Mittags lieber gesund? Diese Bio-Restaurants gibt es nicht mehr

Ursprünglich wollte der österreichische Gastronom Christian Baha die erste Filiale seines vegetarischen Systemrestaurants „Supergood“ in München eröffnen. Aber nach einer Exkursion des Entwicklungsteams nach Berlin stand fest: Hier muss es sein! „Bei unserem ersten Besuch haben wir gespürt: Berlin ist einfach eine Weltstadt! Mit so vielen kreativen Menschen von überallher, da kann man Neues ausprobieren“, schwärmt Marketingleiterin Tamara Vogl. In München sei die Gastronomie selbstredend gut, nur halt nicht „so besonders“ wie in Berlin, wo allerorten Aufbruchstimmung herrsche und alle so offen für neue Ideen seien. Die junge Kette plant zwei weitere Restaurants in der Berliner Innenstadt, um sich dann nach und nach bis nach Bayern vorzuarbeiten. „Mittags lieber gesund? Diese Bio-Restaurants gibt es nicht mehr“ weiterlesen

Anschnallpflicht nach Schlaganfall: Vorsicht bei gerinnungshemmenden Medikamente

Wer einen Schlaganfall infolge einer Minderdurchblutung des Gehirns erleidet muss auch nach Abschluss der Behandlung sein Leben lang vorbeugend Medikamente einnehmen. Sie sollen das Blutt flüssiger machen und damit das Risiko einer erneuten Gefäßverstopfung im Gehirn verringern. Zwar haben diese Medikamente Nebenwirkungen und bringen Einschränkungen für den Alltag des Patienten mit sich, doch ist das gesundheitliche Risiko für gefährdete Personen viel größer, wenn sie keine Medikamente einnehmen würden, sagen Neurologen wie Prof. Dr. Rudolf Töpper, Chefarzt der Neurologie und Stroke Unit der Asklepios-Klinik in Hamburg-Harburg. Töpper, der seit vielen Jahren ehrenamtlich als Regionalbeauftragter der Schlaganfall-Hilfe fungiert, benutzt ein alltägliches Beispiel zur Veranschaulichung: „Gerinnungshemmende Medikamente sind wie ein Sicherheitsgurt beim Autofahren: Sie bieten keinen absoluten Schutz, aber sie machen das Leben viel, viel sicherer.“ Man unterscheidet drei gängige Mittel zur Gerinnungshemmung: Acetylsalicylsäure, kurz ASS, der Wirkstoff des Medikaments Aspirin, Phenprocoumon, das in Deutschland als Marcumar verschrieben wird, und Heparin, das unter die Haut gespritzt und vorwiegend im Krankenhaus eingesetzt wird. „ASS kann zu Problemen mit dem Magen führen und Magengeschwüre verursachen“, sagt Töpper, „schwarzer, so genannter Teerstuhl ist ein Hinweis auf Sickerblutungen im Magendarmtrakt, die unter ASS auftreten können.“ Marcumar hingegen könne in seltenen Fällen zu Haarausfall, aber auch zu Blutungen führen. „Eine verstärkte Blutungsneigung ist aber keine Nebenwirkung sondern hängt mit der Hauptwirkung des Medikaments zusammen“, so Töpper. Deshalb seien für Patienten, die Marcumar einnehmen, auch regelmäßige Untersuchungen notwendig, bei denen der Gerinnungsgrad des Bluts (INR) gemessen wird. Wenn dieser zu gering ausfällt, wirkt das Medikament nicht wie es soll, ist er zu hoch, steigt das Risiko von Blutungen. Weil es in seltenen Fällen allergische Reaktionen auf Heparin gibt, müssen auch bei diesem Medikament entsprechende Kontrollen stattfinden. Nur bei der dauerhaften Einnahme von ASS ist keine zusätzliche Kontrolluntersuchung notwendig.