Neuheiten im Frühjahr 2017

Leider ohne Extraplatzierung zum Valentinstag: Die Schoko- und Erdbeer-Herzen aus Zwieback von Brandt: Wunderschön verpackt sind die!
Leider ohne Extraplatzierung zum Valentinstag: Die Schoko- und Erdbeer-Herzen aus Zwieback von Brandt: Wunderschön verpackt sind die!

Wieder eine wilde Mischung aus Neuzugängen in meinem Revier: Gefunden im Supermarkt, online gesehen und bestellt oder von Freunden und Kollegen als Geschenk erhalten. Es wurde so viel, dass es nirgendwo sonst hinpasste als in einen eigenen Beitrag: diesen hier! (more to come soon)

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Fabrikverkauf, Werksverkauf, Flagschiff-Läden der deutscher Süßwarenhersteller

img_8840Ich liebe das Sammeln und Sortieren: lückenlose Vollständigkeit und makellose Ordnung sind meine Ansprüche. Deshalb dauert bei mir alles etwas länger bzw. wird nie fertig. Das Internet ist deshalb genau mein Medium, weil hier nie etwas fertig werden muss, sondern immer im Werden begriffen ist. Deshalb kann ich diese angefangene Liste mit exklusiven, extratollen Fabrikverkaufs-Adressen schon jetzt veröffentlichen, wohlwissend, dass sie eine jahreslange Baustelle sein wird so wie ein Gaudiischer Kathedralenbau, um mal eine andere als die ewige Flughafen- bzw. Konzerthausanalogie zu bemühen. Viele der hier aufgeführten Ladengeschäfte habe ich selbst besucht, etliches gekauft und viel zu viel davon probiert. Manchmal gibt es überraschende Einblicke, mitunter auch echte Schnäppchen – aber immer ist es ein kleines Erlebnis, so nah an den Geburtshäusern der geliebten Naschereien zu sein, dass ihr Duft bereits beim Verlassen des Fahrzeugs in die Nase steigt. Ich hoffe, für jede Leserin und jeden Leser ist wenigstens ein Fabrikverkauf oder ein Flagschiffladen in meiner Liste, den sie oder er noch nicht kannte.

Eins noch: Alle Angaben sind ohne Gewähr, da sie sich permanent ändern können.

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Süßwaren-Innovationen – entdeckt auf der ISM

Mit dem Maskottchen von
Auf der ISM Cologne 2017

Diese tollen Produktinnovationen habe ich von der ISM Cologne 2017 mitgebracht. Meine ersten Eindrücke hatte ich bereits hier geschildert. Ich kann es kaum erwarten, sie in den Geschäften und Onlineshops wieder zu finden. Manches wird allerdings noch auf sich warten lassen, weil es sich um Prototypen handelt oder der Hersteller noch keinen Vertriebspartner für Deutschland gefunden hat… dafür wächst die Vorfreude! Was findet ihr spannend? Hat noch jemand was besonderes gefunden, das hier fehlt, dann tragt es in das unten stehende Formular ein!

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Erste Eindrücke von der ISM Cologne: geschäftig, vielfältig, aber nicht vollständig

img_8660Keine Frage, wer wie ich das erste Mal die Internationale Süßwarenmesse in Köln besucht, ist beeindruckt: Von der schieren Menge der Aussteller und ihren oft aufwändig gestalteten Ständen, aber auch von der reinen Menge und Vielfalt der angebotenen Produkte. Dazu kommt die labyrinthische Anlage der Kölner Messehallen, mit versetzen Durchgängen, so unpräzisen wie winzigen Lageplänen und praktisch ohne Ausschilderung innerhalb der Hallen, die von der Koelnmesse sicher bewußt so angelegt wurden, um die desorientierten Besucher auf ihrer Suche nach Ausgängen auch in die letzten Winkel zu locken. Keine Frage, die ISM sollte in Berlin stattfinden – hier gibt es viel bessere Messehallen und deutlich mehr, günstigere und modernere Hotelbetten. Außerdem hätte ich es dann nicht so weit. Was mir noch auffiel: Die Abschottung der größeren Markenhersteller wie Ritter Sport, Trolli oder Haribo, deren Stände (im Falle Haribos eine eigene Halle) gegen Otto-Normal-Besucher abgeschirmt waren wie Trutzburgen und die blanke Abwesenheit der wirklich großen nationalen wie internationalen Marktführer wie Storck und Bahlsen, Ferrero, Mars, Kellogg’s oder Mondelez. Die haben es wohl einfach nicht nötig, sich mit den kleinen und mittleren Unternehmen aus aller Welt, den traditionellen wie den Start-ups und Newcomern gemeinsam zu präsentieren. Sie schotten sich dadurch aber auch gegen kleinere Einkäufer und das Fachpublikum ab und verhindern einen fachlichen Austausch unter Kollegen. Keine „Solidarität“ angesichts gemeinsamer Herausforderungen wie steigenden Rohstoffpreisen und preisdrückenden Discountern, Nudging-Bestrebungen der Politik und fehlenden Fachkräften – es gäbe viele gemeinsame Themen zu besprechen… Umso so erfreulicher, dass der Veranstalter einige Akzente gesetzt hat, wie mit der Ausstellung „Sweet Traditions“ mit innovativen Produkt- und Verpackungsideen von Studierenden der Kölner School of Design“ oder der (leider kaum zu findenden) Newcomer-Area. Überhaupt war die Stimmung bei Standbetreibern wie Besuchern bis auf wenige Ausnahmen aufgeschlossen und unbeschwert, man kam meist leicht ins Gespräch und mit etwas Glück ergeben sich viele neue geschäftliche Verbindungen. Lediglich Marketing und kanalübergreifende Kommunikation scheinen bei manchen alteingesessenen Familienbetrieben noch ein etwas stiefmütterliches Dasein zu fristen – viel mit dem hashtag #ismcologne getwittert wurde nicht. Aber vielleicht fehlte dafür vor lauter Geschäftsabschlüssen bisher einfach die Zeit…

