Salted Caramel-Aroma: Besonders süß, dafür aber mit mehr Salz

Ein intensives Geschmackserlebnis garantiert das immer häufiger als „Edition“ in Süßigkeiten zu findende AromaSalted Caramel„, also gesalzenes Karamell. Was in den USA schon länger geläufig ist, kommt nun vermehrt auch in unseren Geschäften in die Regale. Weil die Geschmacksrichtung „Karamell“ allein heute keinen mehr vom Hocker haut, muss sie um eine komplementäre salzige Note ergänzt werden und natürlich auf Englisch betitelt, denn dann macht das Ergebnis auch phonetisch mehr her: Soooolted Kärämäl.

Eigentlich sollte das Salz dabei körnig sein und deutlich heraus schmecken, aber in vielen Fällen wird zugunsten einer Massenkompatibilität und leichteren maschinellen Verarbeitung darauf verzichtet, Salzkörner aufzustreuen, wie es diese Geschmacksrichtung traditionell verlangen würde.

Ich stelle in der folgenden Galerie einige frisch aufgegriffene Schokoladen, Pralinen und Kekse mit diesem Trendaroma vor…

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Muuuuhh: Bei Kuhbobons aus Karamell gibt es viele „Originale“

Warum sind Karamellbonbons mit einem Kuhmotiv weltweit so erfolgreich? Vielleicht weil Milch als ein (winziger) Bestandteil des Sahnekaramells irgendwie gesund klingt, weil Kinder Kühe generell, aber insbesondere ihre Laute (Muuuuuh!) und ihre Fellflecken lieben und man sich später immer wieder gern an die zäh-süßen Freuden der Kindheit erinnert?

Kein Wunder also, dass viele Süßwarenunternehmen versuchen, ihre im Grunde preiswert herzustellenden Karamellbonbons, die noch zudem größtenteils aus Zucker und Glukosesirup bestehen, emotional aufzuladen und an die Kuh-Saga zu koppeln. Lustigerweise gibt es dabei mehrere Marken, die das Prädikat „Original“ im Namen tragen – möglicherweise muss hier auch (analog zum Streit um die Original-Mozartkugeln) irgendwann juristisch entschieden werden, wer sich wirklich damit schmücken darf.

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Cavendish and Harvey: Fine British Sweets aus Kaltenkirchen

In Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein ist ein Unternehmen zuhause, dessen Produkte Millionen Menschen in Asien  begeistern: Die Bonbonmacher Cavendish & Harvey. Ihre goldenen Dosen, der edle, europäische Look, die fruchtig-süßen Lutschbonbons – all das kommt sehr gut an im fernen Osten. Natürlich auch in Deutschland, aber hier ist die Konkurrenz durch Bonbonhersteller wie Kalfany, Storck und viele andere besonders groß. Ein Mitbewerber sitzt kurioserweise ebenfalls in Kaltenkirchen, ohne dass es eine offizielle Verbindung zwischen beiden Unternehmen gibt: die Rudi Jahnke Süßwaren e.K, die ebenfalls schön verpackte Bonbons herstellen. Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens wurde Jahnke 2016 an Ragolds verkauft, die sind vor allem bekannt für Velamint– und ValensinaBonbons. Aber daneben stellen sie mit Queens Delight ein fast identisches Travel Sweets-Produkt her wie Cavendish & Harvey: Fruchtbonbons in einer goldenen Dose mit europäisch-britischer Aufmachung! Doch seit neustem hat Cavendish & Harvey seine Produktrange deutlich erweitert…

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Man liebt es oder man hasst es: Karamell, Toffee und Fudge

Nein, es geht hier nicht um die Wurf-Süßigkeiten auf dem Kölner oder Düsseldorfer Rosenmontagszug, die Kamelle, sondern um karamellisierten Zucker. Karamell gibt es flüssig wie in Werthers Original, als Schoko-Karamell, weich zum Kauen wie in Toffee Fee und Curly Wurly oder hart wie in Daim-Schokolade oder dem Werther’s Original Lutschbonbon. Enge Verwandte des Karamells sind Toffee und Fudge, beide beinhalten neben Zucker noch Milchprodukte wie Milchfett, Sahne oder Butter. Bei Fudge kommen weitere aromabildende Zutaten hinzu wie Schokolade, Vanille, Honig oder auch Bier oder Likör. Fudge muss weniger stark erhitzt werden als Toffee, ist später etwas brüchiger, Toffee dagegen zäh.

Karamell dient häufig auch als Geschmackskomponente (z. B. als Füllung oder Überzug) für Trägerprodukte wie Schokolade, Pralinen, Kekse, Popcorn und Kaffee. Dafür habe ich auch einige Beispiele in der nachfolgenden Bildergalerie gefunden.  „Man liebt es oder man hasst es: Karamell, Toffee und Fudge“ weiterlesen