Schokoladenraritäten und holzgerösteter Kaffee: Hrovat’s Bad Ischl

Genuss und Schönheit in vielerlei Form stehen in diesem Geschenkestübchen am Kreuzplatz an erster Stelle: Einst versorgte die Hrovat’s Apotheke als k. u. k.-Hoflieferant den im Sommer in Ischl verweilenden Kaiser, heute versorgt Mag. Barbara Hrovat-Forstinger und ihr Team auch nicht-adelige Einheimische und Touristen mit Kaffeespezialitäten, Schokolade, Likören, Kosmetik, Kleidung und Dekorations- und Saisonartikeln. Noch ist alles österlich ausgeschmückt; neben Eierbechern und geblümten Servietten stehen Häschen aus Porzellan und Stoff sowie solche aus Schokolade, in schimmerndes blaues, braunes und pinkes Stanniol eingewickelt, zum Verkauf.

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Eierlikör und Schokolade: eine köstliche Romanze – nicht nur zu Ostern

Zum Kaffee beim Damenkränzchen wird er gern gereicht, nicht nur aber gerade zur Osterzeit, auch als „Topping“ für Eiscreme und Obstsalat (unbedingt mit Walnüssen verfeinern!) bietet er sich an: Der Eierlikör. Ich persönlich kam schon in jugendlichen Jahren in der schuleigenen Theater-AG in den Genuss eines Bechers Eierlikör! Immer kurz vor der Premiere, aus der Hand unseres engagierten Theaterpädagogen: „Das ölt die Stimme“ war sein Argument. Und dass der enthaltene Alkohol etwas lockerer machte und das Lampenfieber überwinden half, war das zweite, nicht ausgesprochene Argument.

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Liköre: Wenn Alkohol mit Süßem vermischt wird

Liköre sind grundsätzlich alle süßen Spirituosen zwischen 15 und 40% Vol., auch wenn manche Hersteller den Begriff Likör für ihre Produkte vermeiden, weil er ihnen zu altmodisch nach Damenkaffeekränzchen klingt oder einfach nicht zur Zielgruppe passt. Die bekannte Marke „Kleiner Feigling“ zum Beispiel bezeichnet sich selbst zum Beispiel einfach als Spirituose. Kleiner Feigling ist insofern interessant, weil sie ein junges, experimentierfreudiges Zielpublikum ansprechen und neben dem ursprünglichen Feigengeschmack auch viele überraschende, innovative Aromen anbieten, zum Beispiel Popcorn, Bubble Gum, Magic Mango, Luxus Lakritz, Kirsch-Banane und viele mehr anbieten, zum Teil in zeitlich befristeten Sondereditionen. Sei’s drum…. Gerne beinhalten Liköre aber auch Sahne und dann gehen sie noch stärker in die Richtung „Naschen„, etwa die Reihe „Cremears“ von Berentzen und natürlich die Likör-Varianten der Süßwarenhersteller selbst wie etwa von Manner, Sarotti, Zentis oder Viba.

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Löslicher Kaffee: Oft sehr süß, aber zu unrecht verrufen

Warum sperren sich die Deutschen bloß gegen löslichen Kaffee? Nicht alle, aber doch die meisten schauen despektierlich auf ihn herab wie auf eine etwas peinliche Notlösung, die man höchstens im Flugzeug oder einem billigen Hotelzimmer tolerieren kann. Vielleicht weil er so praktisch ist, da man nur heißes Wasser darauf gießen muss, und dadurch der Zeremonie des Kaffeezubereitens beraubt wird? Oder weil er den Eindruck eines Fertigprodukts erweckt, da nichts mehr gemahlen, abgemessen und aufgegossen werden muss? Oder liegt es daran, dass uns irgendwann in den 80er Jahren überall diese löslichen Cappuccinos von Mike Krüger und Consorten aus kleinen Aufreißtütchen serviert wurden, denen nach dem Übergießen eine kleine chemische Schaumhaube wuchs, die man dann noch mit den beiliegenden Schokostreuseln verfeinern konnte? Cappuccino galt damals – wie heute nur noch bei kombinierten Kaffee-oder-Suppe-Münzautomaten auf Autofähren und bei Fortbildungsträgern – als Mischung aus Kaffee und Kakao…  Das war so jämmerlich süß und so weit weg von einem italienischen Espresso mit Milchschaum, dass der schlechte Ruf des löslichen Kaffees bei uns für Jahrzehnte tief ins kollektive Gedächtnis eingeätzt wurde.  „Löslicher Kaffee: Oft sehr süß, aber zu unrecht verrufen“ weiterlesen

