Wohlfühlbotschafterin Maren setzt sich für intuitives Essen ein – Naschen ist erlaubt!

maren.lives.intuitive

naschkater.com: Liebe Maren, Du bist nicht nur meine Schwippschwägerin, sondern auch sehr erfolgreiche Influencerin auf Instagram mit über 5.000 Followern. Dort schreibst Du hauptsächlich über intueat – was verstehst Du darunter?

Maren: Also auf meinem Profil maren.lives.intuitive geht es um die Themen Selbstliebe, Wohlfühlen und dabei überwiegend um das sogenannte intuitive Essen. Bei intueat handelt es sich um ein Online-Programm, durch das man dieses wieder erlernen kann und das ich vor etwa anderthalb Jahren selbst absolviert habe.

naschkater.com: Das klingt etwas nach Diät…

Maren: Eben nicht! Es geht bei intueat darum, sich einfach in seinem Körper wohlzufühlen und dabei als Schwerpunkt um das intuitive Essen. Dabei handelt es sich aber nicht um Diät- oder Sportpläne, wie heutzutage in Massen verbreitet, sondern ganz im Gegenteil, intueat hilft Dir, Dein intuitives Essverhalten wieder zu erlernen. Als Kind sind wir alle intuitive Esser, aber leider verlernen die meisten Menschen dieses mit der Zeit, weil sie einfach viel zu sehr auf äußere Einflüsse hören. Zum einen zum Beispiel die Eltern, die sagen, iss Deinen Teller leer, aber auch durch irgendwelche Diäten, die man vielleicht einmal macht und bei denen einem auch von außen vorgeschrieben wird, was man wann essen soll.

naschkater.com: Sprichst Du dabei aus eigener leidvoller Erfahrung?

Maren: Ja, denn das war bei mir jahrelang der Fall. Wenn man nun zum Beispiel abnehmen möchte, ist es so, dass man mit einem „Diätplan“ den Kopf adressiert, aber nicht den Körper, da man ja weiterhin auf äußere Einflüsse hört und nicht auf seinen Körper. Also Kampf „Kopf gegen Körper“… das geht eine gewisse Zeit gut, aber wir kennen es alle… irgendwann verliert der Kopf einfach… 90% aller Diäten scheitern nun mal, das ist statistisch erwiesen… Wir fühlen uns schlecht, als Versager und schwupp sind wir drin in der Diätspirale, weil wir daraufhin einen nächsten Anlauf starten. Bei intueat geht es darum nicht den Kopf durch äußere Regeln, sondern den Körper wieder neu zu adressieren. Es geht darum auf seinen Körper zu hören und mit ihm zusammenzuarbeiten und ihm dadurch genau das zu geben, was er braucht… und ja, der Körper kann und weiß diesbezüglich wesentlich mehr als wir meinen. Somit ist es automatisch so, dass übergewichtige Menschen abnehmen, Personen mit ihrem Wohlfühlgewicht dieses halten und andere mit ungesundem Untergewicht aber auch bis zu ihrem gesunden Wohlfühlgewicht zunehmen.

naschkater.com: Das klingt fat zu schön, um wahr zu sein. Hat das Unterbewusstsein wirklich so eine Kraft?

maren-lives-intuitive-Instagram-Profil
Instagram-Profil von Maren. Sie hat schon über 5.000 Follower!

Maren: Da wir täglich 90% aller Entscheidungen durch das Unterbewusstsein treffen, macht es Sinn sich dieses zu Nutze zu machen. Wir wollen schlechte alte Angewohnheiten, die wir einfach durch unser Unterbewusstsein so machen, durch neue gute Entscheidungen ersetzen. Da es hierbei einfach nicht reicht, sich mal ein Buch durchzulesen oder ein Video anzuschauen, setzt intueat auf seine Mentaltrainings. Das sind zum Beispiel verschiedene Audios, die man sich regelmäßig anhört, um das Ganze in seinem Unterbewusstsein zu verankern, damit es irgendwann einfach „normal“ ist. Und das ist einfach das, was intueat ausmacht und so besonders macht und warum so viele Menschen es einfach alleine nicht schaffen, wieder intuitiv zu essen. Und ich gestehe, Mentaltraining und Co. waren früher so gar nicht meins, aber ich habe mich einfach darauf eingelassen und es war das Beste, was ich machen konnte. Ich bin einfach so befreit im Kopf, endlich nicht mehr den ganzen Tag Essen im Kopf, was habe ich schon gegessen, was darf ich heute noch essen und nach jedem Wochenende oder Urlaub das Gefühl, total versagt zu haben! Alles weg!

naschkater.com: Gibt es ganz einfache Grundregeln bei intueat, die man befolgen sollte?

Maren: Es gibt Grundsätze, an die man sich hält, nämlich

  1. Essen nur bei Körperhunger.
  2. Essen, was einem schmeckt und guttut.
  3. Achtsam essen.
  4. Bei angenehmer Sättigung aufhören.

