Schöne Tiefkühltorten: Minions, Mickey Maus und andere Lizenzen

Der Markt der tiefgekühlten Kinder- und Geburtstagstorten mit farbenfrohen Motiven und insbesondere unter Verwendung von bekannten, lizenzpflichtigen Marken und Figuren kommt auch in Deutschland langsam in Schwung. In den USA werden knallbunte, überbordende Torten schon heute in jedem Supermarkt in Hülle und Fülle vorgehalten. Besonders aktiv ist hier neben Coppenrath & Wiese auch die Hack AG, die nicht nur viele Lizenzprodukte im Bereich Backwaren und Snacks herstellt, sondern auch innovative Eigenprodukte wie die „Fabelhafte Flamingo Torte“ auf den Markt bringt (gibt es bei Netto). Aber auch die Barbie Fantasy-Rote (natürlich mit dem Trend-Tier Einhorn bzw. dem Nachfolger Flamingo auf der Verpackung) oder die Paula Fleckentorte zum Fleckenpudding von Dr. Oetker sind innovative Fertigbackwaren. Bin gespannt, was noch an Gefrorenem auf uns zukommt…!

Bitte beachte auch meinen Beitrag über originelle Backmischungen hier und meinen Artikel zu originellen Eiskrems aus der Tiefkühltruhe hier.

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Überall Minions zum Film „Ich – Einfach unverbesserlich III“

Die Universal Studios sind nicht gerade zurückhaltend mit der Lizenzierung von Merchandising-Produkten rund um die possierlichen gelben Minions-Wesen: So irrsinnig viele Süßigkeiten und Snacks sind mit Werbung für „Ich- Einfach Unverbesserlich III“ dekoriert und werben mit ihnen, dass ich bald nicht hinterher komme, alle Produkte zu dokumentieren. Möglicherweise muss ich das ein oder andere noch nachliefern – wie immer ergänze ich meine Themenbildergalerie kontinuierlich weiter. Schon jetzt gibt es aber viele Produkte mit Minions-Aufdrucken wie zum Beispiel von Ferrero (Kinder-Schokolade, Nutella), PEZ (Spender-Sets und Bonbons mit dem extra neu kreierten Bananen-Geschmack), Bahlsen mit Leibniz-Keksen, Haribo, ChupaChups und viele mehr…

Sehr erfolgreich sind auch die PEZ-Spender mit Minions-Motiven – sie sind zum Teil in dieser Gallerie aufgeführt, zu PEZ habe ich aber einen eigenen Beitrag geschrieben, nachdem ich das sympathische Unternehmen in Österreich besucht habe (mit Video).

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Zuckerl aus Hollywood: Darum ist PEZ weltweit so erfolgreich!

PEZ Spender-Vielfalt
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Starinvestor Frank Thelen aus der  TV-Show „Die Höhle der Löwen“ würde PEZ sicher als ideales Abo-Modell bezeichnen: Der Kunde kauft einen Spender und kriegt die erste Charge Bonbons gleich mit dazu. Aber die passenden Nachfüll-Bonbons gibt es ausschließlich von PEZ und der Kunde muss sie nachkaufen, um den Spender weiter nutzen zu können. Das Geschäftsmodell kennt man heute vor allem von Druckerpatronen und Kapselkaffee. Das zweite Momentum, das dieses Produkt so attraktiv macht, sind die verschiedenen, oft detailreich ausgearbeiteten Schmuckköpfchen, die sich meist aktueller Comicfilm-Charaktere bedienen: sie laden geradezu ein, gesammelt zu werden. Kein Wunder also, dass es einen Kult um die PEZ-Spender gibt und eine weltweite Community von zahlungswilligen Sammlern, die den neusten Kreationen entgegen fiebern.

Dabei waren anfangs gar keine Schmuckköpfe vorgesehen: Als Eduard Haas III. 1950 einen Spender für seine Pfefferminzbonbons entwickelte (von PfeffErminZ leitet sich übrigens die Bezeichnung PEZ ab), orientierte er sich an einem schlichten Feuerzug, an dessen oberen Ende durch den Klappmechanismus ein einzelnes Bonbons – hygienisch, ohne Fingerkontakt – herausgestoßen wurde. Der Apotheker wollte mit den Pfefferminzpastillen eine gesunde Alternative zum Rauchen anbieten! (Hier geht es zu meinem PEZ-Video auf YouTube) „Zuckerl aus Hollywood: Darum ist PEZ weltweit so erfolgreich!“ weiterlesen

Sandmännchen-Lizenz: Ostalgie-Süßigkeiten von MDR und rbb

Die „milk MINIS„-Schokolade mit Milchcremefüllung gehören zu einer mehrteiligen Serie von Schokoladenprodukten mit dem Sandmännchen auf der Verpackung. Die von der Berliner International Food Cooperation Germany GmbH, IFC,  (einem Spezialisten für Lizenzprodukte im Süßwarenbereich) vertriebene und von Telepool lizenzierte Schokolade besticht durch eine Verpackung mit Sichtfenster auf der oberen Längsseite, die einen Blick auf die enthaltenen Riegel freigibt, die in hellblaues Staniolpapier mit glänzenden Sternchen verpackt sind. „Sandmännchen-Lizenz: Ostalgie-Süßigkeiten von MDR und rbb“ weiterlesen

Lippenstifte mit Lizenz: Jelly Belly, Chuppa Chups und Coca Cola machen Münder zart

Süßigkeiten für die Lippenpflege?! Naja, Lippenpflege landet zwar AUF den Lippen und Teile davon gelangen sicherlich auch in den Mund, aber mir geht es in diesem Beitrag Süßwaren– und Getränkemarken wie PEZ, Jelly Belly oder Coca Cola, die Lizenzen für die Herstellung von Lippenpflegestiften mit der jeweiligen Geschmacksrichtung vergeben. Okay, ein Produkt habe ich doch gefunden (und zwar auf der ISM 2017), das man vollständig essen kann und auch in diesem Beitrag verwertet: Head Bangers mit Lippenfärbefunktion.

Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass es immer mehr Lippenstifte mit hübsch absurden Geschmacksrichtungen gibt wie Schokolade, Speck oder Gewürzgurke – offenbar will da jemand weniger geküsst werden! Und so etwas verrücktes gehört natürlich auch in mein Blog und wird in der folgenden Galerie im Detail vorgestellt…

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Schlumpf-Lizenzen für Haribo, PEZ, Kinder und Zott

Haribo ist immer recht zurückhaltend, was das Lizenzgeschäft angeht – man setzt hier eher auf eigene Figuren. Nur bei den Schlümpfen macht Haribo eine Ausnahme, die gab es schon früher als losen Pfennigartikel am Kiosk. Mir sind sie in Erinnerung, weil sie immer ziemlich hart waren im Vergleich zu anderen Fruchtgummis. Erst Jahrzehnte später habe ich auf der Sweetie-Jurysitzung von meiner Jury-Kollegin Prof. Busch-Stockfisch erfahren, warum das so ist: Die Schlumpf-Fruchtgummis von Haribo waren deren ersten, die OHNE GELATINE und stattdessen mit Stärke hergestellt wurden.  Anläßlich des Kinofilms „Die Schlümpfe – Das verlorene Dorf“ brachte Haribo 2017 noch eine ganze Reihe weiterer blaugefärbter Süßigkeiten mit Schlumpf-Bezug auf den Markt, natürlich vor allem Fruchtgummi, mit und ohne Fizz, in verschiedenen Packungsgrößen, u.a. in der Reihe Balla Stixx aber auch eine Schaumzuckerware unter dem (seltsamen, aber schon lange verwendeten) Zusatztitel Chamallow„Schlumpf-Lizenzen für Haribo, PEZ, Kinder und Zott“ weiterlesen

Kinofilm-Merchandising auf Food-Verpackungen

Beim Food-Marketing unterschied ich bisher grundsätzlich Spin-offs (temporäre oder dauerhafte Derivate erfolgreicher Basisprodukte wie Twix mit Cappucino-Geschmack) und Two-in-One-Produkte (zwei Brands in einem Produkt z. B. Milka-Schokolade mit eigelegten Oreo-Stückchen). Jetzt habe ich eine neue Kategorie aufgemacht: Food-Verpackungen mit  Kinofilmwerbung darauf. Denn gerade schnell drehende Produktgruppen wie Chips, Cerealien oder Milcherzeugnisse bieten geeignete Werbeflächen für aktuell anlaufende Filme. Keiner hat das so aufwändig durchexerziert wie Disney 2015 mit der Neuauflage der Star Wars-Reihe. Weil da so unfassbar viel (Food-)Marketing gemacht wurde, muss ich Star Wars an dieser Stelle aussparen, behandle das Food-Merchandising für Star Wars aber hier separat. Aber auch ohne Star Wars sind Disney-Filme auf Lebensmittelverpackungen gut vertreten, nämlich mit Frozen und The Jungle Book. Sehr, sehr, sehr marketing-affin ist auch Universal Pictures mit seinem Erfolgsfilm „Minions – Despictable me“, der sich auf so vielen unterschiedlichen Lebensmitteln findet, dass ich auch dafür einen eigenen Beitrag verfasst habe. Außerdem dabei sind Dreamworks /Comcast mit „Kung Fu-Panda„, Warner Bros mit „Batman vs. Superman„, Sony mit „Angry Birds“ und 20th. Century Fox mit „Ice Age„. Allerdings gibt es bei Filmwerbung auf Lebensmitteln zwei große Gefahren für Filmverleiher wie für Händler …

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Merchandising: Originelle Food-Produkte mit Star Wars-Bezug

Star Wars CoffeeMateWie immer wenn es um Marketing geht, sind die USA uns weit voraus. Zum Start der Star Wars-Episode „Das Erwachen der Macht“ gibt es dort nicht nur extrem viel Crosspromotion in allen Medienkanälen und bei „Hardware“-Produkten, sondern auch bei Konsumerprodukten im Lebensmittelbereich. So finden sich in Supermärkten etwa Creamer, Cerealien und sogar gekühlter Fertigteig für Kekse in Star Wars-Aufmachung. Häufig wurden sogar eigene Produktvarianten für den Filmbezug kreiert und mit begleitenden Anzeigen vermarktet. Es bedeutet Spaß und Abwechslung für den aufgeschlossenen Verbraucher, ein gutes Zusatzgeschäft für die Food-Branche und Werbung für den Film – also eine echte Tripple-Win-Situation. Aber auch in Deutschland findet man hier und da auf den Saisonflächen oder Eckchen im Regal mit Star Wars-Merchandising. Bitte mehr davon!

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