Die Marsianer greifen den Kakaopulvermarkt in Deutschland an

Food-Riese Mars hat erst vor wenigen Monaten süße Brotaufstriche von seinen Schokoriegel-Marken herausgebracht und jetzt schon wieder eine Produktkategorie entdeckt, die er noch nicht erobert hat: kakaohaltige Getränkepulver! Jetzt gibt es gleich die volle Bandbreite auf eigenen Displays in den Supermärkten: M&M-Kakaopulver mit bunten Schokolinsen drin, Bounty-Kakaopulver mit Schokoladenstückchen und Kokosaroma (liegt sowieso total im Trend gerade) sowie Milky Way-Kakaopulver mit „Magic Stars“-Schokosternchen drin.  „Die Marsianer greifen den Kakaopulvermarkt in Deutschland an“ weiterlesen

Werbeanzeigen

Kakao: Das unterscheidet Trinkschokolade von Instantpulver

Als Kind habe ich oft einen Kakao zum Frühstück bekommen. Dachte ich. In Wahrheit handelte es sich dabei um ein kakaohaltiges Getränkepulver, das zu 80% aus Zucker und ansonsten aus zermahlenem Kakaopresskuchen besteht, dem sein kostbarster Bestandteil, die Kakaobutter, zu rund 90% entzogen wurde. Mit anderen Worten: Meine Milch wurde gesüßt, gefärbt und mit zugesetzten Vitaminen angereichert.

Inzwischen weiß ich, was die Unterschiede zu echtem Kakao und insbesondere zu einer heißen Schokolade sind. Um es kurz zu machen: Heiße Schokolade ist genau das, was es heißt: Eine erwärmte, mit Milch oder Wasser verrührte Schokolade mit all ihren definierenden Bestandteilen, nämlich Kakaobutter, Kakaopulver, Zucker und Milchpulver sowie ggf. . Auch davon gibt es im Handel verschiedene Varianten, etwa als Kügelchen für eine leichtere Dosierung (z. B. von Rausch) oder als Klumpen in Löffelform am Stil zum einhängen in die heiße Milch (z. B. von Wawi). „Kakao: Das unterscheidet Trinkschokolade von Instantpulver“ weiterlesen

Kindheitserinnerungen: Eiskonfekt im Aluhütchen aus dem Kühlschrank

Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Eiskonfekt: Die einzelnen Schokoladen-Pralinen steckten in gerillte Aluminium-Hütchen und wurden im Kühlschrank aufbewahrt. In einer spitz zulaufende Plastiktüte steckten vielleicht 20 bunte Schokonäpfchen. Die Schokolade war sehr weich, süß und fettig und schmeckte mir damals nicht so gut, nur die Verpackung hatte mir gefallen.  in bunten Kapseln waren. Die vorzugsweise im Kühlschrank gelagerte Schokolade musste man vom Aluminium befreien, dabei krümelte und/oder schmierte es immer ziemlich und dann konnte man sie essen. Daneben erinnere ich mich auch an Eisschokolade aus kleinen quadratischen Täfelchen, die ebenfalls in der Spitztüte daher kamen, aber komplett in Staniolpapier eingepackt waren, auf dem winterliche Comic-Zeichnugen abgebildet waren. „Kindheitserinnerungen: Eiskonfekt im Aluhütchen aus dem Kühlschrank“ weiterlesen

