Mein Start-up: Wichtige Entscheidungen zu meinem Chips-Projekt stehen an

Welche Art von Chips sollen es werden: Jetzt stehen wichtige Entscheidungen zu meinem Chips-Projekt an!
Welche Art von Chips sollen es werden: Jetzt stehen wichtige Entscheidungen zu meinem Chips-Projekt an!

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Ich lerne zurzeit: Eine der schwierigsten Aufgaben bei der Gründung eines Unternehmens ist es, sich festzulegen. Denn einerseits habe ich bestimmte Vorstellungen, aber dann gibt es neue Impulse vom Markt oder Wettbewerbern, es gibt Ratschläge oder Absagen von Freunden oder Geschäftspartnern, technische Schwierigkeiten und finanzielle, so das meine ursprüngliche Idee ständig auf dem Prüfstand steht.

Zweifel Hofladen-Chips Rote Chips mit Alpenbasilikum
Okay, immerhin hat Zweifel auch zeitgemäße Hofladen-Chips in zwei Farben, wobei die roten Kartoffelchips mit „Alpenbasilikum“ gewürzt sind. Wie wird diese Herkunft eigentlich nachgewiesen?

Aber dann kommen auch wieder aufmunternde Worte und unerwartete Unterstützung und die Idee blüht – mit einigen Anpassungen – erneut auf. Mit jeder dieser kleinen Krisen, die ich überwinde, wird das Produkt besser. Auf häufig geäußerte Einwände reagiere ich inzwischen viel gelassener und ohne Zweifel… (Zweifel ist übrigens der Name eines schweizerischen Chipsherstellers…)  

Aber trotzdem: Jede Entscheidung für etwas ist auch die Enscheidung gegen eine alternative Option, die auch gut sein könnte. Aber ich kann eben nicht alles parallel weiterverfolgen.

Wichtige Entscheidung für oder gegen den Volumenmarkt

Eine grundsätzliche Frage ist natürlich: Ziele ich auf den Massenmarkt oder mache ich ein feines Manufakturprodukt in kleiner Auflage? Sicher, letzteres hat besonders authentischen, lokalen, individuellen Charme, aber nur wenige Leute werden es kaufen und es wird vielleicht niemals profitabel sein.

Der Volumenmarkt hat andere Tücken, vor allem die Skalierungsvorteile der ganz großen Hersteller aus dem In- und Ausland. Hier gibt es Marktführer wie Intersnack, die etwa 40% des Chipsmarktes bedienen und Lorenz mit weiteren 20%, die günstigen Handelsmarken, die oft auch keine schlechte Qualität bieten, die etwa 30% der Chipskäufe abdecken und den Rest, in dem wiederum ausländische Riesen wie Pepsico (Lays), Pringles und Campbell (Kettle) Preisdumping betreiben können.

Kommen wir zu den Festlegungen, die ich getroffen habe

Nach umfangreicher Marktbetrachtung, Marktbefragung und Konsultationen von Expertinnen und Experten habe ich einen Rahmen abgesteckt:

  • Die optimale Verpackungsgröße / Grammatur inklusive durchkalkuliertem Preis.
  • Nach Verkostungen mit dem Aromenhersteller sowie mit Probanden Festlegung der ersten drei Geschmacksrichtungen, die sich hoffentlich ideal ergänzen.
  • Einzigartiger Zusatznutzen für mein Produkt, der in die Vermarktung einfließt.
  • lemente für die Verpackungsgestaltung definiert, die jetzt in verschiedenen Entwürfen eingebaut werden sollen.

Welche Entscheidungen im ersten Stadion jetzt noch anstehen

  • Anfang 2020 werde ich meine GmbH anmelden und damit wird auch die Gesellschafterstruktur festgezurrt.
  • Weiterhin müssen viele Abstimmungen mit dem Lohnproduzenten getroffen werden.
  • Ich brauche das endgültige Design, damit Folien und Kartons produziert werden können.
  • Ich benötige ein Zwischenlager sowie weitere Händler und sonstige Vertriebskanäle.
  • Und nicht zuletzt steht noch immer ein Bankgespräch aus – aber ich wollte unbedingt erst einen realistischen Businessplan haben, der abgeklopft nicht reine komplette Fiktion.
  • Und wenn das alles steht, dann geht es erst richtig los mit Vertrieb, Messen, Webseite, Social Media, Videos, Besuchen bei Händlern und so weiter… OMG!

Ich habe auf naschkater.com schon über einige andere Start-ups im Sweets- und Snack-Bereich berichtet. 

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3 Kommentare

  1. Dann mal teu teu teu für den baldigen Start und halte uns gerne weiter auf dem Laufenden. Ich finde das Projekt spannend und werde definitiv testen, sofern möglich. Vielleicht ist ja auch mal eine spannende neue Sorte dabei 🙂

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