Impressionen von der Süßwarenmesse ISM 2018

Es gab wieder sehr viel zu entdecken auf der weltgrößten Süßwarenmesse. – ich muss alles neu entdeckte in den nächsten Tagen aufarbeiten und werde an dieser Stelle nach und nach alles berichten. Eine gute Nachricht voeweg: Treets kommt zurück!!! Piasten hat die Rechte von Mars übernommen und bringt zwei Varianten raus: ganze Erdnuss in Schokolade und Erdnussbutter in Schokolade. Ich habe sie schon probiert: Sie schmecken super! Auch die Verpackung ist schön retroesk geworden.

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Einige Süßigkeiten aus Ungarn und ein innovatives Kuckucks-Ei

BOCI Nasi Schoko-Ei mit Nuss-Füllung Tschechien
BOCI Nasi Schoko-Ei mit Nuss-Nasch-Füllung aus Tschechien: Schöne Idee!!!

Mein Familien- und Freundeskreis ist inzwischen gut eingespannt und instruiert, mir von allen Reisen, ob nah oder fern, besondere Süßigkeiten und Snacks mitzubringen. Ich erstatte ihnen sogar Auslagen, falls erforderlich. In diesem Falle handelt es sich um Mitbringsel meines Liebsten aus Ungarn und es wurde keine Erstattung angefordert. Laut Florians Angaben war es schwer, in Budapest originelle und vor allem ungarische Süßwaren zu finden – das meiste dort seien importierte Markenprodukte aus der ganzen Welt, aber eben wenig einheimisches. (Übrigens sei die Stadt auch voller McDonalds, Burger Kings und Starbucks – offenbar stehen die Ungarn auf ausländische Food-Brands oder sie haben einfach zu wenige eigene Angebote). Wie dem auch sei, ein paar Dinge kann ich nachfolgend präsentieren, wobei das originellste Souvenir gar nicht aus Ungarn stammt…

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Popcorn als geschmacksgebende Zutat in Süßwaren

Wenn es um Puffmais, also Popcorn,  geht, erleben wir zurzeit eine doppelte Zunahme: Erstens des Gourmet-Popcorns mit ausgefallenen Geschmacksrichtungen und Coatings, zweitens Popcorn als ein geschmacksgebender Inhaltsstoff einer Süßware etwa bei Geleebonbons, Joghurts oder Schokolade. Und das ist schon erstaunlich, denn eigentlich ist sein Geschmack schwer zu definieren und musste vom Verbraucher erst gelernt und akzeptiert werden.

Ich würde den Geschmack so beschreiben: geröstet bis leicht verbrannt, butterig, süß und salzig. Von diesem Aromenprofil bleibt beispielsweise bei der Hollywood-Marmelade von Schwartau in Himbeer-Popcorn vor allem das Röstaroma übrig. Trotzdem nachvollziehbar und gelungen. Beim Popcorn-Jelly Belly Bean sind dagegen salzige und butterige Noten dominant, die Röstaromen niedriger eingestellt. Schokolade mit Popcorn-Stückchen ist dagegen fast schon trivial. Trotzdem liste ich die aufgespürten und weitere Fundstücke mit Popcorngeschmack in der nachfolgenden Galerie auf…

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Experteninterview: Mit süßem Franchise-Konzept selbständig machen

Antje Katrin Piel Franchiseverbandl
Antje Katrin Piel leitet die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Franchiseverbands.

Wer Süßigkeiten liebt und damit seinen Lebensunterhalt bestreiten möchte, spielt vielleicht mit dem Gedanken, sich selbständig zu machen. Was liegt da näher, als sich ein passendes Franchise-Angebot zu suchen und Lizenznehmer zu werden?! Franchise bedeutet, jemand hat ein funktionierendes Geschäftsmodell und vermietet das an Dritte, die dann unter dem Markenname des Franchiseunternehmens selbständig agieren und zum Beispiel eine Filiale betreiben. Bekannte Franchise-Geber sind zum Beispiel Subways, Coffee-Bike oder Bärenland. Was es für potentielle Franchise-Nehmer zu bedenken gilt, habe ich die Pressesprecherin des Deutschen Franchise-Verbands, Antje Katrin Piel gefragt.

