Für den kleinen Lesehunger zwischendurch: Literatur aus dem Automaten


SuKuLTuR (Name des 1992 gegründeten Verlags für Nischen-Literatur mit Sitz in Berlin) – Gelb, dünn, gekühlt: Die Büchlein aus dem SuKuLTuR-Verlag sehen aus wie Reclam-Heftchen, haben 20 Seiten und sind der ideale Lesestoff für eine S-Bahn-Fahrt. Für 1,- Euro gibt es die Einweg-Literatur an Süßigkeitenautomaten auf S-Bahnstationen in und um Berlin.

Zwischen „Twix White“ (1,- EUR) und “Chio-Chips” (50 Cent) warten in Fach 32 „Russisches E-Mail“ von Alek Popov und dahinter „Fragmente“ von Natalia Sniadanko auf hungrige Leser. Der Reisende erhält immer das vorderste Heft im Spiralhalter, danach kommt ein anderes Werk eines mehr oder weniger unbekannten Autors – die Reihenfolge ist zufällig. Alle drei bis vier Wochen erscheint eine neue Geschichte, die man im Buchhandel oder bei Amazon vergeblich sucht. Wer zehn Exemplare gesammelt hat, dem verspricht der Verlag eine Rarität per Post. Erhältlich ist die leichte Kost u.a. an den S-Bahnhöfen Gesundbrunnen, Potsdamer Platz, Bahnhof Zoo, Steglitz, Tempelhof.

www.sukultur.de

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