Aber, und das ist das Schöne bei intueat, man versucht es einfach so gut wie möglich und wenn es einen Tag mal nicht so gut klappt, dann ist es okay und man muss sich nicht schlecht fühlen. Im Gegenteil, Du lernst durch intueat auch wieder so viel Positivität, dass Du selbst einen Fehler nicht schlecht siehst, sondern dass Du durch ihn lernen kannst für das nächste Mal! Also es verändert auch viel an der allgemeinen mentalen Einstellung.

naschkater.com: Was sind so die Reaktionen, die Du von Deinen Followern erhältst? Bist Du für sie ein Vorbild? Befolgen sie auch Deine Ess-Tipps?

Maren: Oh ja, das kann man so sagen. Da mir intueat so gut geholfen hat und ich von diesem Ansatz einfach überzeugt bin, habe ich mich im letzten Jahr zur sogenannten Wohlfühlbotschafterin ausbilden lassen. Das heißt zum einen, dass ich die „intueat hautnah Treffen“ und „Wohlfühltreffen“ vor Ort leite, bei denen sich zum einen Teilnehmer des Programms zum Austausch, Mentalübungen und so weiter treffen oder ich auch Interessierte informiere, sowie coache und zum anderen über Instagram versuche das intuitive Essen und intueat bekannter zu machen! Und das wird gerade in der Social Media Welt sehr gut angenommen, da sich viele Frauen mit meiner Vorgeschichte identifizieren können.

naschkater.com: Was erhoffen sich Deine Follower von intueat? 

Maren: Sie wollen, wie auch ich damals, endlich ohne Diäten, Essen abwiegen, sich wiegen etc. leben können, ohne regelmäßig ein schlechtes Gewissen nach dem Essen zu haben, weil sie meinen, dass sie etwas „Böses“ gegessen haben oder aus Angst zuzunehmen. Man glaubt gar nicht, wie sehr der „Diätwahn“ heutzutage verbreitet ist. Und es ist tatsächlich so, auch wenn es sich banal anhört, dass viele Mädels motiviert sind, endlich wieder „normal“ ohne Diätgedanken zu essen, wenn sie auf meinen Bildern und in meinen Post sehen, dass man auch ruhig öfter mal Schokolade und Co. essen und trotzdem schlank sein kann… wenn man eben auf seinen Körper hört und sich nicht überisst und so weiter. Ich bekomme diesbezüglich wirklich sehr viel positives Feedback! Vieles von Personen, die meine Posts einfach als tägliche Motivation sehen, aber auch von vielen Teilnehmern, die durch mich auf intueat aufmerksam geworden sind und einfach glücklich sind, dass sie das Programm absolviert haben. Also ich kann wirklich behaupten, dass das Feedback durchweg positiv ist! Und das motiviert mich natürlich umso mehr weiterzumachen.

naschkater.com: Wieviel Zeit investierst Du eigentlich ins Instagramen? Du veröffentlichst ja mehrmals täglich Postings und musst dann auf die Kommentare und Fragen Deiner Follower antworten?

Maren: Also so ganz genau kann ich das gar nicht sagen, da man sich ja nicht am Abend zwei Stunden vor`s Handy setzt und dann mal „Instagram macht“. Es begleitet einen mehr den ganzen Tag… immer mal so zwischendurch. Also ich poste morgens einen Beitrag und erzähle meistens noch kurz etwas in meiner Insta-Story. Was aber nicht immer nur etwas mit dem intuitiven Essen zu tun hat. Das kann auch sämtlicher anderer Quatsch sein… ich bin da eher lustig veranlagt. Und das macht einen Insta-Account meiner Meinung nach auch aus! Man sollte nie versuchen jemand anderes zu kopieren. Wenn ich zum Beispiel einfach nur mehr Follower haben wollte, sollte ich wohl mehr auf Fitness und so weiter setzten! Weil das gerade Mode ist. Aber das ist eben nicht mein Ding. Bei mir geht´s halt um Selbstliebe, Antidiät, Wohlfühlen und einfach glücklich sein. Das ist meine Herzensangelegenheit, das in die Welt zu tragen. Darum macht es mir auch einfach Spaß, in der Mittagspause Kommentare zu beantworten, andere Bilder zu liken und zu kommentieren und nach Feierabend noch einen Beitrag zu posten. Instagram schläft diesbezüglich nie.

naschkater.com: Gestern habe ich gelesen, dass Du schon um 5:30 Uhr aufstehst und Brötchen holst. Wann gehst Du eigentlich schlafen?

Maren: Ja, ich bin da wohl eher der Frühaufsteher! Der frühe Vogel und so. Ich gehe meistens in der Woche zwischen 22 und 23 Uhr ins Bett! Ich will aber nicht ausschließen, dass mir vorher auf dem Sofa nicht schon ein- zweimal die Augen zufallen. Aber ich habe in meine Job Gleitzeit, das heißt früh aufstehen und zur Arbeit, heißt auch früh Feierabend. So bleibt viel Zeit für Freizeit und Instagram.

naschkater.com: Nun bist Du selbst sehr schlank – liegt das nur an intueat oder ist das nicht auch Veranlagung – Dein Bruder, mein Schwager, ist schließlich auch extrem schlank…

