Süße Meilen: Treuepunkte fürs Naschen gibt es zur WM von Ferrero und Storck

Jeder kleine Coffeeshop bietet Stempelkarten zur Kundenbindung an, für die man nach zehn gekauften Latte Macciatos den elften gratis bekommt. Die großen Ketten wie Starbucks führen die Kundenbindung selbstverständlich digital durch und bieten ihren Topkunden sogar goldene VIP-Plastikarten (hatte ich auch mal!). Selbst im Restaurantbereich gibt es Kundenbindungsprogramme wie etwa „Vapiano People“ und natürlich bei den großen Hotelketten wie zum Beispiel meinem Favoriten, den Hilton Hotels, das Hilton Honors-Programm. Ursprünglich sind vor allem Fluggesellschaften für ihre Meilensammelsysteme bekannt, aber eigentlich hat alles angefangen mit den Rabattmarken im Super- oder Drogerieriemarkt, deren digitaler Nachfolger die Payback– und Deutschland-Card-Systeme sind.

Warum ich das erzähle? Weil ich mich frage, warum nicht mehr Süßwarenhersteller ihre Kunden über solche Programme an sich binden. Ist es die Angst vor dem Kosten, Zweifel an der Wirksamkeit oder schlicht Trägheit und Fantasielosigkeit? Immerhin zwei große Hersteller unterhalten anlässlich der Fußball-WM temporäre Bonusprogramme für ihre treuesten Fans…

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Gratis-Aktionen und Geld-zurück-Garantie: Mit diesen 10 Tipps kommst Du an viele kostenlose Süßigkeiten

Kostenlose Süßigkeiten? Die gibt es nicht nur als Wurfgeschosse auf den Rosenmontagszügen, sondern auch auf anderen Wegen! Immer wieder werden Kekse, Bonbons, Riegel, Aufstriche oder Marmeladen im Rahmen von Gratis-Test-Aktionen oder der Geld-zurück-Garantie bei Missfallen angeboten. Was Du tun musst, um an kostenlose Süßigkeiten (und viele andere Produkte) heran zu kommen, erkläre ich in den folgenden 10 Tipps…   „Gratis-Aktionen und Geld-zurück-Garantie: Mit diesen 10 Tipps kommst Du an viele kostenlose Süßigkeiten“ weiterlesen

Zuckerfrei naschen: Es gibt immer mehr Süßigkeiten OHNE Zucker!

Zucker gibt uns Energie und schmeckt lecker. Aber Zucker macht uns auch dick und bereitet Karies den Weg. Wie fantastisch wäre es also, wenn wir süßen Geschmack genießen könnten, ohne die Nachteile des Zuckers hinnehmen zu müssen?! Entsprechend sucht die Süßwarenindustrie ebenso wie die Getränkehersteller seit Jahren nach dem Stein der Weisen, der Zauberformel, die es den Verbrauchern ermöglicht, bei vollem Genuss ohne negative Konsequenzen zu naschen. Erste Schritte auf dem Weg zu weniger Zucker waren Zuckeraustauschstoffe mit ähnlicher Süße, aber weniger Kalorien als Haushaltszucker wie Fructose, Inulin, Sorbit oder Xylit. „Zuckerfrei naschen: Es gibt immer mehr Süßigkeiten OHNE Zucker!“ weiterlesen

In eigener Sache: Danke!

Wow! Über 15.000 Seitenaufrufe und fast 8.000 Besucher im März 2018! Was war denn da los…?! Jedenfalls danke, liebe Nasch-Kulinariker und Freunde des süßen Geschmacks, dass ihr meine Leidenschaft teilt und so zahlreich und häufig mein Blog besucht! Ich fürchte zwar, aufgrund des guten Wetters geht der Besucherstrom im April etwas zurück, aber dennoch bin ich stolz und gerührt, dass sich so viele Menschen dafür interessieren, was ich hier schreibe. Danke und klickt hier rechts auf „Folgen“ dann sehen WordPress-Benutzer meine Beiträge in der App und Nicht-Wordpress-Nutzer erhalten bei der Veröffentlichung eine E-Mail mit dem neuesten Beitrag. Ja, und folgt dem Naschkater bei Instagram, Facebook und Twitter!

