5 Erfolgsrezepte für kleine Süßwarenproduzenten

Brandt Zwieback mit Motiv Oliver Numrich Naschkater
Brandt Zwieback mit Motiv "Naschkater" auf der ISM Cologne 2017.

Auf der diesjährigen Süßwarenmesse habe ich mich vielen kleineren Süßwarenherstellern unterhalten, von denen sich einige darüber beklagten, nur schwer in die Listung der großen Supermarktketten zu kommen und dann deren Preisdiktat zu unterliegen. Oft bleiben es für die „kleinen“ nur die schlechteren Regalplätze und Zweitplatzierungen wenn überhaupt nur gegen Bares. 

Und zum Dank würden viele Innovationen in kürzester Zeit vom Handel imitiert und als Eigenmarke herausgebracht. Wie soll sich da eine junge Marke entwickeln?! Keine Frage, es ist ein hartes Geschäft und es findet ein starker Unterbietungs- und Verdrängungswettbewerb statt.

Marketing heiß vor allem Kommunikation mit dem Kunden

Deshalb, liebe kleinen Hersteller und Sweet Start-ups, berücksichtigt die folgenden 5 Erfolgsrezepte, die ich im Rahmen meiner Tätigkeit für den Sweetie Award erkannt habe:

  1. Seid mutig und verrückt und setzt euch mit ungewöhnlichen Produkten von den erstarrten, ängstlichen Platzhirschen ab!
  2. Jedes gute neue Produkt lebt von seiner Geschichte! Erzählt sie so gut und wo ihr nur könnt!
  3. Investiert einen festen Teil eures Budgets in Marketing, Werbung, PR und Social Media-Kommunikation!
  4. Sorgt für zusätzliche Verkaufsplattformen: Fachgeschäfte, Kioske, Cafés, Restaurants, Bioläden, Museumsshops, Geschenke-Läden, Süßwaren-Ketten wie Arko, Hussel oder Leyensieffer, Amazon, Ebay und natürlich ein eigener Onlineshop.
  5. Bleibt in Kontakt mit euren Kunden und macht sie zu Fans – das bedeutet: bezieht sie ein, kommuniziert auf Augenhöhe, direkt, schnell und authentisch!

Weitere Beispiele für gute Marketingideen gibt es zum Beispiel hier oder hier. Und dieser Beitrag beschäftigt sich mit kreativen Zweitplatzierungs-Displays.

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