Oreo von Mondelez: Ein Keks geht um die Welt

Oreo Handi Snack
Oreo Handi Snack

Wenige Unternehmen beherrschen das Ausdehnen eines Produkts so wie Mondelez, zu dem unter anderem Milka, Cadbury, Nabisko, Kraft, Daim, Toblerone und viele andere bekannte Marken gehören. Einerseits bringt Mondelez immer wieder neue, zum Teil temporäre Sorten (Birthday Cake, Mint, Red Velvet) und Abwandlungen (Thin, Doubble Layer, Sticks) von Oreo heraus, und transportiert den Keks zugleich auch in ganz neue Produktgruppen wie Eis, Kaffee, Joghurt, Gebäck, Schokolade und Backmischungen. Eine kleine, begrenze Auswahl von Oreo-Fundstücken zeige ich in der folgenden Galerie.

Mehr zu Sondereditionen von bekannten Süßwarenmarken findest Du hier.

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Rocket Fizz Portland: Candy, Comics, Cola

Rocket Fizz Portland Innen: Root Beer und Soda Pops.
Das Rocket Fizz ist nicht nur Verkaufsraum, sondern auch Ausstellung für viele extrem selten und verrückte Getränke.

Die amerikanische Kette „Rocket Fizz“ unterhält auch eine Filiale in Downtown Portland (535 SW 6th Avenue): Ein wahres Schlaraffenland für Candy Lover jeden Alters: In einer riesigen Halle, deren Wände vollständig mit Comicmotiven und Süßigkeitenpackungen ausgekleidet sind, findet man Tausende verschiedener Naschereien aus aller Welt, aktuelle und Retro-Ware, aber auch die verrücktesten Kaltgetränke (am absonderlichsten ist wohl die Brause mit Chicken Wings-Aroma), Dekorationsartikel, diverse Spender und Ständer für Süßes sowie geschmacklose Scherzartikel jeglicher Couleur. Zu den anderen Filialen, zum Onlineshop und dem Franchise-Offerten geht es hier: www.rocketfizz.com.

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Candy Babel Portland: Süße Schatzkiste

Candy Babel Portland Ronald
Ronald zeigt eine lokale Spezialität: blaue Schokoladeneier von Candy Babel.

Auf Portlands berühmtester Straße, der Alberta Main Street, befindet sich ein unscheinbares Ladenlokal, in dem geneigte Candy Lover viele Schätze entdecken kann: Candy Babel. Man findet hier handgemachte Manufakturprodukte wie Schokoladen von „Tom Bumble“ oder Marshmallows von „Lil Miss“, die in Portland oder Umgebung hergestellt werden, lose Einzelwaren und Saisonales, verschiedenste Sorten von Zuckerwatte, aber auch wunderschöne antike Blechdosen und Verpackungen von Süßigkeiten aus vergangenen Zeiten. Mehr Infos auch zum Candy Catering und dem Lieferservice hier: www.candybabel.com

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Mehr als After Eight: Heilkraut Minze findet sich in vielen Süßigkeiten

Mars M+M Mint
M+Ms von Mars mit der Geschmacksrichtung Minze.

Minze ist eine altbekannte Heil- und Würzpflanze  – bereits die alten Griechen nutzten sie.  Sie wird unter anderem eingesetzt bei  Kopfschmerzen, Entzündungen, Magen-Darm-Beschwerden, Atemwegserkrankungen und Erkältungen. Ihr Aroma wirkt erfrischend und anregend. Um die Leidenschaft mancher Kulturnationen, alle möglichen Süßigkeiten mit Pfefferminze zu würzen, geht es in diesem Beitrag. Die Engländer lieben bekanntlich auch Lammfleisch in Minzsoße und so ist es kaum verwunderlich, dass die feine Art der Schokominz-Plätzchen – „After Eight“ – ursprünglich aus dem vereinigten Königshaus stammt. (Inzwischen gehört es zu Nestlé). Aber auch in Amerika ist man nicht so schüchtern im Umgang mit diesem, zugegebenermaßen intensiven Kräuterchen, gerade in Kombination mit Schokolade findet man hier sehr viel Minzgeschmack. Immer noch etwas besonders feines ist für mich Kaffee mit Minzgeschmack – gibt es bei z. B. bei Starbucks, allerdings nur als Sirup in den Kaffee. In Amerika dagegen kriegt man direkt Kaffeebohnen mit aufgedampften Mintaroma. Die folgende Galerie mit allen Süßigkeiten mit Minze, die ich bisher auftreiben konnte, wird selbstverständlich permanent weiter gepflegt und vervollständigt.

