich den bayerischen USPs Dirndl und Lederhose auf den Markt. Einige Verpackungsinnovationen stelle ich nachfolgend vor…

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Fachsimpeln unter Pringles-Fans: Raritäten und Länderunterschiede

Eigentlich jeder, der das erste Mal meine Wohnung betritt ist erstaunt oder verwundert wegen meiner Pringles-Dosensammlung, die einige Hundert Dosen umfasst und entsprechend großen Raum einnimmt. Auf Verständnis stoße ich mit diesem Hobby nur bei anderen Sammlern und einen habe ich jetzt erfreulicherweise kennengelernt: Jonathan, 29, aus Darmstadt/Hessen. Und natürlich haben wir uns gleich über unsere liebstes Freizeitbeschäftigung ausgetauscht… „Fachsimpeln unter Pringles-Fans: Raritäten und Länderunterschiede“ weiterlesen

Kettle Discoveries: Britische Chips mit Geschmackssensationen

Damit hat Kettle echt mal einen Coup gelandet! Kartoffelchips aus dem Kessel mit drei richtig originellen Geschmacksrichtungen: Gressingham Duck (eine Ente, die im britischen Gressingham gezüchtet wird) mit Pflaumensauce und Frühlingszwiebeln, Spanische Patata Bravas mit Paprika und Aioli-Knoblauchcreme sowie New York Deli aus Pastrami (geräucherter, gewürzter Rindfleischaufschnitt) mit Gewürzgurke und Senf. Gressingham-Ente ist eine geschützte Marke, die sogar auf der Rückseite der Chipstüte aufgedruckt ist. Bisher habe ich nur die New York Deli-Chips probiert: Lecker würzig, fleischig, und hin und wieder kommt eine senfig-saure Note durch. Also gut getroffen, aber weniger intensiv als ich gedacht hätte. Es sind mit die besten Chips, die ich seit langem gekostet habe! Hier gibt es die Chips zu kaufen.

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