Belgische Waffeln: weich und zuckrig

Sie heißen Belgische, Lütticher, Brüsseler oder schlicht Zuckerwaffeln und haben eines gemeinsam: Sie sind dick, tragen ein typisches „Waffelmuster“ aus kleinen Quadraten und haben grobe Zuckerkörner im Teig. Manchmal sind die auch mit Schokolade überzogen, um sie noch ein bisschen sättigender zu machen. Daneben gibt es noch die Karamell-Waffeln, gern kreisrund oder in Herzform, die tendenziell aus Holland kommen und vor Zuckersaft triefen.  „Belgische Waffeln: weich und zuckrig“ weiterlesen

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Die wunderbare Welt der Waffelröllchen

Waffelröllchen sind ein Welthit! Bevor ich mich näher mit ihnen auseinander gesetzt habe, hätte ich niemals angenommen, dass es so viele verschiedene Hersteller und Varianten gibt!

Sie müssen nicht Schokoladenüberzug oder Vanille-Füllung beschränkt werden: Waffelröllchen gibt es inzwischen schon in weitaus ausgefalleneren Varianten, natürlich mit Cocos, aber etwa auch Heidelbeere. Am bekanntesten oder weitesten verbreitet sind sicherlich die Crispy Rolls von Milky Way (Mars).

Keksröllchen ohne Füllung oder Überzug behandle ich unter Eiswaffeln. Exklusiv um den österreichischen Waffelkeks-Spezialisten Manner geht es in diesem Artikel.

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Lutscher von Chupa Chups: Erfolgreich dank Marketing

Chupa Chups ist bei uns bekannt geworden durch die Lutscher, denen sie mit originellen Verpackungen und aggressivem Marketing zu einem echten Revival verholfen haben. Chupa Chups gehört wie u.a. Mentos, Centershock, Airheads, Meller und Look-O-Look zum niederländisch-italienischen Süßwarenkonzern Perfetti Van Melle„Lutscher von Chupa Chups: Erfolgreich dank Marketing“ weiterlesen

Erfrischung in Stäbchen: Schokolade mit saurer Füllung

Erfrischungsstäbchen… eigentlich ein recht kurioses Wort für eine Süßigkeit. Ist das Erfrischende, dass die mit Schokolade überzogenen Zuckerhüllen mit Zitronen- und Orangenwasser gefüllt sind?

Die Geschichte der Erfrischungsstäbchen ist eng mit der Schokoladenfabrik Sprengel in Hannover verknüpft, denn dort wurden sie in den 1930er Jahren erfunden und hergestellt. Die technische Besonderheit dieser Süßigkeit ist, dass man eine längliche Zuckerkruste herstellen konnte, die mit Flüssigkeit befüllbar war, aber trotzdem stabil blieb. „Erfrischung in Stäbchen: Schokolade mit saurer Füllung“ weiterlesen

Em-eukal von Dr. C. Soldan: Bonbons aus der Apotheke

Als Bonbons noch nicht Genuss-, sondern Heilmittel waren, wurden sie häufig von Apothekern selbst fabriziert und verkauft. So zum Beispiel Pfefferminz-Pastillen, die der örtliche Drogist aus einem Stückchen Zuckerkomprimat herstellte, auf das er einen Tropfen Pfefferminzöl träufelte.

Ein Apotheker, der diese Idee weiterentwickelte und sie zu einem Unternehmen ausbaute, das bis heute besteht, war Dr. Carl Soldan aus Adelsdorf im bayerischen Mittelfranken. „Em-eukal von Dr. C. Soldan: Bonbons aus der Apotheke“ weiterlesen

Lebkuchen, Gingerbread oder Weckmann? Das sind die Unterschiede!

In Deutschland verbinden wir mit Lebkuchen das Lebkuchenherz vom Jahrmarkt, das Lebkuchenhaus in der Adventszeit und natürlich die mit Schokolade überzogenen Brezeln oder gefüllten Herzen aus Lebkuchenteig, die vor allem in der Adventszeit gegessen werden. Außerdem wird Lebkuchen in der Küche als Soßenkuchen für die Verfeinerung und Bindung von deftigen Soßen verwendet. Die Zutaten für Lebkuchen nach klassischem deutschem Rezept sind Mehl, Zucker, Eier und Mandeln, Zitronat und Orangeat gewürzt mit Zimt, Nelken, Piment und Kardamom.  „Lebkuchen, Gingerbread oder Weckmann? Das sind die Unterschiede!“ weiterlesen