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Einfach schöne Getränkedosen und kuriose Getränke

Getränkedosenpotpourri
Getränkedosenpotpourri

In diesem Beitrag stelle ich eine Sammlung von Produkten vor, die nur indirekt mit Süßigkeiten zu tun hat: Getränke in schönen Dosen! Immerhin sind viele davon doch süß und deshalb irgendwo auch eine Süßigkeit. Und weil mein Blechmaterial noch nicht sehr umfangreich ist, ergänze ich noch ein paar selten kuriose Getränke ohne Dose wie den Erdbeer-Kaffee, das Schlumpf-Wasser und das giftgrüne „Aqua Hero“ mit Waldmeistergeschmack. Habt Spaß daran und ergänzt gern per E-Mail an oliver@naschkater.com oder über das Kommentarfeld, falls ihr schöne Dosenfotos beisteuern könnt.

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Konsumfreiheit verteidigen: 12 Thesen für mündige Verbraucher und Genussmenschen

Lazy Cake
Ich backe mir trotzdem den 2-Minuten-Kuchen in der Mikrowelle – auch wenn Politiker und selbst ernannte Verbraucherschützer mir das Zucker-Fett-Gemsich ausreden wollen.

Das Magazin Novo Argumente hat zusammen mit dem Freiblickinstitut im Rahmen einer Kampagne für mündige Verbraucher 12 interessante Thesen aufgestellt, in denen es im Wesentlichen darum geht, dass die Politik Verbraucher nicht erziehen, sondern jenen so viel Urteilskraft zutrauen soll, dass sie selbst entscheiden können, was sie konsumieren und was nicht. Ich finde diese Thesen sehr interessant, weil gerade in Bezug auf Genussmittel wie Süßigkeiten sehr viel Bevormundung stattfindet. Mitunter glaubt man, der Politik gehe es nur noch darum, den Menschen permanent ein schlechtes Gewissen einzureden und jedwede Freude am Leben madig zu machen.

Das Ärgerlichste daran: Es wird immer so getan, als wären wir Verbraucher im Grunde Idioten oder von „der Industrie“ ferngesteuerte Marionetten. Tatsächlich bin ich davon überzeugt, dass die meisten Menschen in Deutschland über eine Grundbildung verfügen, die es ihnen ermöglicht, selbst Risiken einzuschätzen und Vor- und Nachteile ihres Handelns abzuwägen und am Ende selbst zu entscheiden, was sie wollen. Im Gegenteil erwarte ich psychische Kollateralschäden, wenn ein Konsument Menschen sich jedes Mal Vorwürfe machen, wenn er eine Tafel Schokolade isst. Wir sollten eher lernen, wieder auf unseren eigenen Körper zu hören und unserer eigenen Urteilskraft zu vertrauen statt auf erzieherische Gebote und Verbote aus Politik und von professionellen Angstmachern wie Foodwatch und Co.

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Pride-Produkte: Diese Süßigkeiten tragen Regenbogenfarben

Snickers Pride Rainbow
Hier ein bewusst als Statement konzipiertes Snickers in Regenbogenfarben. Allerdings ist es unklar, ob es ttsächlich so produziert wurde oder es sich hier nur um ein Werbekampagne handelt.

Die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung geht in Deutschland und überhaupt in der westlichen Welt immer weiter zurück. Am letzten Sitzungstag der Deutschen Bundestags der 18. Legislaturperiode wurde sogar die Einführung der so genannten Homo-Ehe in Deutschland beschlossen. Trotzdem „bekennen“ sich immer mal wieder einzelne Unternehmen zur Gleichstellung und nutzen das auch für eine positive Positionierung in entsprechenden Milieus. Im Süßwarenbereich sind derartige Bezeugungen recht selten, erst recht im bekenntnisunfreudigen, überängstlichen Deutschland. Unternehmen hier scheuen ohnehin gern Marketing („Kostet ja Geld“) und erst recht für einzelne Zielgruppen („Das könnte ja andere abschrecken“).

Für diesen Beitrag habe ich mit Müh‘ und Not ein paar Süßigkeiten und Snacks mit explizitem Pride-Motiv aufstöbern können, dazu noch ein paar Regenbogen-farbene, wo man nicht genau weiß, ob sich damit eine emanzipative Aussage verbindet und zwei Getränke.

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Überall Minions zum Film „Ich – Einfach unverbesserlich III“

Bahlsen Leibniz Kekse Minions
Natürlich macht auch Bahlsen mit bei der großen Minions-Lizenz-Parade, in diesem Fall aujf den Leibniz-Keksen.