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Whiskey als Praline, Bier als Chips: Immer mehr Lizenzprodukte auf fremden Terrain

Bildschirmfoto 2016-08-01 um 18.24.34Einige Marken verkaufen die Lizenzrechte für die Herstellung von Produkten außerhalb ihres üblichen Terrains an Spezialisten, die dann dort die Marke exklusiv nutzen dürfen, ohne selbst in Erscheinung zu treten. (Im Unterschied zu meiner Rubrik „Crossover: Zwei Brands in einem Produkt“). Besonders häufig und vermutlich gut klappt das mit Alkohol, der für das Branding von Schokolade, Fudge, Grillsaucen, Chips und sogar Kaffee verwendet wird.

Nicht ganz wesensfremd ist die Verwendung von Schokolade-Labeln für Backmischungen, aber dennoch vermute ich, dass hier ein Lizenzhandel stattgefunden hat. Ebenso bei den Joghurts von M&M, Bounty oder After Eight, die sich mittlerweile auch in unseren Kühlregalen finden (und mir furchtbar klebrig-süß schmeckten, zumindest der After Eight-Joghurt, den ich probiert habe).

 

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Finden Sie anzügliche Naschereien erotisch? Wirklich?

Und auch das gehört dazu: Marshmallow Willies in zartem Rose.

Aus der Rubrik „Schenkelklopfer für die Skatrunde“ oder auch „Dinge,die die Welt nicht braucht“ kommen Süßigkeiten in Form und/oder Farbe von Geschlechtsorganen, euphemistisch als „erotische Süßigkeiten“ bezeichnet. Nun will ich als stets innovations-offener Candy-Blogger auch nicht zu oberlehrerhaft und spaßbremsig daher kommen und diese Variante des Naschens an dieser Stelle gern würdigen.

Zu bestellen sind diese Köstlichkeiten in der Form von Geschlechtsorganen aus Weingummi, Marshmallow oder Lakritz zum Beispiel bei dem Webshop mit der persönlichen Note naschig.de, beim Süßwarenversandimperium mit der wohl größten Auswahl erotischer world-of-sweets.de oder auch direkt beim Hersteller, wie dem Schaumzucker-Traditionsbetrieb aseli.de, der die wirklich wohlschmeckenden Bussen und Hinterteile aus Pfirsichmarshmallow gießt.

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Neuigkeiten und Klassiker aus Österreich im Winter 2016

img_8172Ich bin mal wieder zwischen den Jahren in Wien und Bad Ischl (Oberösterreich) und sondiere die Süßigkeitenlage. Wie schon bei meinen vorherigen Besuchen (siehe hier, hier und hier) habe ich auch dieses Mal wieder einiges Neues entdeckt bzw. Klassiker neu entdeckt. Es gibt ein paar nette  Spezialitäten, die ich euch im folgenden vorstellen möchte…

