Manner eröffnet ersten deutschen Pop up-Store bei Berlin

Immer mehr Süßwarenhersteller verkaufen ihre Produkte in eigenen Geschäften direkt an die Endkunden. Fast alle Hersteller betreiben Fabrikshops in der Nähe ihrer Produktionsstätten (z. B. Haribo, Trolli, Bahlsen, Storck), in denen es Waren mit kleinen Fehlern vergünstigt gibt, die anderen nutzen Flagschiff-Geschäfte, um ihre Marke zu inszenieren wie etwa allein in Berlin Katjes, Ritter-Sport und Rausch. Wieder andere betreiben ein Filialsystem, das zu einem zusätzlichen Standbein neben LEH und Online-Shop wird, das tun unter anderem Lindt, Viba, Loacker und – seit Ende September erstmals in Deutschland – Manner. „Manner eröffnet ersten deutschen Pop up-Store bei Berlin“ weiterlesen

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Klassisch, fruchtig, süß: Lutschbonbons und Drops

Die Geschichte der Bonbons fängt mit einem Rohstoff an: Zucker. Der wurde schon früh in verflüssigter Form als Glukosesirup mit etwas Aroma, etwas Farbstoff und einem Hauch Säure in gegenläufigen Walzen zu mundgefälligen Formen wie der Beerenform gepresst: Fertig ist das klassische Lutschbonbon!

Später kamen diverse Füllungen für intensivere Geschmackserlebnisse dazu, zum Beispiel mit Fruchtsaft, LakritzSchokolade, Karamell oder Brause. Dann gibt es immer mehr Aufwertungen zu Sahne– bzw. Karamellbonbons („Kuhbonbons“), ungewöhnliche Geschmacksrichtungen und hier und da Bio– oder fair gehandelte Zutaten. Auch die kunstvolle Verschränkung verschiedener Farbschichten zu kleinen Emblemen auf den einzelnen Bonbons ist Teil der hohen Kunst des Zuckerbäckers.

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Schokoküsse, Mohrenköpfe und Schwedenbomben

In den letzten Jahre sind die Hersteller von Schokoküssen experimentierfreudiger geworden – juhu! Gerade Topkuss von Grabower probiert kreative Varianten aus, zum Beispiel bei der Farbe der Kuvertüre und verschiedenen Streuseln. Gerade zu besonderen Anlässen wie der Fußballweltmeisterschaft werden Schokoküsse gern mit  Nationalfarben dekoriert.

Marktführer Storck betreibt mit seinen Dickmanns noch höheren Aufwand und bringt jahreszeitlich passende Special Editions auf den Markt wie Dicke Nüsse im Herbst, Dicke Eier zu Ostern und zuletzt Kokos im Sommer, bei denen sowohl die äußere Form an das Motiv angepasst als auch die Füllung mit zusätzlichen Aromen aufgepeppt wurde. Besonders originell fand ich die „Berliner„, die nicht nur eine runde Form hatten und eine Art Zuckerstreusel obendrauf, sondern auch noch eine Klecks roter Himbeer-„Marmelade“ in ihrem Inneren.  „Schokoküsse, Mohrenköpfe und Schwedenbomben“ weiterlesen

Mikrowellen-Popcorn mit Erdbeere, Wasabi oder Speck

Es geht doch nichts über frisch in der heimischen Mikrowelle hergestelltes Popcorn: heiß und fettig und bei mir oft leicht verbrannt. Doch während man bei Ready-Made-Popcorn, also dem fertigen in Tüten, inzwischen eine breite Auswahl an Geschmacksrichtungen (und Farben) hat, ist man bei Mikrowellen-Popcorn häufig auf die langweiligsten aller Sorten beschränkt: süß oder salzig. In diesem Beitrag zeige ich meine wenigen etwas ungewöhnlicheren Popcorn-Körner für zuhause – ungewöhnlich vom Geschmack oder vom Verpackungsdesign. Ich hoffe, es werden im Lauf der Zeit mehr vorzeigbare Produkte.

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Zetti: Knusperflocken, Bambina und Schlagersüßtafel

 Zetti ist Kult – Nicht nur im Osten! Mit seinen Knusperflocken aus schokoliertem Knäckebrot in der goldenen Tüte, Bambina und den Schlagersüßtafeln hat das Unternehmen Goldeck Süßwaren GmbH aus Zeitz (Z-ett!) sich längst einen festen Platz im gesamtdeutschen Süßwarenregal erobert. Außerdem sind sie experimentierfreudig und bringen die Knusperflocken auch in neuen Sorten heraus wie mit Zartbitter- oder Weißer Schokoladen-Umhüllug oder mit Spekulatius– und Eiskaffeegeschmack! Abgesehen davon sind die Knusperflocken vergleichsweise „gesund“, denn – wer hätte es geahnt – die Hauptzutat ist Roggenvollkornmehl! Dieses Mehl ist aber auch der Grund für den Suchteffekt: Wenn man einmal die Packung (normale Größe = 140 Gramm) geöffnet hat, kann man kaum noch aufhören, die kleinen Plättchen wegzunaschen, weil sie nach dem ersten Knack der Schokoladenhülle so schön mehlig zerfallen. Viel weicher als zum Beispiel die Choco Crossis von Nestlé„Zetti: Knusperflocken, Bambina und Schlagersüßtafel“ weiterlesen