Die Universal Studios sind nicht gerade zurückhaltend mit der Lizenzierung von Merchandising-Produkten rund um die possierlichen gelben Minions-Wesen: So irrsinnig viele Süßigkeiten und Snacks sind mit Werbung für „Ich- Einfach Unverbesserlich III“ dekoriert und werben mit ihnen, dass ich bald nicht hinterher komme, alle Produkte zu dokumentieren. Möglicherweise muss ich das ein oder andere noch nachliefern – wie immer ergänze ich meine Themenbildergalerie kontinuierlich weiter. Schon jetzt gibt es aber viele Produkte mit Minions-Aufdrucken wie zum Beispiel von Ferrero (Kinder-Schokolade, Nutella), PEZ (Spender-Sets und Bonbons mit dem extra neu kreierten Bananen-Geschmack), Bahlsen mit Leibniz-Keksen, Haribo, ChupaChups und viele mehr…

Sehr erfolgreich sind auch die PEZ-Spender mit Minions-Motiven – sie sind zum Teil in dieser Gallerie aufgeführt, zu PEZ habe ich aber einen eigenen Beitrag geschrieben, nachdem ich das sympathische Unternehmen in Österreich besucht habe (mit Video).

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Storcks neuer Schokoriegel: Kräftiger Geschmack, fades Marketing

Storck Knoppers Nussriegel
Das ist er: Der neue Schokoriegel von Knoppers: Der Nussriegel

Endlich gibt es mal wieder einen neuen Schokoriegel aus Deutschland! Storck bringt in der Markenfamilie Knoppers den „Nussriegel“ heraus. Der Riegel hat alles, was man erwarten darf: Eine Basis aus Waffeln, Nougat- und Milchcreme (jeweils 14%) wie das Original-Knoppers plus einer Schicht aus Haselnuss (13%) mit Karamell (22%) und alles – wie es sich für einen Schokoriegel gehört – umhüllt von Vollmilchschokolade (knapp 30%). Und ganz ehrlich: Dieser Riegel schmeckt richtig, richtig gut. Das Nuss-Karamell-Gemisch ist zwar sehr dominant, aber mir gefällt das. Das Original-Knoppers war mir immer zu lasch und bröselig – hier hat man richtig was zum Beißen wie bei einem Snickers.

Schade ist nur, wie spaßfreit und lahm das gesamte Marketing bei Storck auch im Falle des neuen Riegels ausfällt – weder gibt es eine breit angelegte Werbekampagne, noch einen griffigen und irgendwie originellen Namen für diesen gelungenen Riegel. Während im angelsächsischen Raum oft witzige Wortschöpfungen für Genussmittel geprägt werden, demonstriert der Berliner Hersteller hier die sprichwörtliche deutsche Fantasielosigkeit: Nussriegel…gähn. Das klingt nicht nach etwas besonderem, nichts was man sich merken würde, sondern nach einer Gattungsbezeichnung. Ebenso bequem und falsch wäre es, einen englischen Zusatz zur Produktfamilie zu verwenden, etwa Knoppers Nutpower  oder Knoppers Xtra Hazelnut oder so ein Quark nach dem Motto „Fällt Dir nichts ein, mach es Englisch!“ „Storcks neuer Schokoriegel: Kräftiger Geschmack, fades Marketing“ weiterlesen

Zuckerl aus Hollywood: Darum ist PEZ weltweit so erfolgreich!

PEZ Spender-Vielfalt
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Starinvestor Frank Thelen aus der  TV-Show „Die Höhle der Löwen“ würde PEZ sicher als ideales Abo-Modell bezeichnen: Der Kunde kauft einen Spender und kriegt die erste Charge Bonbons gleich mit dazu. Aber die passenden Nachfüll-Bonbons gibt es ausschließlich von PEZ und der Kunde muss sie nachkaufen, um den Spender weiter nutzen zu können. Das Geschäftsmodell kennt man heute vor allem von Druckerpatronen und Kapselkaffee. Das zweite Momentum, das dieses Produkt so attraktiv macht, sind die verschiedenen, oft detailreich ausgearbeiteten Schmuckköpfchen, die sich meist aktueller Comicfilm-Charaktere bedienen: sie laden geradezu ein, gesammelt zu werden. Kein Wunder also, dass es einen Kult um die PEZ-Spender gibt und eine weltweite Community von zahlungswilligen Sammlern, die den neusten Kreationen entgegen fiebern.

Dabei waren anfangs gar keine Schmuckköpfe vorgesehen: Als Eduard Haas III. 1950 einen Spender für seine Pfefferminzbonbons entwickelte (von PfeffErminZ leitet sich übrigens die Bezeichnung PEZ ab), orientierte er sich an einem schlichten Feuerzug, an dessen oberen Ende durch den Klappmechanismus ein einzelnes Bonbons – hygienisch, ohne Fingerkontakt – herausgestoßen wurde. Der Apotheker wollte mit den Pfefferminzpastillen eine gesunde Alternative zum Rauchen anbieten! (Hier geht es zu meinem PEZ-Video auf YouTube) „Zuckerl aus Hollywood: Darum ist PEZ weltweit so erfolgreich!“ weiterlesen