Mannerschnitte: Österreichs rosafarbenes Waffelkeksimperium

Manner ist so etwas wie das österreichische Äquivalent zum deutschen Bahlsen – ein Waffelkeksgigant auf dem heimischen Markt. In einer Umfrage unter Verbrauchern in Österreich 2017 gaben 45% an, Produkte von Manner regelmäßig zu konsumieren. Mit deutlichem Abstand folgen der Leibnitz-Keks von Bahlsen mit 21% und die DeBeaukelaer Prinzenrolle mit 20% auf den Plätzen 2 und 3 (siehe Statistik in Galerie). Manner wurde 1890, ein Jahr nach Bahlsen, gegründet und ist wie diese ebenfalls überwiegend im Familienbesitz, wenngleich auch eine Aktiengesellschaft. Größenmäßig allerdings fällt Manner mit einem Umsatz von rund 200 Mio. Euro (2016) doch etwas kleiner aus als Bahlsen mit jährlich rund 560 Mio. Euro Umsatz (2017). Das Produktportfolio von Manner unfassbar umfangreich, gigantisch, schier unerschöpflich! Ob da überhaupt noch einer durchsteigt, was sie alles an verschiedenen Waffeln und Keksen im Programm haben. Und zu Manner gehören darüber hinaus auch noch weitere Süßwarenmarken mit großer Bekanntheit nicht nur in Österreich wie Napoli (Dragee-Keksi, Lebkuchen Brezerl), Casali (Schoko-Bananen), Ildefonso (Schicht-Nougat) und Viktor Schmidt (Mozartkugeln), die ihrerseits wieder viele verschiedene Süßigkeiten produzieren.

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Ostern 2018 wird riesig: Immer größere Süßigkeiten im Angebot

Eine Entwicklung, die man von den Adventskalendern kennt, findet sich auch zu Ostern 2018: Die Mengen an Süßigkeiten werden immer größer! Exemplarisch dafür steht der Riesenosterhase von Lindt – die goldige Schokoladenhohlfigur bringt ein Kilo auf die Waage und kostet rund 40 Euro. Auch das österliche Riesen-Überraschungsei von Ferrero mit immerhin 220 Gramm Kampfgewicht kann sich sehen lassen. Selbst der deutsche Chocolatier Riegelein bringt seine Osterhasen Fritz und Tom als 300-Gramm-Kaventsmänner an den Start, Ostergebinde enthalten weit über 300 Gramm Süßes, etwa die stylische „Easter Bunny-Box“ von Lindts Trendmarke „Hello“ mit 470 Gramm. Mit anderen Worten: Saisonanlässe werden von der Süßwarenindustrie gezielt genutzt, um größere Packungen abzusetzen. Für mich als Candy Blogger total okay, so lange sie originell und kreativ gestaltet sind…

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Eierlikör und Schokolade: eine köstliche Romanze – nicht nur zu Ostern

Zum Kaffee beim Damenkränzchen wird er gern gereicht, nicht nur aber gerade zur Osterzeit, auch als „Topping“ für Eiscreme und Obstsalat bietet er sich an: Der Eierlikör. Ich persönlich kam schon in jugendlichen Jahren in der schuleigenen Theater-AG in den Genuss eines Bechers Eierlikör! Immer kurz vor der Premiere, aus der Hand unseres engagierten Theaterpädagogen: „Das ölt die Stimme“ war sein Argument. Und dass der enthaltene Alkohol etwas lockerer machte und das Lampenfieber überwinden half, war das zweite, nicht ausgesprochene Argument.

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Viba lädt zum Mitmachen ins Confiserie-Café

Seit Sommer vergangenen Jahres befindet sich eine Viba-Repräsentanz im Herz der Hauptstadt: Das Confiserie-Café am Eingang zur Friedrichstraße. Hier kann man nicht nur die vielfältigen Nougatprodukte des ostdeutschen Traditionsherstellers kennenlernen, sondern auch  die Schokoladen-Spezialitäten der süddeutschen Firma Heilemann, die Viba letztes Jahr übernommen hat. Das besondere an dem über 100qm großen Shop mit Pralinen-Theke, großer Auswahl an eigenen und ergänzenden Produkten sowie einem Cafébereich mit rund einem Dutzend Sitzplätzen: Hier kann der interessierte Besucher selbst Hand anlegen und Schoko-Lollies überziehen und mit Streuseln verfeinern…

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Kalter Hund: Eine schokoladige Kekskuchen-Spezialität

Kekskuchen, Kalte Oma, Zebrakuchen, Schwarzer Peter, Kellerkuchen – es existieren viele Bezeichnungen für diese Kuchen-Spezialität namens „Kalter Hund“. Wobei Kuchen in die Irre führt, denn er ist gar nicht gebacken, sondern einfach aus Butterkeksen und einer Kakao-Kokosfett-Mischung in einer Kuchenform geschichtet und dann kalt gestellt. Aber woher bitte kommt dieser Name? Und dann die Gretchenfrage: Stammt das Rezept wirklich aus Ostdeutschland, wie so oft gesagt wird, oder gab es den schon früher? Hier die Antworten…

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Süß, salzig, Schokobrezeln: Eine Geschmackssensation, wenn sie gut gemacht sind

In New York gibt es sie an jeder Straßenecke, hierzulande muss man danach suchen, aber immerhin findet man sie: Schokobrezeln, das intensive Geschmackserlebnis aus süß und salzig wie eine Laugenbrezel, aus zart schmelzender Schokohülle und knusprigem Gebäck im inneren. Hoffentlich kommen die Deutschen auch langsam auf den Geschmack, dann wird aus der temporären Edition der Schokobretzeln von Nestlé in der Choclait Chips-Reihe vielleicht etwas dauerhaftes. Die Pretzel Bites von Lindt besteechen durch ihre köstliche Schokolade, aber die Brezel-Kugel im Inneren ist viel zu hart.  Falls ihr noch andere Varianten gefunden habt, freue ich mich über Hinweise! (Aber bitte keine zu Brezeln geformten Lebkuchen, um die geht es hier nicht)

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Handgemachte Schokoriegel aus der Berliner Candy Farm

Wenn ich mir die ideale Süßigkeit vorstelle, eine die mich so sehr begeistern würde, dass ich sie nicht nur naschen, sondern auch selbst herstellen wollen würde, dann hätte sie folgende Eigenschaften: klassische Zutaten – innovativ aufgepeppt-, kräftig im Biss, intensiver Geschmack, verspielte Namensgebung und originelle Verpackung. Und nun stelle sich einer vor: Kürzlich in der Berliner Sonnenallee 70 habe ich genau das gefunden: Candy Farm, das Schokoladen-Start-up von den zwei sympathischen Kreativen Uli und Reto, die aus Ihrer Liebe zum Naschen einen Beruf gemacht haben.

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