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Vom Werk ins Regal: Warum es für Hersteller so teuer ist, neue Süßigkeiten auf den Markt zu bringen

Hersteller von Süßwaren haben es wirklich nicht leicht: Wenn sie ein leckeres neues Produkt kreiert haben (zum Beispiel einen Schokoriegel) und einen Weg herausgefunden, wie sie es bei gleichbleibender Qualität maschinell herstellen und hübsch, aber sicher verpacken können, müssen sie erstens Händler finden, die es ins Regal stellen und zweitens potentielle Käufer ansprechen, damit die es dann auch kaufen. Angesichts der Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland wird man, um viele Menschen erreichen zu können, früher oder später auch an die großen Händler herantreten müssen: EDEKA/Netto, Rewe/Penny, Aldi, Lidl/Kaufland und Metro/real. Und dass die ein neues Produkt überhaupt in ihre internen Bestelllisten aufnehmen, so dass die angeschlossenen Supermärkte das Produkt ordern können, lassen sie sich inzwischen sogar oftmals bezahlen. Der Hersteller muss für die so genannte Listung einen Werbekostenzuschuss in Höhe von mehreren Tausend Euro bezahlen – angeblich sogar für jede einzelne Variante seines Produkts. Doch damit sind seine Investitionen noch lange nicht beendet…

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Müsliriegel Corny und Co: Energielieferanten für unterwegs

Müsliriegel haben einen besseren Ruf als Schokoriegel, dabei unterscheiden sie sich bei der Kalorienmenge kaum. Immerhin birgt das enthaltene, ungebackene Getreide die Chance, sich irgendwie positiv auf die Verdauung auszuwirken. Und auf das Gemüt – schließlich kann man sich der Illusion hingeben, etwas gesundes zu essen. Und einige Riegel schmecken auch ziemlich gut: Gerade wenn viele Nüsse verarbeitet sind wie etwa bei „Corny Nussvoll“ mag ich das. Der Markt für Müsli wächst weltweit, während er für Zerealien schrumpft (weshalb Kellogg’s, Nestlé und Co ihr Produktportfolio dorthin ausdehnen) und das gilt auch für Müsli-Riegel…

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Licensing bei Joghurts und Puddings: Marken und Comics

Milchprodukte werden immer häufiger durch eine Lizenz aufgewertet, zum Beispiel tragen viele Joghurts von Danone, Müller Milch oder Bauer inzwischen nationale und internationale Comicfiguren auf ihrer Verpackung wie Benjamin Blümchen, Prinzessin Lillifee, Sharky oder  Spongebob, Mickey Maus, Minions oder Angry Birds. Auch Marken aus dem Süßwarenbereich wie M&M, After Eight, Oreo oder Milka finden sich im Kühlregal wieder, als Joghurt-Streusel, Puddings oder Joghurtdrinks. Selbst Eigenmarken von Discountern buhlen mit selbst kreierten Comicfiguren um die Gunst der jungen Verbraucher, etwa Netto mit Karli Kugelblitz, der sich auf vielen Preiseinstiegsprodukten wiederfindet, u.a. auf Puddings.

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Kalter Hund: Eine schokoladige Kekskuchen-Spezialität

Kekskuchen, Kalte Oma, Zebrakuchen, Schwarzer Peter, Kellerkuchen – es existieren viele Bezeichnungen für diese Kuchen-Spezialität namens „Kalter Hund“. Wobei Kuchen in die Irre führt, denn er ist gar nicht gebacken, sondern einfach aus Butterkeksen und einer Kakao-Kokosfett-Mischung in einer Kuchenform geschichtet und dann kalt gestellt. Aber woher bitte kommt dieser Name? Und dann die Gretchenfrage: Stammt das Rezept wirklich aus Ostdeutschland, wie so oft gesagt wird, oder gab es den schon früher? Hier die Antworten…

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