Lakritz, Weingummi und Schokolade: Neue Süßigkeiten aus Holland

Wieder einmal hat mir ein lieber Freund Süßigkeiten aus einem fernen, exotischen Land mitgebracht: aus Holland! 🙂 Nun, so fern ist es gar nicht, aber dennoch sind die niederländischen Süßwaren anders als unsere: Verpackungen wie Inhalt sind bunter und irgendwie moderner designed. Die Holländer haben ja – anders als wir Deutschen – ohnehin ein Händchen für Gestaltung und Eleganz. Das fällt mir auch immer in ihren Innenstädten auf: selbst in kleinen Orten ist alles hübsch und keck zurecht gemacht. Entsprechend sind viele der Weingummis und Lakritz-Nascherein, die Thomas für mich gekauft hat, in Kunststoffbeuteln mit dieser Seidenhaptik verpackt, die sich so anschmiegsam und zart anfühlen. Der ganze Spaß hat zusammen übrigens 15,24 Euro gekostet – natürlich ohne die Transportkosten…  „Lakritz, Weingummi und Schokolade: Neue Süßigkeiten aus Holland“ weiterlesen

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Mint-Bonbons: Zuckerkomprimat mit Pfefferminztröpfchen

Bevor es bundesweit verbreitete Massenmedien gab und sich große Marken etablieren konnte, wurde viele Waren des täglichen Bedarfs lokal oder regional hergestellt und vermarktet. so auch Pfefferminzbonbons, die der Apotheker in der Regel einfach selbst gemacht hat, indem er auf ein Stückchen Komprimat aus Rüben- oder Traubenzucker einen Tropfen Pfefferminzöl geträufelt hat.

Daraus haben sich teilweise Marken entwickelt, die bis heute existieren, so zum Beispiel Vivil-Bonbons (erfunden 1903), die PEZ(PfeffErminZ)-Bonbons (1927) aus Linz in Österreich oder die Wusil-Bonbons aus Thüringen (seit 1953). Laut einem Zeitungsartikel soll die Produktion von Wusil jedoch eingestellt werden – es lohne sich einfach nicht mehr, klagt der Eigentümer. Moderne Mints sind heutzutage oft zuckerfrei und haben gern noch eine weitere Geschmackskomponente wie Zimt oder Zitrone„Mint-Bonbons: Zuckerkomprimat mit Pfefferminztröpfchen“ weiterlesen

Muuuuhh: Bei Kuhbobons aus Karamell gibt es viele „Originale“

Warum sind Karamellbonbons mit einem Kuhmotiv weltweit so erfolgreich? Vielleicht weil Milch als ein (winziger) Bestandteil des Sahnekaramells irgendwie gesund klingt, weil Kinder Kühe generell, aber insbesondere ihre Laute (Muuuuuh!) und ihre Fellflecken lieben und man sich später immer wieder gern an die zäh-süßen Freuden der Kindheit erinnert?

Kein Wunder also, dass viele Süßwarenunternehmen versuchen, ihre im Grunde preiswert herzustellenden Karamellbonbons, die noch zudem größtenteils aus Zucker und Glukosesirup bestehen, emotional aufzuladen und an die Kuh-Saga zu koppeln. Lustigerweise gibt es dabei mehrere Marken, die das Prädikat „Original“ im Namen tragen – möglicherweise muss hier auch (analog zum Streit um die Original-Mozartkugeln) irgendwann juristisch entschieden werden, wer sich wirklich damit schmücken darf.

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Dextro Energy und Co: Das Geheimnis der Traubenzuckerbonbons

Zucker ist heute so etwas wie der Lord Voldemort unter den Zutaten, von Grund auf böse und schlecht, von den Verbrauchern gefürchtet und bekämpft. Nur wenn sie das Wort Traubenzucker lesen, dann verfliegt diese Angst und der Blick wird gütig. Mit der Zutat Traubenzucker wird sogar offensiv auf den Verpackungen geworben! Denn Traubenzucker klingt so natürlich, so gesund, wie ein Stück Obst! Man denkt an taubenetzte, frische  Weintrauben und an eine Art medizinische Wirkung des Traubenzuckers, der in der Lage ist, schnelle Energie für den Kopf zu liefern, die Konzentration zu unterstützen wie ein Nahrungsergänzungsmittel, so ein bisschen wie Doping für das Gehirn.

In meiner Kindheit waren Süßwarenprodukte aus Traubenzucker wie Dextro Energen, Vitraletten oder Traubenzucker-Lollies als eine frühe Form des „Functional Food“ überall verfügbar und so etwas wie Allgemeingut – auch Erwachsene hatten einen Stapel der quadratischen, mittig zerteilbaren Plättchen Dextro Energen beim Sport zur Hand, im Schreibtisch oder im Handschuhfach liegen. Heute findet man sie zwar noch in Supermärkten und Drogerien in der Nähe der Kassen, aber Popularität und Verbreitung haben nach meinem Gefühl abgenommen. „Dextro Energy und Co: Das Geheimnis der Traubenzuckerbonbons“ weiterlesen

