BraTee, Dirtea und 4Bro: Alle lieben Eistee von Influencern

BraTee Capital Bra Wassermelone_zitrone 750ML
BraTee von Capital Bra in den Sorten Wassermelone oder Zitrone, jeweils 750ML-Karton.

Wenn heute ein Food Startup zum Lebensmittelhändler kommt und sagt: „Ich habe da ein supergeiles neues Produkt!“ kriegt er automatisch zur Antwort: „Schön. Aber bitte kein Eistee!“ Influencer-Produkte boomen und zwar insbesondere in den Kategorien Chips, Kaugummi und Eistee! Warum eigentlich Eistee? Nun, das ist relativ einfach: Die Zielgruppe der Influencer sind Schüler. Die wollen in der Schule keine Milchtütchen oder Kakaotrunk mehr – sofern die überhaupt noch angeboten werden – können aber nicht die ganze Zeit nur Cola trinken, sollten noch keine Energydrinks zu sich nehmen und dürfen definitiv noch keinen Alkohol konsumieren. Ich erinnere mich, dass es in meiner Schulzeit mal Mode war, in der Pause Müllermilch oder auch die großen Becher mit Molke-Mischgetränken zu trinken – ist auch schon über zwei Jahrzehnte her.

Irgendetwas muss man als Schüler trinken, um cool zu sein. Deshalb sind Eistees ideal für die Zielgruppe. Aber sie haben noch einen anderen Charme: Die gesamte Produktkategorie war bisher unterbewertet, uncool und verstaubt, die Sorten der großen Markenhersteller Lipton, Arizona und Fueztea variierten lange Zeit nur zwischen Zitrone und Pfirsich. Content Creator wie Capital Bra oder Shirin David, aber auch die Erfinder von 4Bro haben Eistee extrem cool gemacht mit neuen Sorten wie Wassermelone, Granatapfel, Candy Shop oder Bubble Gum und mit geilen Verpackungen, die man voller stolz durch die Gegen trägt.

4Bro leistet sich sogar noch Rubbelfelder, hinter denen sich digitale Punkte eines Bonussystems verstecken. 4Bro wurde anfangs vor allem über Kioske und Spätis vertrieben, bevor die starke Nachfrage das Gesöff auch in die Supermärkte brachte.

Positiver Nebeneffekt für die Hersteller: Eistee ist – wie die meisten Getränke – ein extrem günstig herzustellendes Produkt. Man braucht eigentlich nur Wasser, Zucker, eventuell etwas Farbe und Aroma. Nicht einmal Kohlensäure ist für Eistee erforderlich, weshalb man auf Karton zurückgreifen kann, womit auch kein Pfand fällig wird – genial!

Das teuerste am Eistee sind Verpackung, Vertrieb und Werbung. Aber gerade letzteres sollte für einen Social Media-Influencer mit Hunderttausenden Followern kein Problem darstellen.

Eistee von Influencern: CapitalBra, Dirtea und 4Bro

Übrigens habe ich bereits einen Beitrag über das bei Schülern ebenfalls beliebte Getränk „Durstlöscher“ und über Getränke-Sirupe erstellt.

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