Nachtrag: Ich habe jetzt zumindest eine Teilerklärung für den starken Anstieg der Zugriffe gefunden: Ein Video, das ich bei YouTube eingestellt habe, hat sich enorme 12.000 Zuschauer angezogen, im Kommentar war auch ein Link zu meinem Blog und den haben offenbar viele geklickt. 🙂

Trendmotiv „Meerjungfrau“ adressiert süße Mädchenträume

Nicht nur Matrosen träumen von Meerjungfrauen, auch kleine Mädchen und der ein oder andere Junge. Sicherlich hat der Disney-Film „Arielle, die Meerjungfrau“ zur Popularität des Fabelwesens beigetragen, aber allein die Vorstellung, anmutig und blitzschnell, halb Mensch, halb Fisch,  durchs Wasser zu gleiten und noch dazu magische Kräfte zu  besitzen, gefällt natürlich vielen Kindern und Jugendlichen. Umso erstaunlicher, dass dem Verpackungsmotiv Einhorn nicht die Meerjungfrau auf den Fuße folgte – zurzeit erleben wir einen Boom bei Süßigkeitenverpackungen mit Flamingo-Motiven. Nun hat Krüger, der Experte für löslichen Kaffee, zu dem unter anderem die Firma Ludwig Schokolade mit den Marken Trumpf, Schogetten, Edle Tropfen sowie dem Kaubonbonstreifen Fritt gehören, den Bann gebrochen und ein wunderbar verspieltes, lösliches Milchmischgetränk auf den Markt gebracht, bei dem meiner Meinung nach wirklich alles stimmt, den Mermaid Latte.

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Mannerschnitte: Österreichs rosafarbenes Waffelkeksimperium

Manner ist so etwas wie das österreichische Äquivalent zum deutschen Bahlsen – ein Waffelkeksgigant auf dem heimischen Markt. In einer Umfrage unter Verbrauchern in Österreich 2017 gaben 45% an, Produkte von Manner regelmäßig zu konsumieren. Mit deutlichem Abstand folgen der Leibnitz-Keks von Bahlsen mit 21% und die DeBeaukelaer Prinzenrolle mit 20% auf den Plätzen 2 und 3 (siehe Statistik in Galerie). Manner wurde 1890, ein Jahr nach Bahlsen, gegründet und ist wie diese ebenfalls überwiegend im Familienbesitz, wenngleich auch eine Aktiengesellschaft. Größenmäßig allerdings fällt Manner mit einem Umsatz von rund 200 Mio. Euro (2016) doch etwas kleiner aus als Bahlsen mit jährlich rund 560 Mio. Euro Umsatz (2017). Das Produktportfolio von Manner unfassbar umfangreich, gigantisch, schier unerschöpflich! Ob da überhaupt noch einer durchsteigt, was sie alles an verschiedenen Waffeln und Keksen im Programm haben. Und zu Manner gehören darüber hinaus auch noch weitere Süßwarenmarken mit großer Bekanntheit nicht nur in Österreich wie Napoli (Dragee-Keksi, Lebkuchen Brezerl), Casali (Schoko-Bananen), Ildefonso (Schicht-Nougat) und Viktor Schmidt (Mozartkugeln), die ihrerseits wieder viele verschiedene Süßigkeiten produzieren.

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Ex-Wrigley’s-Manager Schmidt: Erfolgreich dank hoher Spanne und Kassendisplays

Nachdem Wilfried Schmidt jahrzehntelang als Topmanager für Wrigley’s auf der ganzen Welt gearbeitet hat, lebt er heute wieder vorwiegend in München und leitet mit einem seiner Söhne und ehemaligen Wrigley’s Managern von Dubai und Miami aus das Beratungsunternehmen für den Lebensmittel-Export „in die ganze Welt“. Wir kennen uns von der gemeinsamen Arbeit in der Jury des Sweetie Awards der Rundschau für den Lebensmittelhandel. Neulich hatten wir endlich Gelegenheit für ein ausführliches Gespräch über die Besonderheiten beim Vertrieb von Kaugummi.

naschkater.com: Herr Schmidt, ich kann mich erinnern, dass es zu meinen Jugendzeiten in den 70er Jahren auch noch andere Kaugummi-Marken außer Wrigley’s gab. Inzwischen habe ich das Gefühl, es gibt nur noch Wrigley-Produkte. Wie haben Sie das geschafft?

Wilfried Schmidt: Wir haben kontinuierlich eine ganz klare Marktaufbaustrategie durchgeführt. Und massiv von den Fehlern anderer profitiert.

naschkater.com: Was haben die anderen falsch gemacht?

Wilfried Schmidt: Die Wettbewerber waren nicht fokussiert genug auf Kaugummi, sie haben die Eigenständigkeit der Produktgruppe unterschätzt. Zudem gab es in Europa kaum Wettbewerb, nur in einzelnen Ländern gab es lokale Platzhirsche wie Perfetti in Italien, Dandy in Dänemark und das „Hollywood“-Kaugummi von Warner Lambert in Frankreich. „Ex-Wrigley’s-Manager Schmidt: Erfolgreich dank hoher Spanne und Kassendisplays“ weiterlesen