Jahrmarktsüßigkeiten für Zuhause: Liebesapfel, Zuckerwatte und gebrannte Mandeln

Kirmes, Rummel, Jahrmarkt: temporäre Vergnügungsstätten haben in Deutschland eine lange Tradition, neben Fahrgeschäften, Losbuden und Geschicklichkeitsspielen übern auch die vielen süßen Spezialitäten, die es nur hier gibt, eine hohe Anziehungskraft auf die Besucher aus. Nicht zuletzt, weil oft Kindheitserinnerungen daran geknüpft sind, erfreuen wir uns an Lebkuchenherzen, Liebesäpfeln und -perlen, Zuckerwatte, Kräuter-Anis-Bonbons, gebrannten Mandeln und Co. Die Süßwarenindustrie greift das freudig auf und vermarktet immer mehr Süßwaren unter Anspielung auf das bunte Jahrmarkttreiben.

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Sugarfari: Eine süße Weltreise der Naschereien

Wer in diesem Sommer Urlaub auf Balkonien macht, kann trotzdem eine süße kulinarische Weltreise erleben. Einfach einen Tagesausflug zum Laden „Sugarfari“ in der Kopenhagener Str. 69 in Berlin-Prenzlauer Berg machen und in den Schätzen aus aller Herren Länder nach den leckersten Spezialitäten suchen. Online bestellen geht natürlich auch, aber ist nicht so sinnlich und kostet meist 4,90€ Versandgebühren. Das Geschäft besteht aus zwei prall mit Süßwaren gefüllten Räumen. Viele Süßigkeiten sind nach Kontinenten sortiert und ganz niedlich in altertümliche Koffer einsortiert, zum Beispiel Afrika, West- und Osteuropa, Asien, Amerika und Ozeanien. Aber viele andere Sachen stehen zusätzlich bereit – mir fiel es als großer Freund von originellen Naschwaren jeder Art natürlich schwer, mich zu zügeln, weil einfach so viele seltene und exotische Sachen angeboten werden. Besonders nett: Viele Dinge sind auch in kleinen Portionen oder einzeln zu haben, nicht nur lose Ware (wenn die Kinder sich ihre 2-Euro-Tüten zusammenstellen, kann das schon mal ganz schön den Betrieb aufhalten!), sondern auch zum Beispiel kleine Packungen von Chips Ahoy und einzelne Poptarts oder Twinkies und Zingers von Hostess. Für die Sparfüchse gibt es eine eigene Abteilung mit reduzierten Produkten.

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Duty Free Sweets: Besondere Produkte in Sondergrößen

Nachdem innerhalb der Europäischen Union weitgehende Zollfreiheit herrscht, ist den „Butterfahrten“ und Duty Free-Geschäften auf Fähren und Flughäfen ein wesentlicher Kaufanreiz verloren gegangen: Die Einsparung der Mehrwertsteuer beim zollfreien Einkauf. Das versuchen die großen Flughafenshop-Betreiber wie Heinemann zu kompensieren, indem sie besondere Süßigkeiten nur für diese Shops beschaffen, so genannte „Travel Editions„. „Duty Free Sweets: Besondere Produkte in Sondergrößen“ weiterlesen

Mitbringsel aus Brasilien: Pringles und süße Bonbons

Immer mal wieder bringen oder schicken mir Freunde exotische Süßigkeiten aus fernen Ländern: Neulich Lakritz und schokolierte Cornflakes aus dem Ruhrpott, jetzt wurde mir eine Lieferung aus Brasilien überreicht mit Bonbons, Minischokoladen, Bananenwürfeln und zweierlei Chips. Witzig bei den Chips: Die Pringles mit der portugiesischen Beschriftung und der Standardgeschmacksrichtung „Sour Creme“ wurden in Belgien hergestellt, nach Brasilien verschifft und sind nur per Luftfracht wieder zurück nach Europa gekommen! Tatsächlich gibt es offenbar nur drei Produktionsstätten für Pringles: Irgendwo in den USA (vielleicht noch in Kanada), in Belgien, wo sie für Europa, den Nahen Osten und wie wir jetzt wissen auch für Lateinamerika hergestellt werden, und in Malaysia, wo die Sorten für Asien – meist in kleineren Dosen und oft extra absonderlichen Geschmacksrichtungen wie Cola oder Seegras produziert werden. Das brasilianische Stapelchips-No-Name-Erzeugnis „Jacker“ in der Geschmacksrichtung „Cheese“ wurde übrigens in der Malaysia produziert und schmeckt leider nicht – viel zu hart, dabei nicht knusprig. Ihr merkt schon: Mir etwas zu schenken, über das ich mich richtig doll freue, ist nicht so leicht…

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Originelle Betthupferl: Damit versüßen Hotels das Einschlafen

Wenn man in einem Doubletree-Hotel der Hilton-Gruppe eincheckt, bekommt man als erstes einen warmen Keks in einer Papiertüte überreicht: Jedem Gast soll damit ein warmes und süßes Gefühl des Willkommenseins bereitet werden. Auch andere Gastgeschenke wie die kostenlose Flasche Mineralwasser, ein frischer Obstteller oder hübsch verpackte Pralinen auf dem Zimmer drücken die Wertschätzung des Hotels gegenüber dem Gast aus.

