Mikrowellen-Popcorn mit Erdbeere, Wasabi oder Speck

Es geht doch nichts über frisch in der heimischen Mikrowelle hergestelltes Popcorn: heiß und fettig und bei mir oft leicht verbrannt. Doch während man bei Ready-Made-Popcorn, also dem fertigen in Tüten, inzwischen eine breite Auswahl an Geschmacksrichtungen (und Farben) hat, ist man bei Mikrowellen-Popcorn häufig auf die langweiligsten aller Sorten beschränkt: süß oder salzig. In diesem Beitrag zeige ich meine wenigen etwas ungewöhnlicheren Popcorn-Körner für zuhause – ungewöhnlich vom Geschmack oder vom Verpackungsdesign. Ich hoffe, es werden im Lauf der Zeit mehr vorzeigbare Produkte.

„Mikrowellen-Popcorn mit Erdbeere, Wasabi oder Speck“ weiterlesen

Werbeanzeigen

Dirndl und Lederhose: Süßes zum Oktoberfest

Einmal im Jahr steht Bayern im Mittelpunkt des Interesses – nicht nur in Deutschland, sondern inzwischen weltweit: Zum Oktoberfest! Das beginnt allerdings meistens schon im September. Den Supermärkten kann es nur recht sein, denn ihre Sonderverkaufsflächen stehen im Oktober ja schon voll mit den Halloween-Sachen und den ersten Weihnachts-Vorboten. Auch die Süßigkeiten-Sondereditionen-Maschinerie ist auf das Oktoberfest als zusätzliche „Verkaufs-Saison“ aufmerksam geworden und bringt mehr und mehr Süßigkeiten mit Bezug zu Volksfesten und natürlich den bayerischen USPs Dirndl und Lederhose auf den Markt. Einige Verpackungsinnovationen stelle ich nachfolgend vor…

„Dirndl und Lederhose: Süßes zum Oktoberfest“ weiterlesen

Fachsimpeln unter Pringles-Fans: Raritäten und Länderunterschiede

Eigentlich jeder, der das erste Mal meine Wohnung betritt ist erstaunt oder verwundert wegen meiner Pringles-Dosensammlung, die einige Hundert Dosen umfasst und entsprechend großen Raum einnimmt. Auf Verständnis stoße ich mit diesem Hobby nur bei anderen Sammlern und einen habe ich jetzt erfreulicherweise kennengelernt: Jonathan, 29, aus Darmstadt/Hessen. Und natürlich haben wir uns gleich über unsere liebstes Freizeitbeschäftigung ausgetauscht… „Fachsimpeln unter Pringles-Fans: Raritäten und Länderunterschiede“ weiterlesen

Kettle Discoveries: Britische Chips mit Geschmackssensationen

Damit hat Kettle echt mal einen Coup gelandet! Kartoffelchips aus dem Kessel mit drei richtig originellen Geschmacksrichtungen: Gressingham Duck (eine Ente, die im britischen Gressingham gezüchtet wird) mit Pflaumensauce und Frühlingszwiebeln, Spanische Patata Bravas mit Paprika und Aioli-Knoblauchcreme sowie New York Deli aus Pastrami (geräucherter, gewürzter Rindfleischaufschnitt) mit Gewürzgurke und Senf. Gressingham-Ente ist eine geschützte Marke, die sogar auf der Rückseite der Chipstüte aufgedruckt ist. Bisher habe ich nur die New York Deli-Chips probiert: Lecker würzig, fleischig, und hin und wieder kommt eine senfig-saure Note durch. Also gut getroffen, aber weniger intensiv als ich gedacht hätte. Es sind mit die besten Chips, die ich seit langem gekostet habe! Hier gibt es die Chips zu kaufen.

„Kettle Discoveries: Britische Chips mit Geschmackssensationen“ weiterlesen

Naschoasen: Ein Naschpirat hortet Weingummischätze

Wieder eine unvermutete Naschoase direkt in meiner Nachbarschaft – das ist eben das Tolle an so einer großen Stadt wie Berlin: Es gibt ständig etwas zu entdecken! und dann noch so eine sympathische: Der Naschpirat hat sein Nest in der Bautzener Straße 14 am Rande des Bezirks Schöneberg, gleich an den S-Bahngleisen. Angefangen hat der studierte Grafikdesigner Emmanuel Mangiapane – ein Sachsen-Anhaltiner mit italienischen Wurzeln – mit Ständen auf Wochenmärkten, wo er seine kreativ verpackten Weingummi-Mischungen und Lakritze an die Marktbesucher brachte. Mitunter sogar mit einem echten Papagei auf der Schulter, den eine Bekannte ihm während ihres Einkaufs überließ…  „Naschoasen: Ein Naschpirat hortet Weingummischätze“ weiterlesen

