Erdbeeren aus Spanien okay, aber Karotten aus USA?!

Karottentüte_vorneKarottentüteDas erste Mal sah ich die verzehrfertigen Mini-Mörchen im Superstore in San Francisco. Ganz praktisch zum Futtern vorm Fernseher, und süß schmecken sie auch. Später gab es dann noch schmale Apfelscheiben, ebenso fertig gewaschen und verpackt im Bio-Superstore in Los Angeles. Und das zweite Mal sah ich sie dann in Berlin, bei Lidl – oder war es Kaisers? Jedenfalls war es ziemlich genau dasselbe Tütendesign und tatsächlich, auf der Rückseite stand der Beweis: Made in USA. Halten Sie mich nicht für konservativ, aber müssen Möhrchen aus den  USA nach Deutschland gebracht werden? Können deutsche Bauern keine zarten Minimöhrchen ernten, schälen und abpacken? Wie viel vom Ladenpreis (um 1,59 Euro) geht da wohl für den Transport drauf? Andererseits die Erdbeeren kommen ja im Moment auch aus Spanien und werden dann am Beelitzer Spargelhofladen verkauft. Und die Kiwis und all die Exoten werden auch vom anderen Ende der Welt hierher geflogen. Warum nicht auch Möhren…?!

Werbeanzeigen

Ein Gedanke zu „Erdbeeren aus Spanien okay, aber Karotten aus USA?!

  1. Hab ich auch in meinem Kühlschrank entdeckt und war ein bisschen „überrascht“ über die Herkunft

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.