Corona-Virus: Ansteckungsgefahr auf der weltgrößten Süßwarenmesse?

Corona ist in Europa angekommen... Bildnachweis: CC0 via pixabay.com
Das Corona-Virus ist in Europa angekommen... Bildnachweis: CC0 via pixabay.com

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Corona-Virus hin oder her: Tausende Aussteller, Fachbesucher und Mitarbeiter bereiten sich zurzeit auf die weltgrößte Süßwarenmesse ISM vor, die am Sonntag in Köln beginnt. Doch viele fragen sich inzwischen: Besteht die Gefahr, sich auf einer internationalen Messe wie dieser mit Teilnehmern aus nahezu allen Ländern dieser Welt, auch China, mit dem Corona-Virus anzustecken?

Die Koelnmesse nimmt nach eigenem Bekunden das Thema ernst und hat eine Stufe erhöhter Aufmerksamkeit initiiert. Dazu zählt der permanente Austausch mit den Gesundheitsbehörden. Allerdings gehen die verantwortlichen Institutionen zurzeit nicht von einer direkten Gefährdung aus. Deutschland sei zudem gut vorbereitet, um mögliche Patienten zu identifizieren, zu isolieren und bei Bedarf auch zu behandeln.

Zunächst heißt das für die Messe-Verantwortlichen: Die Vorbereitungen zur ISM laufen planmäßig weiter. Vor Ort soll über Prophylaxemaßnahmen aufgeklärt und verstärkt Desinfektionsmittel bereitgestellt werden.

Besucher sollten selbst aktiv werden und sich vorbereiten

Die Koelnmesse gibt auf ihrer Webseite (noch) keine Ratschläge zur Selbsthilfe. Aber einige Dinge liegen nahe. So sollten Teilnehmer zum Beispiel…

  • stets Mittel zur Handdesinfektion mitführen (gibt es in Drogerien und Apotheken),
  • sich generell häufig die Hände waschen,
  • auf den freundlichen Händeschlag ausnahmsweise verzichten,
  • das Anfassen von Türgriffen vermeiden (Einweghandschuhe)
  • und ggf. einen Mundschutz tragen.

Es gibt passende Mundschutz-Modelle für die ISM

Keine Sorge, ein Mundschutz muss heute nicht mehr nach Krankenhaus aussehen, vielmehr gibt es stylische und passende Modelle für fast jeden Anlass, so auch für die ISM!

Aussteller sollten ihre Kostproben nur einzeln verpackt anbieten und nicht offen auslegen. Offene Schüsseln, aus denen Besucher unverpackte Proben selbständig mit den Fingern entnehmen können, sind tabu.

Außerdem sollten Aussteller, die mit unverpackten Waren umgehen (z. B. Showköche, Chocolatiers), reichlich Verwendung von (bunten) Einweghandschuhen machen und diese häufig wechseln.

Mit Symptomen des Corona-Virus zur Messe fahren?

Wenn Sie von typische Erkältungsbeschwerden geplagt werden, wird das vermutlich bedeuten, dass Sie eine Erkältung, schlimmstenfalls eine Grippe haben. Die Wahrscheinlichkeit für eine Corona-Erkrankung ist in Deutschland zurzeit noch sehr gering. Ob Sie trotz Grippe zur ISM fahren, müssen Sie selbst beurteilen.

Allerdings sollten Sie dann unbedingt zum Eigenschutz und zum Schutz der anderen Messeteilnehmer die oben genannten Hinweise beherzigen. Welche Anzeichen Sie beobachten sollten, beschreibt dieser Artikel ganz gut.

Trotzdem kann es sein, dass Sie wegen erhöhter Temperatur vorsorglich herausgefischt und zusammen mit anderen potentiell erkrankten Personen isoliert werden. Die Teilnahme an der Messe wäre damit obsolet! Wie die Messe mit den Fällen eines falschen Alarms umgehen wird, ist eine spannende Frage. 

 

Bildnachweis: CC0 via pixabay.com

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