125 Jahre Viba: Rauschende Festgala in Schmalkalden

Danke, Viba, für diesen tollen Abend in Schmalkalden! Viba hat sich anlässlich seines 125-jährigen Bestehens nicht lumpen lassen und ein riesiges Zirkuszelt neben seiner Nougatwelt aufgebaut und im Bourlesque-Stil mit Kronleuchtern und goldenen Stühlen traumhaft dekoriert. Es gab nicht nur ein warmes Abendbüffet (u. a. Rinderragout mit würziger Soße aus Nougat und Aceto Balsamico, Lammbraten, Lachsfilet und Wok-Gemüse), sondern später am Abend auch noch ein eigenes „Dessertbüffet“ mit weiteren Nougatspezialitäten und Pralinen! Die Zeit dazwischen wurde mit Tanz- und Gesangseinlagen im Stil der 1920er Jahre, mit Ansprachen und Erzählungen über die lange Geschichte des Unternehmens gefüllt. Besonders die Herzlichkeit, die familiäre Atmosphäre von der persönlichen Begrüßung jedes der rund 400 Gäste durch die Unternehmensleitung bis hin zur perfekten Umsorgung durch Viba-Mitarbeiter, die in diesen Tagen Sonderschichten geschoben haben, haben bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen. Hoffentlich wird auch die Eröffnung des großen Neubaus gleich neben dem Festzelt, in der eine weitere Produktionslinie eingerichtet wird, oder spätestens der 150. Geburtstag zum Anlass genommen, erneut so ein Fest auszurichten. Ich melde mich hiermit prophylaktisch schon mal dafür an!
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Frisch aus der Grube: Originelle Süßigkeiten mit Bergbau-Bezug

Diese originellen Geschenk-Süßigkeiten habe ich neulich von meiner Halbschwippschwägerin (unehelicherseits, also wir sind irgendwie entfernt verwandt) erhalten: Lakritzstäbchen namens „Kohleabbau“ und als „Grubengold“ getarnte Chococrossis mit dunkler Schokolade. Beides schmeckt richtig gut und eignet sich hervorragend als Mitbringsel aus den Bergbauregionen in Nordrhein-Westfalen. Danke, Iris! 🙂 „Frisch aus der Grube: Originelle Süßigkeiten mit Bergbau-Bezug“ weiterlesen

Arko, Hussel, Leyensieffer: Shopfilialen für süße Gourmets

Hochwertige Schokoladenwaren, feines Gebäck, exklusive Brotaufstriche und Kaffeespezialitäten: Mein Eindruck ist, es gibt immer mehr Delikatessen- und Gourmetgeschäfte – kleine Einzelbetriebe, die ich immer mal wieder in der Rubrik „Naschoasen“ vorstelle, aber auch Ketten mit vielen Filialen überall in Deutschland wie Arko-Eilles, Hussel oder Leysieffer, einige davon betrieben als Franchise-Shops.Die Menschen interessieren sich eben stärker für hochwertige, handgemachte Lebensmittel. Anlass genug, sich einmal anzuschauen, welche Filialisten im Süßwarenbereich so unterwegs sind – ich stelle im Folgenden die bekanntesten vor…

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Blumenblüten als Überraschungsgäste in Süßigkeiten: Veilchen, Rosen und Lavendel

Blumenblüten in Süßigkeiten? Ja klar gibt es die! Insbesondere Veilchen, aber auch Lavendel und Rosen werden zu Süßwaren verarbeitet, manchmal als Öl, manchmal in getrockneter Form und mitunter auch nur als Aroma. Insbesondere aus Frankreich kommen mit Blumendüften aromatisierte Minz-Bonbons, Lavendel wird zunehmend mit Schokolade oder Kakao kombiniert (aber in einer Marmelade von Schwartau sogar mit Kirsche) und Rosen… na gut, dazu habe ich nur kandierte Rosenblütenblätter (auch als Würzstreuer für Torten und süße Nachspeisen) und einen bulgarischen Bonbon mit Rosenwasser gefunden. Immerhin!

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Kurz vorgestellt: Ungewöhnliche Aromen-Kombinationen bei Süßwaren

Manchmal bin ich doch überrascht und erfreut, dass es Süßwarenunternehmen in Deutschland gibt, die sich trauen, einmal etwas ungewöhnlichere Kombinationen aus zwei oder mehr Aromen in ihren Produkten auszuprobieren. Zum Beispiel Lakritz mit Zitrone (Hitschies von Hitschler), Kokos mit Blaubeere (Mermaid-Latte von Krüger) oder – ganz aktuell – Mint mit Erdbeere (After Eight von Nestlé). Noch ein paar weitere stelle ich in der folgenden Galerie vor… „Kurz vorgestellt: Ungewöhnliche Aromen-Kombinationen bei Süßwaren“ weiterlesen

Marken und Lizenzen auf Backwaren: Nutella-Muffins, Oreo-Donuts und Rolo-Kekse

Markennamen wirken anziehend auf Kunden – in allen Segmenten und auch im Süßwarenbereich. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass erfolgreiche Marken durch alle Produktgruppen gezogen werden (siehe mein Beitrag hier zu Line Extensions). Auch im Backwarenregal des Supermarkts oder im Backshop der Tankstelle wirken Marken anziehend, deshalb findet man auch hier immer öfter bekannte Brands wie Oreo und Milka von Mondelez, Smarties, Rolo oder Munchies von Nestlé und sogar die Muh-Muh-Toffee-Kuh auf Verpackungen wieder. Daneben gibt es auch ein paar Lizenzfiguren wie die Simpsons oder Minions, die ich hier gleich mit aufführe. Für das Branding verpackter Backwaren eignen sich offenbar Donuts und Muffins besonders gut, in England habe ich – schon vor ein paar Jahren – auch Kekse mit Candy Brands gefunden.

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