Maren: Also ich bin überzeugt, dass jeder, der intuitiv isst sein Wohlfühlgewicht erreichen wird. Das ist nicht bei jedem das gleiche Gewicht und heißt auch nicht super dünn, aber es ist einfach das Gewicht, das der individuelle Körper haben möchte, um gut zu „funktionieren“ und das wird nie im übergewichtigen Bereich sein – irgendwelche Krankheiten, Medikamente etc. schließe ich da natürlich aus. Ich weiß zum Beispiel aus meiner Zeit als 18-Jährige, dass ich auch durchaus mehr wiege, wenn ich einfach so alles esse und trinke ohne auf meine Körper zu hören, denn ich wog damals auch schon einmal 16 kg mehr. Mein Bruder ist da natürlich sehr sportlich unterwegs als Marathonläufer und das in Kombination mit seinem durchaus als intuitiv zu bezeichnenden Essverhalten – denn es ist ja nichts Anderes als „normal“ essen – lässt wohl kaum Übergewicht zu.

naschkater.com: Stören so intensive Geschmackserlebnisse wie sie Schokolade oder anderes extrem süßes oder saures Naschzeug bereiten, nicht die intuitive Wahrnehmung für meinen Appetit? Mir fällt es manchmal schwer, zu beurteilen, ob ich jetzt wirklich noch Hunger habe oder nur mehr Appetit, weil das Angebot so verlockend ist…

Maren: Genau das ist der Punkt, den ich bereits beschrieben habe. Man lernt durch intueat wieder, wirklich nur bei sogenanntem „Körperhunger“ zu essen und nicht aus sogenanntem „Kopfhunger“. Also wie Du sagst, weil es gerade so lecker schmeckt oder vielleicht auch aus Langeweile oder Stress. All das wäre kein intuitives Essen. Und es ist auch tatsächlich so, dass wenn man wirklich bewusst auf seinen Körper hört, dieser gar nicht unbedingt so viel Schokolade haben möchte, wie der Kopf einem oft weis macht. Ich habe für mich zum Beispiel gemerkt, dass ich anfangs natürlich sehr viel Süßigkeiten gegessen habe, all das, was ich mir bei sämtlichen Diäten verboten hatte. Aber irgendwann wird das immer uninteressanter. Dann möchte der Körper lieber „echtes“ Essen, wie Gemüse, Fleisch, Joghurt und so weiter. Was natürlich nicht heißt, dass ich nichts Süßes esse. Im Gegenteil… eigentlich fast täglich. Nur der Unterschied ist, dass mir im Gegensatz zu früher ein Stück reicht. Und wenn kein Körperhunger da ist, möchte ich es auch nicht essen. Ohne Hunger schmeckt es einfach nicht so gut. Ich weiß, hört sich freaky an. Ist aber tatsächlich so.

naschkater.com: Ich habe vor wenigen Tagen die Ergebnisse einer umfangreichen körperlichen Untersuchung erhalten. Zentrale Ergebnisse sind: BMI von 25,6 – also leicht übergewichtig, zu viel Fettanteil und leicht erhöhtes schlechtes Cholesterin. Was rätst Du Menschen wie mir, die Süßigkeiten lieben und gerne naschen, wenn wir abnehmen wollen beziehungsweise müssen?

Maren: Ja, da kann ich wohl nur zu intuitivem Essen und intueat raten. Denn dort ist wirklich alles erlaubt, auch Süßigkeiten und all das, was bei irgendwelchen Diäten als „böse“ verurteilt wird. Man lernt eben nur, darauf zu hören, ob und wieviel der Körper davon gerade wirklich möchte. Abnehmen geht auch mit Schoki und Co.! Schwierig wird es erst dadurch, dass man diese Dinge zur „verbotenen Frucht“ macht und ihnen dadurch viel zu viel Aufmerksamkeit schenkt.

naschkater.com: Welches ist eigentlich die Süßigkeit, bei der Du schwach wirst, bei der Du einfach nicht aufhören kannst?

Maren: Also bei mir gibt es dieses „nicht aufhören können“ in der Regel gar nicht mehr! Aber wenn ich körperlichen Hunger habe und Süßes möchte, bin ich Team Schokolade. Auch wenn ich bei Süßigkeiten tatsächlich eigentlich alles mag – ich bin von Natur aus eher ein bekennender „Süß-Esser“, auch gerne Milchreis und Co. zur Hauptmahlzeit – ist Schokolade mein Favorit! Und da liegt ganz weit vorne auf jeden Fall Kinderschokolade! Was in diesem Zusammenhang eigentlich auch total gut passt, denn intuitives Essen ist eigentlich nichts Anderes als unser Essverhalten, das wir als kleines Kind hatten, als wir noch alle Entscheidungen aus uns heraus getroffen haben. Nämlich wann wir Hunger haben, was wir essen wollen und wann wir nicht mehr wollen, weil wir satt sind. Einfach dann essen, wenn der Körper etwas benötigt, ohne Gedanken darüber, ob das dick macht, was Experte XY sagt, was ich heute bereits gegessen habe oder was vielleicht am Abend noch so anliegt! Und so soll es ja eigentlich auch sein.

naschkater.com: Vielen Dank für das Gespräch!

 

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