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Was kaum einer weiß: Seit fast 100 Jahren kommen weiße Mäuse aus Berlin

img_7907Wer hat nicht als Kind weiße Mäuse am Kiosk gekauft, um damit die Eltern zu erschrecken?! Besonders erfolgreich ärgern konnte ich meine Mutter mit den großen Mäusen mit den auffälligen schwarzen oder roten Augenperlen. Genau die kommen seit 1921 vom Berliner Traditionsbetrieb Aseli – ein Akronym aus dem Vor- und Zunamen des Firmengründers Alfred Seliger. Natürlich gibt es inzwischen Konkurrenzprodukte, insbesondere Haribo dominiert den Stückartikelmarkt für Weingummi und Schaumzucker und hat auch weiße Mäuse im Programm. Allerdings sind die kleiner, fester und säuerlicher als die Original-Mäuse und haben auch keine farbig abgesetzten Augen. Und sie sind eben auch preiswerter – die Qualität der Zutaten und die manuelle Fertigung macht die Aseli-Produkte teurer als die der Konkurrenz. Dazu kommt, dass die Schaumzuckerwaren von Aseli leider etwas empfindlicher sind und stets luftdicht gelagert werden sollten, da sie sonst hart werden können. Inzwischen bietet Aseli viel mehr an als nur weiße Mäuse…

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„Bitte mit dem Essen spielen!“ Süßigkeit und Spielzeug zusammen – die Großen zeigen wie es geht

Die Profis: Wohl keiner produziert so viel Spielzeug-Dispenser und SWchmuck-Verpackungen mit spielerischem Charakter wie M&M von Mars. Interessant sind die vergleichsweise hohen Preise dieser "erweiterten" Verpackungen mit und ohne spielerischem Zusatznutzen.
Die Profis: Wohl keiner produziert so viel Spielzeug-Dispenser und Schmuck-Verpackungen mit spielerischem Charakter wie M&M von Mars. Interessant sind die vergleichsweise hohen Preise dieser „erweiterten“ Verpackungen mit und ohne spielerischem Zusatznutzen.

Keine Frage, jeder kennt und liebt die Überraschungseier von Ferrero KINDER für die geniale Kombination aus Süßigkeit und Spielzeug – das perfekte kleine Mitbringsel für Kinder inklusive Überraschungseffekt beim Öffnen. Trotz dieses Erfolgs gibt es erstaunlich wenig Nachahmer, die ihr an Kinder ausgerichtetes Süßwarenprodukt mit einem Spielzeug kombinieren. So etwas findet man noch am ehesten bei Stückartikeln vom Kiosk oder im Lizenz- und Merchandising-Bereich und damit am unteren Ende der Qualitätsspanne, z. B. von IFC Berlin oder Dracco Star Wars-Kleinspielzeug verknüpft mit einfachen Bonbons oder einfacher Schokolade. Deutsche und Schweizer Markenartikler tun sich schwer damit, ihren Süßigkeiten noch einen spielerischen oder zumindest verspielten Mehrwert zu verpassen. Warum eigentlich? Dass es geht zeigen die Großen Mars und Ferrero… Nachfolgend führe ich einige Beispiele mit Erläuterungen aus.

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Kreative Zweitplatzierung und gelungene POS-Displays

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Eine ganze Nische gestaltete Mars für seine Schokoladenmarke „Galaxy“ (a.k.a. DOVE) im Flughafen von Lissabon mit einem retroesken Motorrad mit Beisitzer anlässlich der Einführung der neuen Dove-Stäbchen-Portionen.

Die schönsten Exemplare findet man nur in den großen Duty Free-Shops an Flughäfen, die ein oder andere positive Überraschung immerhin auch auf den Saisonflächen in größeren Supermärkten und SB-Warenhäusern: fantasievoll und aufwändig gestaltete warentragende Aufsteller. Es sind vor allem die ganz großen, internationalen Süßwarenhersteller, die für die Gestaltung und Herstellung, aber auch für die Positionierung sehr viel Geld in die Hand nehmen – nicht nur zu den großen jahreszeitlichen Anlässen wie Weihnachten und Ostern – wie Ferrero (KINDER), Nestlé (After Eight), Mondelez (Milka), Mars (Smarties) oder Lindt. In einem Berliner Real-Markt habe ich in der Vorweihnachtszeit sage und schreibe 5 gestaltete Paletten von Lindt im Zentrum der bestplatzierten Saisonsonderfläche vorgefunden. Die wenigen deutschen Mitbewerber wie Storck, Ritter Sport oder Niederegger waren fast unsichtbar an den Rand gedrängt. Schade, dass ihr Marketing-Etat hier offenbar nicht mithalten kann. Aber statt zu klagen möchte ich die positiven Beispiele für aus meiner Sicht gelungene, kleine und große Displays aufzeigen und von nun an stetig ergänzen. Ich freue mich über Meinungen dazu in den Kommentaren.

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