Arko, Hussel, Leyensieffer: Shopfilialen für süße Gourmets

Hochwertige Schokoladenwaren, feines Gebäck, exklusive Brotaufstriche und Kaffeespezialitäten: Mein Eindruck ist, es gibt immer mehr Delikatessen- und Gourmetgeschäfte – kleine Einzelbetriebe, die ich immer mal wieder in der Rubrik „Naschoasen“ vorstelle, aber auch Ketten mit vielen Filialen überall in Deutschland wie Arko-Eilles, Hussel oder Leysieffer, einige davon betrieben als Franchise-Shops.Die Menschen interessieren sich eben stärker für hochwertige, handgemachte Lebensmittel. Anlass genug, sich einmal anzuschauen, welche Filialisten im Süßwarenbereich so unterwegs sind – ich stelle im Folgenden die bekanntesten vor…

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Blumenblüten als Überraschungsgäste in Süßigkeiten: Veilchen, Rosen und Lavendel

Blumenblüten in Süßigkeiten? Ja klar gibt es die! Insbesondere Veilchen, aber auch Lavendel und Rosen werden zu Süßwaren verarbeitet, manchmal als Öl, manchmal in getrockneter Form und mitunter auch nur als Aroma. Insbesondere aus Frankreich kommen mit Blumendüften aromatisierte Minz-Bonbons, Lavendel wird zunehmend mit Schokolade oder Kakao kombiniert (aber in einer Marmelade von Schwartau sogar mit Kirsche) und Rosen… na gut, dazu habe ich nur kandierte Rosenblütenblätter (auch als Würzstreuer für Torten und süße Nachspeisen) und einen bulgarischen Bonbon mit Rosenwasser gefunden. Immerhin!

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Kurz vorgestellt: Ungewöhnliche Aromen-Kombinationen bei Süßwaren

Manchmal bin ich doch überrascht und erfreut, dass es Süßwarenunternehmen in Deutschland gibt, die sich trauen, einmal etwas ungewöhnlichere Kombinationen aus zwei oder mehr Aromen in ihren Produkten auszuprobieren. Zum Beispiel Lakritz mit Zitrone (Hitschies von Hitschler), Kokos mit Blaubeere (Mermaid-Latte von Krüger) oder – ganz aktuell – Mint mit Erdbeere (After Eight von Nestlé). Noch ein paar weitere stelle ich in der folgenden Galerie vor… „Kurz vorgestellt: Ungewöhnliche Aromen-Kombinationen bei Süßwaren“ weiterlesen

Süßigkeitenmarken auf frischen Backwaren: Nutella-Muffins, Oreo-Donuts und Rolo-Kekse

Markennamen wirken anziehend auf Kunden – in allen Segmenten und auch im Süßwarenbereich. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass erfolgreiche Marken durch alle Produktgruppen gezogen werden (siehe mein Beitrag hier zu Line Extensions). Auch im Backwarenregal des Supermarkts oder im Backshop der Tankstelle wirken Marken anziehend, deshalb findet man auch hier immer öfter bekannte Brands wie Oreo und Milka von Mondelez, Smarties, Rolo oder Munchies von Nestlé und sogar die Muh-Muh-Toffee-Kuh auf Verpackungen wieder. Daneben gibt es auch ein paar Lizenzfiguren wie die Simpsons oder Minions, die ich hier gleich mit aufführe. Für das Branding verpackter Backwaren eignen sich offenbar Donuts und Muffins besonders gut, in England habe ich – schon vor ein paar Jahren – auch Kekse mit Candy Brands gefunden.

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Süße Give-aways: Werbegeschenke, Incentives und Dankeschön für Kunden

In der Geschäftswelt ist es üblich, dem Kunden das Geldausgeben zu versüßen. Deshalb kriegt man nach Abschluss eines Geschäfts häufig etwas Süßes geschenkt – vermutlich um die gefürchtete After-Buy-Depression abzumildern und über einen süßen Sinneseindruck auch ein positives Gefühl zu erzeugen. Ein paar Beispiele…

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Dauerlutscher und Lollipops: Diese Bonbons haben Stil

Eine alte Kamelle sind Lutscher sicher nicht, im Gegenteil – sie erleben ein Revival! So beweist der spanische Süßwarenhersteller ChupaChups (gehört inzwischen zum italienisch-niederländischen Konzern Parfetti van Nelle) seit einigen Jahren, dass Lollis (vom englischen „Lollipop„) und Lutscher (früher „Dauerlutscher“ genannt) beziehungsweise Schleckstängel (Schweiz) und Schlecker (Österreich) immer noch ein spannendes und zeitgemäßes Produkt sein können. Es kommt eben auf einen guten Geschmack und eine originelle Aufmachung an! Der Lolli – der sich den Zutaten nach nicht von einem Bonbon unterscheidet, allein durch den Stil – eignet sich hervorragend als Träger für Lizenzprodukte, zum Beispiel mit Minions, Hello Kitty, Star Wars oder sogar Luther. Auch sie eignen sich ebenso gut als stabiler, essbarer Kern eines witzigen kleinen Spielzeugs, wie dem Batterie betriebenen Lutscher-Rotor (siehe Galerie). Hier eine Auswahl von Lutschern, die ich in letzter Zeit gefunden habe, aktuellen und leicht angestaubten…

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Zuckerfrei naschen: Immer mehr Süßigkeiten mit weniger und ganz ohne Zucker!