Pommes Frites: Snack in vielen Varianten, sogar in süßer

Pommes Frites, kurz Pommes oder auch Fritten, sind Kult. Den fettigen Kartoffelstäbchen kann kaum einer widerstehen, wenn sie in der Kantine, dem Burger Restaurant oder der Imbissbude mit rotem Ketchup und weißer Mayonnaise („Schranke“) oder komplett mit Currywurst oder Burger angeboten werden. Dabei haben sie zwar eine charakteristische Form, aber eigentlich gar nicht so viel Eigengeschmack, eben vor allem nach Fett, Salz, manchmal Pommesgewürz. Aber trotzdem machen sie glücklich! Deshalb ist es auch kein Wunder, dass Pommes in unsere Snackkultur Eingang gefunden haben und selbst im Süßwarenbereich als Marshmallow-Fritten, Marzipan-Pommes Frites oder Weingummi-Pommes imitiert werden, wie die folgenden Bilder beweisen!

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Karlsbader Oblaten: groß, rund, staubtrocken

Stärkungen für unterwegs sollten vor allem eines sein: praktisch, klein und stabil. Karlsbader Oblaten dagegen sind extrem unpraktisch, weil groß, rund und zerbrechlich. Noch dazu sind sie mit relativ einfachen Zutaten (Wasser, Mehl, Stärke, Zucker, Mandelsplittern) hergestellt, insofern also nicht gerade leicht zu vermarkten.

Trotzdem sind Karlsbader Oblaten neben dem Schnaps Becherovka sicherlich das populärste Mitbringsel aus Tschechien, denn sie sind kunstvoll gestaltet und vergleichsweise günstig. „Karlsbader Oblaten: groß, rund, staubtrocken“ weiterlesen

Wassereis zum selbst einfrieren: Preiswert, bunt und kultig

Als Kind habe ich dieses gefrorenen Eis-Stangen zum Auszuzeln geliebt: Wassereis im Schlauchbeutel für das heimische Tiefkühlfach. Allerdings musste es von Alaska Boy sein (ein anderes gab es bei uns auch gar nicht).

Inzwischen habe ich gelernt, dass Alaska Boy aus Holland kommt und dort von den 14 Mitarbeitern der Firma Dedert Icesticks hergestellt wird. Aus dem deutschen Bergkamen kommen dagegen seit über 40 Jahren die Bussy Ice Pops  und deren Weiterentwicklung, die Plastikbecher mit gefrorenem Inhalt, die so genannten Kratzdrinks„Wassereis zum selbst einfrieren: Preiswert, bunt und kultig“ weiterlesen

Zuckermandeln: Hochzeits-Süßigkeiten so bunt wie Confetti

Hatte ich schon erwähnt, dass ich meinen Sommerurlaub wieder in Italien verbracht und viele neue italienische Köstlichkeiten entdeckt habe? Falls nicht, gibt es hier meine italienische Süßwarenausbeute im Überblick. Vor zwei Jahren waren mir Fruchtgelees aufgefallen, die dort sehr verbreitet sind, bei meinem aktuellen Besuch habe ich Confetti entdeckt: dragierte Zuckermandeln in verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen, aber häufig mit einer Schokoladenschicht um die Nuss. Diese Süßigkeit entstammt dem Brauch in Italien zu Hochzeit und Taufe fünf gezuckerte Mandeln zu verschenken. Sie stehen vermutlich für fünf gute Wünsche im Leben, das manchmal bittersüß ist wie die Zuckermandel„Zuckermandeln: Hochzeits-Süßigkeiten so bunt wie Confetti“ weiterlesen

Waffelschnitten: Neapolitaner, Nussini, Knoppers und Co

Manner stellt mit seinen Original Neapolitaner*Schnitten einen der bekanntesten Waffelsnacks her. Doch im Grunde ist Nussini von Milka oder Knoppers von Storck auch nicht sehr viel anders: eine knusprige Waffelschnitte mit etwas Cremefüllung und Nüsschen, in einigen Fällen noch mit Schokoladenüberzug. Das Praktische an Waffelschnitten ist, dass man sie in ein gut transportierbares, quadratisches Format zuschneiden kann, dass sie lange haltbar und relativ unempfindlich gegen Stöße und Wärme sind. Damit also die ideale Wegzehrung oder Pausensnack für Kinder wie für Erwachsene. In einer runden, unpraktisch großen Form wird ein ähnliches Gebäck übrigens als Karlsbader Oblaten bezeichnet.  „Waffelschnitten: Neapolitaner, Nussini, Knoppers und Co“ weiterlesen