Dirndl und Lederhose: Süßes zum Oktoberfest

Einmal im Jahr steht Bayern im Mittelpunkt des Interesses – nicht nur in Deutschland, sondern inzwischen weltweit: Zum Oktoberfest! Das beginnt allerdings meistens schon im September. Den Supermärkten kann es nur recht sein, denn ihre Sonderverkaufsflächen stehen im Oktober ja schon voll mit den Halloween-Sachen und den ersten Weihnachts-Vorboten. Auch die Süßigkeiten-Sondereditionen-Maschinerie ist auf das Oktoberfest als zusätzliche „Verkaufs-Saison“ aufmerksam geworden und bringt mehr und mehr Süßigkeiten mit Bezug zu Volksfesten und natürlich den bayerischen USPs Dirndl und Lederhose auf den Markt. Einige Verpackungsinnovationen stelle ich nachfolgend vor…

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Naschoasen: Ein Naschpirat hortet Weingummischätze

Wieder eine unvermutete Naschoase direkt in meiner Nachbarschaft – das ist eben das Tolle an so einer großen Stadt wie Berlin: Es gibt ständig etwas zu entdecken! und dann noch so eine sympathische: Der Naschpirat hat sein Nest in der Bautzener Straße 14 am Rande des Bezirks Schöneberg, gleich an den S-Bahngleisen. Angefangen hat der studierte Grafikdesigner Emmanuel Mangiapane – ein Sachsen-Anhaltiner mit italienischen Wurzeln – mit Ständen auf Wochenmärkten, wo er seine kreativ verpackten Weingummi-Mischungen und Lakritze an die Marktbesucher brachte. Mitunter sogar mit einem echten Papagei auf der Schulter, den eine Bekannte ihm während ihres Einkaufs überließ…  „Naschoasen: Ein Naschpirat hortet Weingummischätze“ weiterlesen

Neuentdeckungen während der jüngsten Italienreise

Italien ist ein faszinierendes Land: die Leute lieben gutes Essen und trotz der Wärme auch Süßigkeiten wie Kuchen, Eiskrem und Schokolade. Hier eine Auswahl meiner italienischen Neuentdeckungen dieses Sommerurlaubs… „Neuentdeckungen während der jüngsten Italienreise“ weiterlesen

Salted Caramel-Aroma: Besonders süß, dafür aber mit mehr Salz

Ein intensives Geschmackserlebnis garantiert das immer häufiger als „Edition“ in Süßigkeiten zu findende AromaSalted Caramel„, also gesalzenes Karamell. Was in den USA schon länger geläufig ist, kommt nun vermehrt auch in unseren Geschäften in die Regale. Weil die Geschmacksrichtung „Karamell“ allein heute keinen mehr vom Hocker haut, muss sie um eine komplementäre salzige Note ergänzt werden und natürlich auf Englisch betitelt, denn dann macht das Ergebnis auch phonetisch mehr her: Soooolted Kärämäl.

Eigentlich sollte das Salz dabei körnig sein und deutlich heraus schmecken, aber in vielen Fällen wird zugunsten einer Massenkompatibilität und leichteren maschinellen Verarbeitung darauf verzichtet, Salzkörner aufzustreuen, wie es diese Geschmacksrichtung traditionell verlangen würde.

Ich stelle in der folgenden Galerie einige frisch aufgegriffene Schokoladen, Pralinen und Kekse mit diesem Trendaroma vor…

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Jahrmarktsüßigkeiten für Zuhause: Liebesapfel, Zuckerwatte und gebrannte Mandeln

Kirmes, Rummel, Jahrmarkt: temporäre Vergnügungsstätten haben in Deutschland eine lange Tradition, neben Fahrgeschäften, Losbuden und Geschicklichkeitsspielen übern auch die vielen süßen Spezialitäten, die es nur hier gibt, eine hohe Anziehungskraft auf die Besucher aus. Nicht zuletzt, weil oft Kindheitserinnerungen daran geknüpft sind, erfreuen wir uns an Lebkuchenherzen, Liebesperlen, Paradiesäpfeln und Zuckerwatte, Kräuter-Anis-Bonbons, gebrannten Mandeln und Co. Die Süßwarenindustrie greift das freudig auf und vermarktet immer mehr Süßigkeiten  unter Anspielung auf das bunte Jahrmarkttreiben.