Zucker gibt uns Energie und schmeckt lecker. Aber Zucker macht uns auch dick und bereitet Karies den Weg. Wie fantastisch wäre es also, wenn wir süßen Geschmack genießen könnten, ohne die Nachteile des Zuckers hinnehmen zu müssen?! Entsprechend sucht die Süßwarenindustrie ebenso wie die Getränkehersteller seit Jahren nach dem Stein der Weisen, der Zauberformel, die es den Verbrauchern ermöglicht, bei vollem Genuss ohne negative Konsequenzen zu naschen. Erste Schritte auf dem Weg zu weniger Zucker waren Zuckeraustauschstoffe mit ähnlicher Süße, aber weniger Kalorien als Haushaltszucker wie Fructose, Inulin, Sorbit oder Xylit. „Zuckerfrei naschen: Immer mehr Süßigkeiten mit weniger und ganz ohne Zucker!“ weiterlesen

Mannerschnitte: Österreichs rosafarbenes Waffelkeksimperium

Manner ist so etwas wie das österreichische Äquivalent zum deutschen Bahlsen – ein Waffelkeksgigant auf dem heimischen Markt. In einer Umfrage unter Verbrauchern in Österreich 2017 gaben 45% an, Produkte von Manner regelmäßig zu konsumieren. Mit deutlichem Abstand folgen der Leibnitz-Keks von Bahlsen mit 21% und die DeBeaukelaer Prinzenrolle mit 20% auf den Plätzen 2 und 3 (siehe Statistik in Galerie). Manner wurde 1890, ein Jahr nach Bahlsen, gegründet und ist wie diese ebenfalls überwiegend im Familienbesitz, wenngleich auch eine Aktiengesellschaft. Größenmäßig allerdings fällt Manner mit einem Umsatz von rund 200 Mio. Euro (2016) doch etwas kleiner aus als Bahlsen mit jährlich rund 560 Mio. Euro Umsatz (2017). Das Produktportfolio von Manner unfassbar umfangreich, gigantisch, schier unerschöpflich! Ob da überhaupt noch einer durchsteigt, was sie alles an verschiedenen Waffeln und Keksen im Programm haben. Und zu Manner gehören darüber hinaus auch noch weitere Süßwarenmarken mit großer Bekanntheit nicht nur in Österreich wie Napoli (Dragee-Keksi, Lebkuchen Brezerl), Casali (Schoko-Bananen), Ildefonso (Schicht-Nougat) und Viktor Schmidt (Mozartkugeln), die ihrerseits wieder viele verschiedene Süßigkeiten produzieren.

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Ex-Wrigley’s-Manager Schmidt: Erfolgreich dank hoher Spanne und Kassendisplays

Nachdem Wilfried Schmidt jahrzehntelang als Topmanager für Wrigley’s auf der ganzen Welt gearbeitet hat, lebt er heute wieder vorwiegend in München und leitet mit einem seiner Söhne und ehemaligen Wrigley’s Managern von Dubai und Miami aus das Beratungsunternehmen für den Lebensmittel-Export „in die ganze Welt“. Wir kennen uns von der gemeinsamen Arbeit in der Jury des Sweetie Awards der Rundschau für den Lebensmittelhandel. Neulich hatten wir endlich Gelegenheit für ein ausführliches Gespräch über die Besonderheiten beim Vertrieb von Kaugummi.

naschkater.com: Herr Schmidt, ich kann mich erinnern, dass es zu meinen Jugendzeiten in den 70er Jahren auch noch andere Kaugummi-Marken außer Wrigley’s gab. Inzwischen habe ich das Gefühl, es gibt nur noch Wrigley-Produkte. Wie haben Sie das geschafft?

Wilfried Schmidt: Wir haben kontinuierlich eine ganz klare Marktaufbaustrategie durchgeführt. Und massiv von den Fehlern anderer profitiert.

naschkater.com: Was haben die anderen falsch gemacht?

Wilfried Schmidt: Die Wettbewerber waren nicht fokussiert genug auf Kaugummi, sie haben die Eigenständigkeit der Produktgruppe unterschätzt. Zudem gab es in Europa kaum Wettbewerb, nur in einzelnen Ländern gab es lokale Platzhirsche wie Perfetti in Italien, Dandy in Dänemark und das „Hollywood“-Kaugummi von Warner Lambert in Frankreich. „Ex-Wrigley’s-Manager Schmidt: Erfolgreich dank hoher Spanne und Kassendisplays“ weiterlesen

Cavendish and Harvey: Fine British Sweets aus Kaltenkirchen

In Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein ist ein Unternehmen zuhause, dessen Produkte Millionen Menschen in Asien  begeistern: Die Bonbonmacher Cavendish & Harvey. Ihre goldenen Dosen, der edle, europäische Look, die fruchtig-süßen Lutschbonbons – all das kommt sehr gut an im fernen Osten. Natürlich auch in Deutschland, aber hier ist die Konkurrenz durch Bonbonhersteller wie Kalfany, Storck und viele andere besonders groß. Ein Mitbewerber sitzt kurioserweise ebenfalls in Kaltenkirchen, ohne dass es eine offizielle Verbindung zwischen beiden Unternehmen gibt: die Rudi Jahnke Süßwaren e.K, die ebenfalls schön verpackte Bonbons herstellen. Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens wurde Jahnke 2016 an Ragolds verkauft, die sind vor allem bekannt für Velamint– und ValensinaBonbons. Aber daneben stellen sie mit Queens Delight ein fast identisches Travel Sweets-Produkt her wie Cavendish & Harvey: Fruchtbonbons in einer goldenen Dose mit europäisch-britischer Aufmachung! Doch seit neustem hat Cavendish & Harvey seine Produktrange deutlich erweitert…

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