Zetti: Knusperflocken, Bambina und Schlagersüßtafel

 Zetti ist Kult – Nicht nur im Osten! Mit seinen Knusperflocken aus schokoliertem Knäckebrot in der goldenen Tüte, Bambina und den Schlagersüßtafeln hat das Unternehmen Goldeck Süßwaren GmbH aus Zeitz (Z-ett!) sich längst einen festen Platz im gesamtdeutschen Süßwarenregal erobert. Außerdem sind sie experimentierfreudig und bringen die Knusperflocken auch in neuen Sorten heraus wie mit Zartbitter- oder Weißer Schokoladen-Umhüllug oder mit Spekulatius– und Eiskaffeegeschmack! Abgesehen davon sind die Knusperflocken vergleichsweise „gesund“, denn – wer hätte es geahnt – die Hauptzutat ist Roggenvollkornmehl! Dieses Mehl ist aber auch der Grund für den Suchteffekt: Wenn man einmal die Packung (normale Größe = 140 Gramm) geöffnet hat, kann man kaum noch aufhören, die kleinen Plättchen wegzunaschen, weil sie nach dem ersten Knack der Schokoladenhülle so schön mehlig zerfallen. Viel weicher als zum Beispiel die Choco Crossis von Nestlé„Zetti: Knusperflocken, Bambina und Schlagersüßtafel“ weiterlesen

Pommes Frites: Snack in vielen Varianten, sogar in süßer

Pommes Frites, kurz Pommes oder auch Fritten, sind Kult. Den fettigen Kartoffelstäbchen kann kaum einer widerstehen, wenn sie in der Kantine, dem Burger Restaurant oder der Imbissbude mit rotem Ketchup und weißer Mayonnaise („Schranke“) oder komplett mit Currywurst oder Burger angeboten werden. Dabei haben sie zwar eine charakteristische Form, aber eigentlich gar nicht so viel Eigengeschmack, eben vor allem nach Fett, Salz, manchmal Pommesgewürz. Aber trotzdem machen sie glücklich! Deshalb ist es auch kein Wunder, dass Pommes in unsere Snackkultur Eingang gefunden haben und selbst im Süßwarenbereich als Marshmallow-Fritten, Marzipan-Pommes Frites oder Weingummi-Pommes imitiert werden, wie die folgenden Bilder beweisen!

„Pommes Frites: Snack in vielen Varianten, sogar in süßer“ weiterlesen

Karlsbader Oblaten: groß, rund, staubtrocken

Stärkungen für unterwegs sollten vor allem eines sein: praktisch, klein und stabil. Karlsbader Oblaten dagegen sind extrem unpraktisch, weil groß, rund und zerbrechlich. Noch dazu sind sie mit relativ einfachen Zutaten (Wasser, Mehl, Stärke, Zucker, Mandelsplittern) hergestellt, insofern also nicht gerade leicht zu vermarkten. Trotzdem sind Karlsbader Oblaten neben dem Schnaps Becherovka sicherlich das populärste Mitbringsel aus Tschechien, denn sie sind kunstvoll gestaltet und vergleichsweise günstig.

In Deutschland weit verbreitet sind die Waffeln der Hersteller Wetzel aus dem bayerischen Dillingen an der Donau und Dr. Quendt aus Sachsen, wobei nur noch Wetzel die Bezeichnung „Karlsbader Oblaten“ verwenden darf, weil sie die Bezeichnung patentieren ließen, bevor die tschechische Regierung 2011 für das Gebäck eine „geschützte geografische Angabe“ reklamierte. Seitdem darf nur noch als „Karlsbader Oblaten“ bezeichnet werden, was auf dem Gebiet der Stadt Karlsbad unter Verwendung des Karlsbader Mineralwassers hergestellt wird.

In Österreich ist wie so oft auch bei Oblaten die Firma Manner der Platzhirsch. Sie haben zwar die gleiche äußere Erscheinung wie die Karlsbader, dürfen sich aber nur „Oblaten“ nennen.  „Karlsbader Oblaten: groß, rund, staubtrocken“ weiterlesen

Neuentdeckungen während der jüngsten Italienreise

Italien ist ein faszinierendes Land: die Leute lieben gutes Essen und trotz der Wärme auch Süßigkeiten wie Kuchen, Eiskrem und Schokolade. Hier eine Auswahl meiner italienischen Neuentdeckungen dieses Sommerurlaubs… „Neuentdeckungen während der jüngsten Italienreise“ weiterlesen

Wassereis zum selbst einfrieren: Preiswert, bunt und kultig

Als Kind habe ich dieses gefrorenen Eis-Stangen zum Auszuzeln geliebt: Wassereis im Schlauchbeutel für das heimische Tiefkühlfach. Allerdings musste es von Alaska Boy sein (ein anderes gab es bei uns auch gar nicht). Inzwischen habe ich gelernt, dass Alaska Boy aus Holland kommt und dort von den 14 Mitarbeitern der Firma Dedert Icesticks hergestellt wird. Aus dem deutschen Bergkamen kommen dagegen seit über 40 Jahren die Bussy Ice Pops  und deren Weiterentwicklung, die Plastikbecher mit gefrorenem Inhalt, die so genannten Kratzdrinks„Wassereis zum selbst einfrieren: Preiswert, bunt und kultig“ weiterlesen