Voodoo Doughnut in Portland: Lustvolle Fett-Zucker-Fantasien


Logo Voodoo Doughnuts PortlandIch habe schon viel von Voodoo Doughnuts in Portland gehört und dann überall in der Stadt Menschen gesehen, die deren rosa Pappschachteln wie Trophäen mit sich herum trugen. Endlich an der Bäckerei angekommen hieß es zunächst: In die professionell abgesperrte Zickzack-Schlange vor dem Eingang einreihen und mit den Dutzenden anderen Touristen und Foodys auf Einlass warten.

Derweil konnte man schon mal die Speisekarte studieren und den überaus schwierigen Auswahlprozess anwerfen: Für welche Donuts soll ich mich eigentlich entscheiden, wenn ich endlich an die Reihe komme?! Diese Entscheidung wird einem nicht leicht gemacht, zeichnet sich Voodoo Doughnuts doch durch die vielen originellen und kreativen Varianten des Fettgebäcks aus: So gibt es neben den namensgebenden Voodoo-Figürchen mit Gesichtern und ausgestreckten Armen aus Brandteig („Voodoo Doll„) auch den „Captain My Captain„-Donut mit Cap’n Crunch-Cornflakes und Vanille-Fondant, den Butterfingering, den Old Dirty Bastard, den Voodoo Bubble (Gum) oder den Bacon-Maple-Doughnut mit gebratenem Speck und Ahornsirup und viele andere mehr…

Ich habe mich für einen zugegebenermaßen recht langweiligen Apple Fritter entschieden, weil der so lecker aussah, und einen mit Himbeermarmelade gefüllten „Homer“-Donut, weil mir so eine Standardgebäck am besten geeignet schien, die Qualität zu bewerten. Meine Begleitung hielt sich leider auch zurück und begnügte sich mit einem Victoria-Kringel und einem Mango-Tango-Donut. Die Donuts waren sehr gut, fettig und süß natürlich, aber dennoch fluffig-weich. Aber der Apple-Fritter war ein richtig schwerer Klumpen aus festfrittiertem Zucker mit gefühlt höchstens einem Prozent Apfel, ohne jegliche Säure oder einen anderen Geschmack als Fett. Wir haben zu dritt daran geknuspert und ihn dennoch nicht vollständig vertilgen können. Keine Empfehlung. Die Preise waren übrigens überraschend günstig: Für die 4 Donuts habe ich nicht mehr als 10 Dollar bezahlt – für Amerika ist das fast geschenkt. Allerdings kann man nur in Cash bezahlen. Eine schöne rosa Box gibt es ab dem ersten Donut – ich habe meine als Erinnerung mit nach Berlin genommen.

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