Coffee-to-go bei Hofer: Lose-Lose-Situation

In einem Modell-Supermarkt von Hofer (Aldi) in Wien gibt es neuerdings an einer eigens dafür eingebauten Bar Barista-Kaffee – entweder zum Verzehr direkt am Tresen oder zum Mitnehmen beim Einkaufen. Ich hatte am Tage der Eröffnung schon auf Twitter darauf hingewiesen. Heute waren wir dort wieder einmal einkaufen und selbstverständlich wollte ich auch wieder einen Cappuccino trinken. Da kein Mitarbeiter an der Kaffeee-Bar zugegen war, musste ich eine entsprechende Klingel auf dem Tresen betätigen. Aber kein Klingelton erschall, nichts passierte, also drückte ich nach kurzer Wartezeit erneut, dann rief jemand aus dem Lager: „Ich komm ja schon!“

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Kaffeeweißer mit Geschmack: The Art Of Coffee Creamer

Delight Creamer Pumpkin Spice
Selbst die Kaffeeweißer-Hersteller wie International Delight stellen sich auf Halloween ein und bieten eine Variante Pumpkin Spice an.

Die Amerikaner trinken ihren Kaffee in der Regel als Filterkaffee (auch „German Coffee“ genannt), der so dünn ist, dass man durch ihn durchschauen kann. Kein Wunder also, dass in den Frühstücksrestaurants viele Gäste das Angebot annehmen, kostenlos den Becher auffüllen zu lassen – auch mehrmals hintereinander – eine Überdosis Koffein ist keinesfalls zu erwarten. Die Wässrigkeit des Kaffees ist sicher auch der Grund für den Erfolg der Kaffeehauskette Starbucks und den vielen unabhängigen Coffee Shops in den Großstädten, denn dort kriegt man kräftigeren Stoff aus der Espressomaschine. Hier wie dort wird der Kaffee gern mit unorthodoxen Geschmäckern gewürzt, entweder indem bereits die Kaffeebohne beim Rösten mit einem Aroma wie Haselnuss, Vanille oder Zimt bedampft wird, durch die Hinzufügung von Sirups oder durch die Verwendung von dortzulande sehr verbreiteten Kaffeeweißern mit Geschmack. Die so genannten Creamer gibt es als Pulver oder flüssig und mit wirklich verrückten, leckeren Sorten. Allerdings bestehen sie in der Regel aus pflanzlichen Fetten, Wasser und viel Zucker, denn das haben die Produkte aller Hersteller und alle Sorten gemeinsam: Sie sind sehr, sehr, sehr, sehr süß. Für mich, der seinen Kaffee in der Regel ohne Zucker oder Süßstoff zu sich nimmt, kaum zu ertragen. (Deshalb nehme ich lieber die mit Aroma bedampften Kaffeebohnen wie etwa Haselnuss von Dunkin‘ Donuts, Zimt-Haselnuss von Don Francesco’s oder Mandel von Cofé Royal für die Kapselmaschine, siehe auch mein Beitrag hier). Weil die Creamer-Kreationen von Nestlé, Delight und Co aber oft so originell und schick gemacht sind, möchte ich euch nachfolgend einige vorstellen.

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Einfach schöne Getränkedosen und kuriose Getränke

In diesem Beitrag stelle ich eine Sammlung von Produkten vor, die nur indirekt mit Süßigkeiten zu tun hat: Getränke in schönen Dosen! Immerhin sind viele davon doch süß und deshalb irgendwo auch eine Süßigkeit. Und weil mein Blechmaterial noch nicht sehr umfangreich ist, ergänze ich noch ein paar selten kuriose Getränke ohne Dose wie den Erdbeer-Kaffee, das Schlumpf-Wasser und das giftgrüne „Aqua Hero“ mit Waldmeistergeschmack. Habt Spaß daran und ergänzt gern per E-Mail an oliver@naschkater.com oder über das Kommentarfeld, falls ihr schöne „Dosenfotos“ beisteuern könnt.

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Mokka-Bohnen gehören nicht in die Kaffeemaschine!

