Look-O-Look im Interview: Fantasien aus Marshmallow und Weingummi

Dirk Köhm, Accountmanager von Look-O-Look in Deutschland.

Ich bin mir sicher, jedem sind die bunten und witzigen Weingummi- und Marshmallow-Produkte wie die Candy Pizza oder das Candy Sushi von Look-O-Look schon einmal aufgefallen – sie sind einfach ein Augenschmaus! Einer der Verantwortlichen dieses ursprünglich holländischen Unternehmens, das zur Perfetti Van Melle Group (u. a. Mentos und ChupaChups) gehört ist Dirk Köhm. Er hat sich freundlicherweise die Zeit genommen, um meine vielen Fragen, die ich an dieses Unternehmen habe, zu beantworten.

naschkater.com: Lieber Dirk, ich habe gerade die Halloween Candy Pizza probiert und bin wieder mal begeistert! Wie kriegt ihr das so weich und fruchtig hin? Wer hat eigentlich das allererste Rezept entwickelt?

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Eine ganz andere Art des Kaubonbons: millions aus England

img_6385Kaubonbons sind bei uns klassischerweise entweder eckig wie Maoam und Mamba oder rund wie Mellers und Mentos. millions sind anders: Es sind kleine, bunte Kügelchen, die man im Mund nacheinander knacken und dann zerkauen kann. Dabei bieten sie auch ein paar ungewöhnlichere Geschmäcker als das immer gleiche Erdbeer-Apfel-Zitrone-Reigen: Es gibt Bubble Gum (blau), Kirsche (rot), Cola (braun) und Schwarze Johannisbeere (violett), Sour-Varianten und als Krönung sogar schokolierte Varianten wie Schoko-Erdbeer oder Schoko-Orange. Neuester Ableger sind die millions mallows, also Mini-Marshmallows, etwa die blauen in der einzigartigen Geschmacksrichtung Bubble Gum – das leckerste Schaumzucker-Zeug, das ich seit langem gekostet habe. Hergestellt werden millions übrigens von der Golden Casket Group, die 1959 im westschottischen Greenock gegründet wurde, und vor allem unter dem Label „Buchanan’s“ Fudge, Toffees und Bonbons anbietet. Weitere Marken von Golden Casket sind „Hill’s“ und „Gibb“.

In Deutschland sind die Miniatur-Geschmacks-Perlen noch wenig verbreitet, immerhin kann man bei Amazon einige Gläser davon bestellen, die aber gleich ganz schön groß. Ansonsten mal im englischen Shop von Amazon gucken, zum Beispiel hier, wo es kleinere Verpackungseinheiten und auch nette Sets zu bestellen gibt (und so lange UK noch zur EU gehört, bekanntlich zollfrei).

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Was kaum einer weiß: Seit fast 100 Jahren kommen weiße Mäuse aus Berlin

img_7907Wer hat nicht als Kind weiße Mäuse am Kiosk gekauft, um damit die Eltern zu erschrecken?! Besonders erfolgreich ärgern konnte ich meine Mutter mit den großen Mäusen mit den auffälligen schwarzen oder roten Augenperlen. Genau die kommen seit 1921 vom Berliner Traditionsbetrieb Aseli – ein Akronym aus dem Vor- und Zunamen des Firmengründers Alfred Seliger. Natürlich gibt es inzwischen Konkurrenzprodukte, insbesondere Haribo dominiert den Stückartikelmarkt für Weingummi und Schaumzucker und hat auch weiße Mäuse im Programm. Allerdings sind die kleiner, fester und säuerlicher als die Original-Mäuse und haben auch keine farbig abgesetzten Augen. Und sie sind eben auch preiswerter – die Qualität der Zutaten und die manuelle Fertigung macht die Aseli-Produkte teurer als die der Konkurrenz. Dazu kommt, dass die Schaumzuckerwaren von Aseli leider etwas empfindlicher sind und stets luftdicht gelagert werden sollten, da sie sonst hart werden können. Inzwischen bietet Aseli viel mehr an als nur weiße Mäuse…

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Geheimzutat im Mäusespeck: Eibischwurzeln! Ein Überblick über Marshmallow-Varianten

Der Vorläufer des Marshmallows wie wir ihn heute kennen: Eibischteig von Egger (Sportgummi) aus Österreich.

Wie lautet eigentlich das deutsche Wort für Marshmallow? Auf der Suche nach einer Antwort bin ich auf diese längst vergessene Zutat gestoßen: Echter Eibisch. Die Wurzeln des Malvengewächses wirken wie ein Geliermittel und führen zur Verdickung der übrigen Zutaten zur typischen Marshmallow-Konsistenz. Und wie lautet die englische Bezeichnung für Sumpfmalve? Richtig: Marshmallow! (Oder lateinisch althaea officinalis.) Diese Zutat ist auch der eigentliche Grund dafür, dass es Mäusespeck bei uns gibt, denn sie hatte einen medizinischen Nutzen lange bevor sie zur reinen Nascherei wurde. Sogar schon der Neandertaler soll Eibisch verwendet haben, nämlich unter anderem bei Erkältung: Die Schleimstoffe der Pflanze legen sich beim Verzehr auf die Schleimhäute im Rachen und beruhigen ihn.  „Geheimzutat im Mäusespeck: Eibischwurzeln! Ein Überblick über Marshmallow-Varianten“ weiterlesen