Ich habe schon in sehr vielen Hotels auf der ganzen Welt genächtigt und finde es eine gute Tradition, dem Gast zur Nacht eine Süßigkeit auf das Kopfkissen zu legen. Früher war das meist eine kleine, einzeln verpackte Schokolade wie Ritter Sport Mini, Milka Napps oder ähnliches. Ich denke aus – nicht unberechtigter – Angst der Hoteliers vor Schokoladenflecken in der Bettwäsche, findet man heutzutage häufiger Gummibärchen in Minitütchen. Aber es gibt doch einige Besonderheiten…

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Die süßeste Ecke Wiens: Konfiserie-Fachgeschäft seit 1914

Wien darf sich glücklich schätzen, die Stadt mit der höchsten Dichte an Konfiserien, Bonbon– und Süßwarengeschäften zu sein. Jedenfalls gefühlt. Denn in der Innenstadt begegnen dem Flaneur überall mit Fachkenntnis und Naschfreude sorgsam bestückte Traditionshäuser. Ich kann in meiner Kategorie „Naschoasen“ unmöglich alle aufführen, aber eines der besonders pittoresken muss benannt werden: Die Konfiserie „Zum süßen Eck“ in der Währinger Straße 65 im 9. Bezirk. „Die süßeste Ecke Wiens: Konfiserie-Fachgeschäft seit 1914“ weiterlesen

Süßigkeiten und Snacks rund um die Fußball-WM 2018 in Russland

Tja, jetzt nachdem sich die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Russland so blamiert hat, werden viele Produkte jetzt sicherlich vergünstigt angeboten. Denn schon im Vorfeld zur Fußball-WM wurden wir überschwemmt mit Süßigkeiten, auf denen Fußbälle oder Sportler gedruckt sind, die die deutschen Nationalfarben tragen oder irgendwelche mehr oder weniger originellen Bezüge zu dieser Sportart enthalten sind. „Süßigkeiten und Snacks rund um die Fußball-WM 2018 in Russland“ weiterlesen

Experteninterview: Neue Produkte brauchen ein „geiles Display“ – sonst sieht sie keiner

Den regelmäßigen Lesern und Abonnenten des naschkater-Blogs dürfte meine Begeisterung für originelle Displays und Aufsteller für Süßwaren und Snacks nicht entgangen sein. Bei jedem Supermarkt-Besuch dokumentiere ich besonders gelungene oder besonders grottige Zweitplatzierungen und veröffentliche sie in diesem Beitrag. In der Fachzeitschrift „Neue Verpackung“ habe ich endlich einmal den Namen eines Herstellers gefunden, der derartige Displays produziert: Die Thimm Group aus Northeim bei Göttingen. Kurzerhand habe ich Display-Experten Michael Weber – seines Zeichens Leiter Corporate Marketing – alles zum Thema gefragt, was mir schon so lange auf der Seele brennt… „Experteninterview: Neue Produkte brauchen ein „geiles Display“ – sonst sieht sie keiner“ weiterlesen

Arko, Hussel, Leyensieffer: Shopfilialen für süße Gourmets

Hochwertige Schokoladenwaren, feines Gebäck, exklusive Brotaufstriche und Kaffeespezialitäten: Mein Eindruck ist, es gibt immer mehr Delikatessen- und Gourmetgeschäfte – kleine Einzelbetriebe, die ich immer mal wieder in der Rubrik „Naschoasen“ vorstelle, aber auch Ketten mit vielen Filialen überall in Deutschland wie Arko-Eilles, Hussel oder Leysieffer, einige davon betrieben als Franchise-Shops.Die Menschen interessieren sich eben stärker für hochwertige, handgemachte Lebensmittel. Anlass genug, sich einmal anzuschauen, welche Filialisten im Süßwarenbereich so unterwegs sind – ich stelle im Folgenden die bekanntesten vor…

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Rund um die Uhr-Süßigkeiten: Evolution der Kaugummi-Automaten

Deutschland ist angeblich Weltmeister bei der Automation in der Fahrzeugproduktion. Allerdings nicht bei Verkaufsaufautomaten, denn die sind in Deutschland stark auf dem Rückzug. Ich erinnere mich, dass es früher zum Beispiel an jeder Ecke Kaugummiautomaten mit vielen verschiedenen Füllungen gab, Geräte mit schmalen Fächern für Blumensträuße oder sogar Imbiss-Automaten von „Heiße Hexe“ mit Kühlung und Mikrowelle für das Erhitzen von Hamburgern mit betonharten Brötchenhälften und matschigem Innenleben. Legendär sind die Kaffeeautomaten an der Uni, die ihre Pulverplörre in braune, dünnwandige Plastikbecher abgaben, die ständig übeschwappten, und an dem man auch lösliche Suppen von Knorr durch Münzeinwurf erwerben konnte. Ob die jemals jemand gekauft hat?! „Rund um die Uhr-Süßigkeiten: Evolution der Kaugummi-Automaten“ weiterlesen