Süße Give-aways: Werbegeschenke, Incentives und Dankeschön für Kunden

In der Geschäftswelt ist es üblich, dem Kunden das Geldausgeben zu versüßen. Deshalb kriegt man nach Abschluss eines Geschäfts häufig etwas Süßes geschenkt – vermutlich um die gefürchtete After-Buy-Depression abzumildern und über einen süßen Sinneseindruck auch ein positives Gefühl zu erzeugen. Ein paar Beispiele…

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Marmelo-Manufaktur in Rheinsberg: Marmelade, Kaffee und Süßigkeiten am Schloss

Zu den Süßigkeiten ist Kathrin Wagner von Patisseurin Stephanie Albrecht verführt worden. Als deren Geschäfte in Berlin geschlossen wurden, gründete Wagner in Rheinsberg ihr Unternehmen „Marmelo„, was auf Portugiesisch „Quitte“ heißt und als Ursprungsbegriff für Marmelade seinen Eingang in viele Sprachen gefunden hat. In einer angemieteten Küche kocht sie nun Obst ein, das größtenteils aus der Region stammt. Entsprechend saisonabhängig ist ihre Produktion, das Jahr beginnt mit importierten Zitrusfrüchten bis dann mit dem Rhabarber das erste heimische Obst resp. Gemüse – denn offiziell ist Rhabarber als Gemüse klassifiziert – verarbeitet werden kann. „Marmelo-Manufaktur in Rheinsberg: Marmelade, Kaffee und Süßigkeiten am Schloss“ weiterlesen

Süßwaren besser verkaufen: E-Commerce-Seminar lehrt, Fehler zu vermeiden

Die Süßwaren-Akademie ZDS Solingen bietet am 15. und 16. Mai erstmals ein Seminar zum Thema E-Commerce für Süßwaren an. Dabei geht es um die Auswahl des richtigen Onlineshops, Suchmaschinenoptimierung, Newsletter-Tools und Fulfilment-Dienste. Zum Thema Social Media Marketing und die Einbindung von Influencern speziell für Süßigkeiten bin ich vorgesehen. Als weitere Referenten sind vorgesehen Michael Bruck von Chocri, der Onlinemarketingexperte Carlo Siebert und Marketingspezialist Enzo Vincenzo Prisco. Mein Sweetie-Kollege Gunnar Brune wird die Moderation übernehmen. Weitere Information und Anmeldung hier.

Marketing ist alles: Phantasievoll verpacktes Brot

Mitunter ist die Linie zwischen einem Genussmittel wie Süßigkeiten und dem Grundnahrungsmittel Brot schwer zu ziehen. So bezeichnet der Schriftsteller Theodor FontanePumpernickel mit Schlagsahne“ als eine seiner bevorzugten Nachspeisen. Pumpernickel besteht aus ganzen Roggenkörnern und Roggenschrot und schmeckt tatsächlich recht süß, weil es so lange im Wasserdampf gebacken wird und sich die enthaltenen Kohlenhydrate zu Zucker verbinden („Verzuckerung“). Ein anderes „Brot“, das eigentlich keines ist, ist das „Russisch Brot„, als solche werden in Deutschland Kekse in Buchstabenform verstanden. Angeblich brachte ein Dresdner Konditor das Rezept dafür aus St. Petersburg mit. Und dann habe ich im Zuge meiner Recherchen zu süßen Merchandising-Artikeln zum Lutherjahr 2017 noch das „Lutherbrodt“ von Wikana gefunden, bei dem handelt es sich eher um eine Art Lebkuchen-Weichkeks. Im folgenden stelle ich einige Brot-Produkte vor, die aufgrund ihrer Vermarktung oder der Verwendung eines Lizenzmotivs ungewöhnlich sind.

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Naschkater gratuliert: Das sind die Gewinner des Oscars der Süßwarenbranche 2018!

Die innovativsten Süßigkeiten des Jahres 2018 stehen fest! Nach einer turbulenten und diskussionsfreudigen Jurysitzung am 8. März in Frankfurt wurden letzte Woche in Gaggenau in einer fröhlich entspannten Zeremonie die Sweetie Awards überreicht. In 21 Kategorien wurden 17 Unternehmen ausgezeichnet – einige gewannen mit mehreren Produkten, darunter Niederegger und Funny Frisch, in anderen Fällen wurden Produkte gleich in zwei Kategorien ausgezeichnet, so geschehen bei Ritter Sport, myChoco und Fitmeals. Im Folgenden dokumentiere ich alle Gewinner und auch einige Sieger der Herzen

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Wackelpudding, Brausepulver, Maiblätter: Ist Waldmeister etwa ein Retro-Aroma?

Der Deutsche liebt seine Wälder, zumindest als romantische Verklärung. Und diese Liebe wird auch in den Namen seiner Süßigkeiten deutlich; denn da gibt es den Baumkuchen, die Braunen Blätter von Hachez, die Schwarzwälder Kirschtorte und natürlich jede Menge Waldmeister! Obwohl…  so besonders häufig begegnet mir Waldmeister-Aroma eigentlich nicht mehr in den Supermarkt-Regalen. Und auf einer Schachtel mit HallorenKugeln der Sonderedition „Waldmeister-Vanille“ steht doch tatsächlich der Zusatz „Retro„! Ist Waldmeister etwa schon reif für das aromatische Abstellgleis?!?

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Süße Meilen: Treuepunkte fürs Naschen gibt es zur WM von Ferrero und Storck

Jeder kleine Coffeeshop bietet Stempelkarten zur Kundenbindung an, für die man nach zehn gekauften Latte Macciatos den elften gratis bekommt. Die großen Ketten wie Starbucks führen die Kundenbindung selbstverständlich digital durch und bieten ihren Topkunden sogar goldene VIP-Plastikarten (hatte ich auch mal!). Selbst im Restaurantbereich gibt es Kundenbindungsprogramme wie etwa „Vapiano People“ und natürlich bei den großen Hotelketten wie zum Beispiel meinem Favoriten, den Hilton Hotels, das Hilton Honors-Programm. Ursprünglich sind vor allem Fluggesellschaften für ihre Meilensammelsysteme bekannt, aber eigentlich hat alles angefangen mit den Rabattmarken im Super- oder Drogerieriemarkt, deren digitaler Nachfolger die Payback– und Deutschland-Card-Systeme sind.

Warum ich das erzähle? Weil ich mich frage, warum nicht mehr Süßwarenhersteller ihre Kunden über solche Programme an sich binden. Ist es die Angst vor dem Kosten, Zweifel an der Wirksamkeit oder schlicht Trägheit und Fantasielosigkeit? Immerhin zwei große Hersteller unterhalten anlässlich der Fußball-WM temporäre Bonusprogramme für ihre treuesten Fans…

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