Zetti: Knusperflocken, Bambina und Schlagersüßtafel

 Zetti ist Kult – Nicht nur im Osten! Mit seinen Knusperflocken aus schokoliertem Knäckebrot in der goldenen Tüte, Bambina und den Schlagersüßtafeln hat das Unternehmen Goldeck Süßwaren GmbH aus Zeitz (Z-ett!) sich längst einen festen Platz im gesamtdeutschen Süßwarenregal erobert. Außerdem sind sie experimentierfreudig und bringen die Knusperflocken auch in neuen Sorten heraus wie mit Zartbitter- oder Weißer Schokoladen-Umhüllug oder mit Spekulatius– und Eiskaffeegeschmack! Abgesehen davon sind die Knusperflocken vergleichsweise „gesund“, denn – wer hätte es geahnt – die Hauptzutat ist Roggenvollkornmehl! Dieses Mehl ist aber auch der Grund für den Suchteffekt: Wenn man einmal die Packung (normale Größe = 140 Gramm) geöffnet hat, kann man kaum noch aufhören, die kleinen Plättchen wegzunaschen, weil sie nach dem ersten Knack der Schokoladenhülle so schön mehlig zerfallen. Viel weicher als zum Beispiel die Choco Crossis von Nestlé„Zetti: Knusperflocken, Bambina und Schlagersüßtafel“ weiterlesen

Zuckermandeln: Hochzeits-Süßigkeiten so bunt wie Confetti

Hatte ich schon erwähnt, dass ich meinen Sommerurlaub wieder in Italien verbracht und viele neue italienische Köstlichkeiten entdeckt habe? Falls nicht, gibt es hier meine italienische Süßwarenausbeute im Überblick. Vor zwei Jahren waren mir Fruchtgelees aufgefallen, die dort sehr verbreitet sind, bei meinem aktuellen Besuch habe ich Confetti entdeckt: dragierte Zuckermandeln in verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen, aber häufig mit einer Schokoladenschicht um die Nuss. Diese Süßigkeit entstammt dem Brauch in Italien zu Hochzeit und Taufe fünf gezuckerte Mandeln zu verschenken. Sie stehen vermutlich für fünf gute Wünsche im Leben, das manchmal bittersüß ist wie die Zuckermandel„Zuckermandeln: Hochzeits-Süßigkeiten so bunt wie Confetti“ weiterlesen

125 Jahre Viba: Rauschende Festgala in Schmalkalden

Danke, Viba, für diesen tollen Abend in Schmalkalden! Viba hat sich anlässlich seines 125-jährigen Bestehens nicht lumpen lassen und ein riesiges Zirkuszelt neben seiner Nougatwelt aufgebaut und im Bourlesque-Stil mit Kronleuchtern und goldenen Stühlen traumhaft dekoriert. Es gab nicht nur ein warmes Abendbüffet (u. a. Rinderragout mit würziger Soße aus Nougat und Aceto Balsamico, Lammbraten, Lachsfilet und Wok-Gemüse), sondern später am Abend auch noch ein eigenes „Dessertbüffet“ mit weiteren Nougatspezialitäten und Pralinen! Die Zeit dazwischen wurde mit Tanz- und Gesangseinlagen im Stil der 1920er Jahre, mit Ansprachen und Erzählungen über die lange Geschichte des Unternehmens gefüllt. Besonders die Herzlichkeit, die familiäre Atmosphäre von der persönlichen Begrüßung jedes der rund 400 Gäste durch die Unternehmensleitung bis hin zur perfekten Umsorgung durch Viba-Mitarbeiter, die in diesen Tagen Sonderschichten geschoben haben, haben bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen. Hoffentlich wird auch die Eröffnung des großen Neubaus gleich neben dem Festzelt, in der eine weitere Produktionslinie eingerichtet wird, oder spätestens der 150. Geburtstag zum Anlass genommen, erneut so ein Fest auszurichten. Ich melde mich hiermit prophylaktisch schon mal dafür an!
„125 Jahre Viba: Rauschende Festgala in Schmalkalden“ weiterlesen

Arko, Hussel, Leyensieffer: Shopfilialen für süße Gourmets

Hochwertige Schokoladenwaren, feines Gebäck, exklusive Brotaufstriche und Kaffeespezialitäten: Mein Eindruck ist, es gibt immer mehr Delikatessen- und Gourmetgeschäfte – kleine Einzelbetriebe, die ich immer mal wieder in der Rubrik „Naschoasen“ vorstelle, aber auch Ketten mit vielen Filialen überall in Deutschland wie Arko-Eilles, Hussel oder Leysieffer, einige davon betrieben als Franchise-Shops.Die Menschen interessieren sich eben stärker für hochwertige, handgemachte Lebensmittel. Anlass genug, sich einmal anzuschauen, welche Filialisten im Süßwarenbereich so unterwegs sind – ich stelle im Folgenden die bekanntesten vor…