Die Marsianer greifen den Kakaopulvermarkt in Deutschland an

Food-Riese Mars hat erst vor wenigen Monaten süße Brotaufstriche von seinen Schokoriegel-Marken herausgebracht und jetzt schon wieder eine Produktkategorie entdeckt, die er noch nicht erobert hat: kakaohaltige Getränkepulver! Jetzt gibt es gleich die volle Bandbreite auf eigenen Displays in den Supermärkten: M&M-Kakaopulver mit bunten Schokolinsen drin, Bounty-Kakaopulver mit Schokoladenstückchen und Kokosaroma (liegt sowieso total im Trend gerade) sowie Milky Way-Kakaopulver mit „Magic Stars“-Schokosternchen drin.  „Die Marsianer greifen den Kakaopulvermarkt in Deutschland an“ weiterlesen

Was macht die Waffel im Eis? Das Mouthfeel abrunden!

Ob für den Eisgenuss aus der Tiefkühltruhe oder im Café: In den Eisbecher gehört eine Eiswaffel! Warum das so ist? Dekoration und sensorische Variation, denn zum weichen Halbgefrorenen gehört auch etwas Knuspriges, um das Mouthfeel abzurunden. Abgesehen davon eignen sich die länglichen Waffel auch, um damit das Eis in den Mund schaufeln und die Keksröhre dient zugleich als Strohhalm.

Interessanterweise hat sich der Südtiroler Keksbäcker Loacker in Deutschland auf die enge Nische der Eiswaffeln gestürzt und bietet an Tiefkühltruhen seine Produkte in den Varianten Vanille und Zitrone an. Seine eisbegleitenden Gebäckröllchen nennt das österreichische Keks- und Schokoladeunternehmen Manner übrigens „Dekorhippen“.  „Was macht die Waffel im Eis? Das Mouthfeel abrunden!“ weiterlesen

Kakao: Das unterscheidet Trinkschokolade von Instantpulver

Als Kind habe ich oft einen Kakao zum Frühstück bekommen. Dachte ich. In Wahrheit handelte es sich dabei um ein kakaohaltiges Getränkepulver, das zu 80% aus Zucker und ansonsten aus zermahlenem Kakaopresskuchen besteht, dem sein kostbarster Bestandteil, die Kakaobutter, zu rund 90% entzogen wurde. Mit anderen Worten: Meine Milch wurde gesüßt, gefärbt und mit zugesetzten Vitaminen angereichert.

Inzwischen weiß ich, was die Unterschiede zu echtem Kakao und insbesondere zu einer heißen Schokolade sind. Um es kurz zu machen: Heiße Schokolade ist genau das, was es heißt: Eine erwärmte, mit Milch oder Wasser verrührte Schokolade mit all ihren definierenden Bestandteilen, nämlich zumindest Kakaobutter, Kakaotrockenmasse, Zucker und Milchpulver. Auch davon gibt es im Handel verschiedene Varianten, etwa als Kügelchen für eine leichtere Dosierung (z. B. von Rausch) oder als Klumpen in Löffelform am Stil zum einhängen in die heiße Milch (z. B. von Wawi). „Kakao: Das unterscheidet Trinkschokolade von Instantpulver“ weiterlesen

Kindheitserinnerungen: Eiskonfekt im Aluhütchen aus dem Kühlschrank

Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Eiskonfekt: Die einzelnen Schokoladen-Pralinen steckten in gerillte Aluminium-Hütchen und wurden im Kühlschrank aufbewahrt. In einer spitz zulaufende Plastiktüte steckten vielleicht 20 bunte Schokonäpfchen. Die Schokolade war sehr weich, süß und fettig und schmeckte mir damals nicht so gut, nur die Verpackung hatte mir gefallen.  in bunten Kapseln waren. Die vorzugsweise im Kühlschrank gelagerte Schokolade musste man vom Aluminium befreien, dabei krümelte und/oder schmierte es immer ziemlich und dann konnte man sie essen. Daneben erinnere ich mich auch an Eisschokolade aus kleinen quadratischen Täfelchen, die ebenfalls in der Spitztüte daher kamen, aber komplett in Staniolpapier eingepackt waren, auf dem winterliche Comic-Zeichnugen abgebildet waren. „Kindheitserinnerungen: Eiskonfekt im Aluhütchen aus dem Kühlschrank“ weiterlesen