Im Moment geht es in Riesenschritten weiter mit meinen Chips: Die Gestaltung der Verpackung ist nahezu abgeschlossen, ich bin jetzt Resident im Food Tech Campus von EDEKA in Berlin und parallel habe ich mich mit einer Vertriebsagentur getroffen, die meine Chips in ihr Sortiment aufnehmen möchte.
Vorneweg möchte ich eine (weitere) Erkenntnis im Zusammenhang mit meinem Chipsprojekt teilen: Um ein neues Produkt auf den Markt zu bringen, braucht man nicht nur eine super Produktidee, sondern auch eine geniale Finanzierung, einen kongeniale Vertriebsansatz und schließlich einen fantastischen Kniff, um die Logistik– und Frachtkosten in den Griff zu bekommen. Einfach nur eine Idee für ein neues oder verbessertes Produkt zu haben, reicht nicht!
Deshalb müssen Food-Gründer aus meiner Sicht auch nicht permanent Angst haben, dass ihre Idee „geklaut“ wird – die allein ist nicht viel wert. Schon die Umsetzung einer Idee mit all den praktischen Herausforderungen an Zutaten, Maschinen, Verpackung und Zulieferer lässt manche Idee am Anfang scheitern. Dazu kommen die ökonomischen Unwägbarkeiten, der rechtliche Rahmen und natürlich die Marktgegebenheiten, sprich Nachfrage und Konkurrenz.
Erste Verpackungsfolie ist nahezu fertig
Der Entwurf für die Beutelfolie für die erste Sorte ist fertig. Jetzt haben noch mein ehrenamtlicher Marketingberater, ein befreundeter Werbetexter und ein Ökotrophologe die Verpackung aus der jeweiligen Fachperspektive überprüft und jeder noch viele wichtige Hinweise gegeben. Nun muss noch ein Labor die Nährwerte ermitteln, dann kann die Folie endlich in den Druck gehen. Die Fertigstellung der Endlosfolie dauert voraussichtlich leider vier weitere Wochen. Und wenn die fertig ist: Die Folie für die zweite Sorte steht schon in den Startlöchern…
EDEKA Food Tech Campus als Bürogemeinschaft mit Zusatznutzen
Meine Bewerbung für das Food Tech Campus von EDEKA in der Berliner Birkenstraße wurde angenommen. Jetzt kann ich hier einen Arbeitsplatz nutzen und mich mit anderen Gründern im Lebensmittelbereich und dem Team vom Foodstarter-Projekt austauschen. Foodstarter bringt Neuentwicklungen in die EDEKA-Märkte: über eigene Neuheiten-Displays, die in teilnehmenden Märkten aufgestellt werden, und über einen eigenen Onlineshop, bei dem EDEKA-Händler die Produkte für ihren Markt bestellen können.
Vertriebsagenturen übernehmen Kontakt zu Händlern
Ich bin als Journalist und Blogger der Süßwaren- und Snackbranche eng verbunden. Allerdings eher mit den Pressestellen von Herstellern im Kontakt und kaum mit den Einkäufern von Handelsunternehmen. Deshalb brauche ich für den Vertrieb der Chips Hilfe durch eine Vertriebsagentur, die bereits andere Produkte erfolgreich in Supermärkten platziert hat und laufend Kontakt zu den Händlern hält.
Eine ebensolche Agentur habe ich vergangene Woche besucht und mein Produkt dort präsentiert. Der hoffentlich neue Partner war begeistert und rechnet jetzt im Detail nach, ob das Produkt inklusive der Frachtkosten aus ihrer Sicht rentabel vermarktet werden kann. Und dann gehen wir die nächsten Schritte gemeinsam.
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Man soll ja niemals nie sagen und reizen würde es mich bestimmt. Ich lese so viel im Bereich Lebensmittel oder auch Foodstartups. Aber aktuell plane ich nur Foodinnovationen zu essen. Deine Chips mit Sicherheit auch
Planst Du auch eine Food-Innovation? Freue much über Austausch!
Gerne auch ein paar Insights aus dem Arbeiten im Campus