Mokka bezeichnet zugleich eine Zubereitungsart für Kaffee und eine eigene Geschmacksrichtung. Traditioneller Mokka-Kaffee wird gebrüht, in dem man sehr fein gemahlenes Kaffeepulver mit heißem Wasser übergießt und etwas ziehen lässt. Beim Einschenken landet dann unvermeidlich auch Kaffeesatz im Becher. Bis zur Erfindung von Kaffeefiltern war quasi jeder Kaffee ein Mokka, denn er enthielt immer Kaffeesatz. Weil der Geschmack gerösteter, fein gemahlener Kaffeebohnen leicht an Kakaobohnen erinnert, wurde der Begriff Mokka im Deutschland der Wirtschaftswunderjahre für viele süße Produkte mit Kaffee- und Schokoladenaroma verwendet wie Mokka-EiskremKaffeeschokolade und eben Mokka-Bohnen. Letztere haben sich bis heute erhalten – nicht zuletzt für die Dekoration von Mokka-Sahnetorten! Aber für neue Produkte mit demselben Geschmack bevorzugt die Süßwarenindustrie heute eher moderne italienische Kaffeebezeichnungen als Zusätze wie Cappucino oder Latte macchiato. In den USA und Großbritannien, im deutschsprachigen Raum auch bei Kaffeeautomaten oder Kaffeehausketten wie Starbucks oder Dunkin‘ Donuts bezeichnet das englische Wort „Mocha“ einen Kaffee mit Kakao oder Schokolade, welcher in der Regel auch Milch oder Sahne enthält. „Mokka-Bohnen gehören nicht in die Kaffeemaschine!“ weiterlesen

Gratis-Probierpakete mit Süßigkeiten und Nespresso-Kapseln

Probierpaket mit neuen Süßigkeiten von Amazon.de

Zurzeit bietet Amazon.de zwei Probierpakete für seine PRIME-Mitglieder an: Für Süßigkeiten-Innovationen und für verschiedene Nespresso-Maschinen kompatible Kapseln. Ich habe beide bestellt und den Inhalt begutachtet. Die Süßigkeiten-Testbox beinhaltet Sallos mit Kirschgeschmack, Kaubonbons von ChupaChups, eine kleine Tüte Skittles , Brotchips von Snatt’s, ein „Danke“-Kartönchen mit Ritter Sport Mini, Jogurtgums von Katjes mit schokoladiger Unterseite und eine Stange Fruchtgkaubonbons von Mentos, ein Mini-Snickers und einen Kölln-Hafer-Schoko-Riegel. Es sind, würde ich einschätzen, neue Sortenvarianten (Sallos mit Kirsche, Jogurtgums mit Schokolade) oder in Deutschland noch wenig verbreitete Produkte (Skittles, Snatt’s-Chips), die hier günstig an interessierte Verbraucher gestreut werden, um diese als neue Stammkunden zu gewinnen. Ich war positiv überrascht von den Skittles, hier insbesondere den roten mit Erdbeergeschmack. Die Kaubonbons von Chupa Chups mit Erdbeergeschmack enthalten angeblich um 30% weniger Zucker als andere Kaubonbons (immerhin noch 350 Kalorien pro 100 Gramm); Konsistenz und Geschmack sind sehr gut, allerdings klebt das Papier zum Teil sehr fest am Bonbons und lässt sich kaum entfernen. Die Brotchips waren sehr dick, außen überwürzt und innen fad, die Sallos kannte ich bereits vom Sweetie-Award (wo wir sie 2017 als Innovation ausgezeichnet haben), ganz furchtbar war der unfassbar klebrigsüße Köln-Hafer-Riegel, der gefühlt nur aus Zucker und Weizenkleber bestand. Von den Katjes Jogurtgums mit Schokolade ist mir schlecht geworden, aber nur weil ich während der Autofahrt die ganze Tüte alleine aufgefuttert habe, weil ich nicht aufhören konnte. Ist aber nicht jedermanns Sache könnte ich mir vorstellen.

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Enttäuschung: Muh-Muhs Dessertsoße ist dünn, klar und fad

Seit Jahren teste ich Möglichkeiten, den Kaffee aufzupeppen: ob Sirups mit Vanille-, Karamell oder Minz-Aroma, Kaffeesahne mit Geschmack, aromatisierte Kaffeebohnen, z. B. mit Haselnuss von Dunkin‘ Donuts oder Kaffeeweißer mit unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen wie Coffemate von Nestlé – die Möglichkeiten sind vorhanden, aber alle nicht wirklich zufriedenstellend: zu süß, zu aufdringlich oder zu schwach.

Jetzt habe ich Original Muh-Muhs Toffee Soße im Supermarktregal entdeckt und gedacht: Wenn die so lecker cremig-karamellig ist wie deren Kuhbonbons, dann ist das, worauf ich immer gewartet habe…

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