Zuckerl aus Hollywood: Darum ist PEZ weltweit so erfolgreich!

PEZ Spender-Vielfalt
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Starinvestor Frank Thelen aus der  TV-Show „Die Höhle der Löwen“ würde PEZ sicher als ideales Abo-Modell bezeichnen: Der Kunde kauft einen Spender und kriegt die erste Charge Bonbons gleich mit dazu. Aber die passenden Nachfüll-Bonbons gibt es ausschließlich von PEZ und der Kunde muss sie nachkaufen, um den Spender weiter nutzen zu können. Das Geschäftsmodell kennt man heute vor allem von Druckerpatronen und Kapselkaffee. Das zweite Momentum, das dieses Produkt so attraktiv macht, sind die verschiedenen, oft detailreich ausgearbeiteten Schmuckköpfchen, die sich meist aktueller Comicfilm-Charaktere bedienen: sie laden geradezu ein, gesammelt zu werden. Kein Wunder also, dass es einen Kult um die PEZ-Spender gibt und eine weltweite Community von zahlungswilligen Sammlern, die den neusten Kreationen entgegen fiebern.

Dabei waren anfangs gar keine Schmuckköpfe vorgesehen: Als Eduard Haas III. 1950 einen Spender für seine Pfefferminzbonbons entwickelte (von PfeffErminZ leitet sich übrigens die Bezeichnung PEZ ab), orientierte er sich an einem schlichten Feuerzug, an dessen oberen Ende durch den Klappmechanismus ein einzelnes Bonbons – hygienisch, ohne Fingerkontakt – herausgestoßen wurde. Der Apotheker wollte mit den Pfefferminzpastillen eine gesunde Alternative zum Rauchen anbieten! (Hier geht es zu meinem PEZ-Video auf YouTube) „Zuckerl aus Hollywood: Darum ist PEZ weltweit so erfolgreich!“ weiterlesen

Eine ganz andere Art des Kaubonbons: millions aus England

img_6385Kaubonbons sind bei uns klassischerweise entweder eckig wie Maoam und Mamba oder rund wie Mellers und Mentos. millions sind anders: Es sind kleine, bunte Kügelchen, die man im Mund nacheinander knacken und dann zerkauen kann. Dabei bieten sie auch ein paar ungewöhnlichere Geschmäcker als das immer gleiche Erdbeer-Apfel-Zitrone-Reigen: Es gibt Bubble Gum (blau), Kirsche (rot), Cola (braun) und Schwarze Johannisbeere (violett), Sour-Varianten und als Krönung sogar schokolierte Varianten wie Schoko-Erdbeer oder Schoko-Orange. Neuester Ableger sind die millions mallows, also Mini-Marshmallows, etwa die blauen in der einzigartigen Geschmacksrichtung Bubble Gum – das leckerste Schaumzucker-Zeug, das ich seit langem gekostet habe. Hergestellt werden millions übrigens von der Golden Casket Group, die 1959 im westschottischen Greenock gegründet wurde, und vor allem unter dem Label „Buchanan’s“ Fudge, Toffees und Bonbons anbietet. Weitere Marken von Golden Casket sind „Hill’s“ und „Gibb“.

In Deutschland sind die Miniatur-Geschmacks-Perlen noch wenig verbreitet, immerhin kann man bei Amazon einige Gläser davon bestellen, die aber gleich ganz schön groß. Ansonsten mal im englischen Shop von Amazon gucken, zum Beispiel hier, wo es kleinere Verpackungseinheiten und auch nette Sets zu bestellen gibt (und so lange UK noch zur EU gehört, bekanntlich zollfrei).

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