„Arko, Hussel, Leyensieffer: Shopfilialen für süße Gourmets“ weiterlesen

Süße Give-aways: Werbegeschenke, Incentives und Dankeschön für Kunden

In der Geschäftswelt ist es üblich, dem Kunden das Geldausgeben zu versüßen. Deshalb kriegt man nach Abschluss eines Geschäfts häufig etwas Süßes geschenkt – vermutlich um die gefürchtete After-Buy-Depression abzumildern und über einen süßen Sinneseindruck auch ein positives Gefühl zu erzeugen. Ein paar Beispiele…

„Süße Give-aways: Werbegeschenke, Incentives und Dankeschön für Kunden“ weiterlesen

Mannerschnitte: Österreichs rosafarbenes Waffelkeksimperium

Manner ist so etwas wie das österreichische Äquivalent zum deutschen Bahlsen – ein Waffelkeksgigant auf dem heimischen Markt. In einer Umfrage unter Verbrauchern in Österreich 2017 gaben 45% an, Produkte von Manner regelmäßig zu konsumieren. Mit deutlichem Abstand folgen der Leibnitz-Keks von Bahlsen mit 21% und die DeBeaukelaer Prinzenrolle mit 20% auf den Plätzen 2 und 3 (siehe Statistik in Galerie). Manner wurde 1890, ein Jahr nach Bahlsen, gegründet und ist wie diese ebenfalls überwiegend im Familienbesitz, wenngleich auch eine Aktiengesellschaft. Größenmäßig allerdings fällt Manner mit einem Umsatz von rund 200 Mio. Euro (2016) doch etwas kleiner aus als Bahlsen mit jährlich rund 560 Mio. Euro Umsatz (2017). Das Produktportfolio von Manner unfassbar umfangreich, gigantisch, schier unerschöpflich! Ob da überhaupt noch einer durchsteigt, was sie alles an verschiedenen Waffeln und Keksen im Programm haben. Und zu Manner gehören darüber hinaus auch noch weitere Süßwarenmarken mit großer Bekanntheit nicht nur in Österreich wie Napoli (Dragee-Keksi, Lebkuchen Brezerl), Casali (Schoko-Bananen), Ildefonso (Schicht-Nougat) und Viktor Schmidt (Mozartkugeln), die ihrerseits wieder viele verschiedene Süßigkeiten produzieren.

„Mannerschnitte: Österreichs rosafarbenes Waffelkeksimperium“ weiterlesen

Ostern 2018 wird riesig: Immer größere Süßigkeiten im Angebot

Eine Entwicklung, die man von den Adventskalendern kennt, findet sich auch zu Ostern 2018: Die Mengen an Süßigkeiten werden immer größer! Exemplarisch dafür steht der Riesenosterhase von Lindt – die goldige Schokoladenhohlfigur bringt ein Kilo auf die Waage und kostet rund 40 Euro. Auch das österliche Riesen-Überraschungsei von Ferrero mit immerhin 220 Gramm Kampfgewicht kann sich sehen lassen. Selbst der deutsche Chocolatier Riegelein bringt seine Osterhasen Fritz und Tom als 300-Gramm-Kaventsmänner an den Start, Ostergebinde enthalten weit über 300 Gramm Süßes, etwa die stylische „Easter Bunny-Box“ von Lindts Trendmarke „Hello“ mit 470 Gramm. Mit anderen Worten: Saisonanlässe werden von der Süßwarenindustrie gezielt genutzt, um größere Packungen abzusetzen. Für mich als Candy Blogger total okay, so lange sie originell und kreativ gestaltet sind…

„Ostern 2018 wird riesig: Immer größere Süßigkeiten im Angebot“ weiterlesen