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Sugarfari: Eine süße Weltreise der Naschereien

Wer in diesem Sommer Urlaub auf Balkonien macht, kann trotzdem eine süße kulinarische Weltreise erleben. Einfach einen Tagesausflug zum Laden „Sugarfari“ in der Kopenhagener Str. 69 in Berlin-Prenzlauer Berg machen und in den Schätzen aus aller Herren Länder nach den leckersten Spezialitäten suchen. Online bestellen geht natürlich auch, aber ist nicht so sinnlich und kostet meist 4,90€ Versandgebühren. Das Geschäft besteht aus zwei prall mit Süßwaren gefüllten Räumen. Viele Süßigkeiten sind nach Kontinenten sortiert und ganz niedlich in altertümliche Koffer einsortiert, zum Beispiel Afrika, West- und Osteuropa, Asien, Amerika und Ozeanien. Aber viele andere Sachen stehen zusätzlich bereit – mir fiel es als großer Freund von originellen Naschwaren jeder Art natürlich schwer, mich zu zügeln, weil einfach so viele seltene und exotische Sachen angeboten werden. Besonders nett: Viele Dinge sind auch in kleinen Portionen oder einzeln zu haben, nicht nur lose Ware (wenn die Kinder sich ihre 2-Euro-Tüten zusammenstellen, kann das schon mal ganz schön den Betrieb aufhalten!), sondern auch zum Beispiel kleine Packungen von Chips Ahoy und einzelne Poptarts oder Twinkies und Zingers von Hostess. Für die Sparfüchse gibt es eine eigene Abteilung mit reduzierten Produkten.

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Duty Free Sweets: Travel Editions in Sondergrößen

Nachdem innerhalb der Europäischen Union weitgehende Zollfreiheit herrscht, ist den „Butterfahrten“ und Duty Free-Geschäften auf Fähren und Flughäfen ein wesentlicher Kaufanreiz verloren gegangen: Die Einsparung der Mehrwertsteuer beim zollfreien Einkauf. Das versuchen die großen Flughafenshop-Betreiber wie Heinemann zu kompensieren, indem sie besondere Süßigkeiten nur für diese Shops beschaffen, so genannte „Travel Editions„. „Duty Free Sweets: Travel Editions in Sondergrößen“ weiterlesen

Mitbringsel aus Brasilien: Pringles und süße Bonbons

Immer mal wieder bringen oder schicken mir Freunde exotische Süßigkeiten aus fernen Ländern: Neulich Lakritz und schokolierte Cornflakes aus dem Ruhrpott, jetzt wurde mir eine Lieferung aus Brasilien überreicht mit Bonbons, Minischokoladen, Bananenwürfeln und zweierlei Chips. Witzig bei den Chips: Die Pringles mit der portugiesischen Beschriftung und der Standardgeschmacksrichtung „Sour Creme“ wurden in Belgien hergestellt, nach Brasilien verschifft und sind nur per Luftfracht wieder zurück nach Europa gekommen! Tatsächlich gibt es offenbar nur drei Produktionsstätten für Pringles: Irgendwo in den USA (vielleicht noch in Kanada), in Belgien, wo sie für Europa, den Nahen Osten und wie wir jetzt wissen auch für Lateinamerika hergestellt werden, und in Malaysia, wo die Sorten für Asien – meist in kleineren Dosen und oft extra absonderlichen Geschmacksrichtungen wie Cola oder Seegras produziert werden. Das brasilianische Stapelchips-No-Name-Erzeugnis „Jacker“ in der Geschmacksrichtung „Cheese“ wurde übrigens in der Malaysia produziert und schmeckt leider nicht – viel zu hart, dabei nicht knusprig. Ihr merkt schon: Mir etwas zu schenken, über das ich mich richtig doll freue, ist nicht so leicht…

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Originelle Betthupferl: Damit versüßen Hotels das Einschlafen

Wenn man in einem Doubletree-Hotel der Hilton-Gruppe eincheckt, bekommt man als erstes einen warmen Keks in einer Papiertüte überreicht: Jedem Gast soll damit ein warmes und süßes Gefühl des Willkommenseins bereitet werden. Auch andere Gastgeschenke wie die kostenlose Flasche Mineralwasser, ein frischer Obstteller oder hübsch verpackte Pralinen auf dem Zimmer drücken die Wertschätzung des Hotels gegenüber dem Gast aus.

Ich habe schon in sehr vielen Hotels auf der ganzen Welt genächtigt und finde es eine gute Tradition, dem Gast zur Nacht eine Süßigkeit auf das Kopfkissen zu legen. Früher war das meist eine kleine, einzeln verpackte Schokolade wie Ritter Sport Mini, Milka Napps oder ähnliches. Ich denke aus – nicht unberechtigter – Angst der Hoteliers vor Schokoladenflecken in der Bettwäsche, findet man heutzutage häufiger Gummibärchen in Minitütchen. Aber es gibt doch einige Besonderheiten…

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Die süßeste Ecke Wiens: Konfiserie-Fachgeschäft seit 1914

Wien darf sich glücklich schätzen, die Stadt mit der höchsten Dichte an Konfiserien, Bonbon– und Süßwarengeschäften zu sein. Jedenfalls gefühlt. Denn in der Innenstadt begegnen dem Flaneur überall mit Fachkenntnis und Naschfreude sorgsam bestückte Traditionshäuser. Ich kann in meiner Kategorie „Naschoasen“ unmöglich alle aufführen, aber eines der besonders pittoresken muss benannt werden: Die Konfiserie „Zum süßen Eck“ in der Währinger Straße 65 im 9. Bezirk. „Die süßeste Ecke Wiens: Konfiserie-Fachgeschäft seit 1914“ weiterlesen