Kalter Hund: Eine schokoladige Kekskuchen-Spezialität

Kekskuchen, Kalte Oma, Zebrakuchen, Schwarzer Peter, Kellerkuchen – es existieren viele Bezeichnungen für diese Kuchen-Spezialität namens „Kalter Hund“. Wobei Kuchen in die Irre führt, denn er ist gar nicht gebacken, sondern einfach aus Butterkeksen und einer Kakao-Kokosfett-Mischung in einer Kuchenform geschichtet und dann kalt gestellt. Aber woher bitte kommt dieser Name? Und dann die Gretchenfrage: Stammt das Rezept wirklich aus Ostdeutschland, wie so oft gesagt wird, oder gab es den schon früher? Hier die Antworten…

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Süß, salzig, Schokobrezeln: Eine Geschmackssensation, wenn sie gut gemacht sind

In New York gibt es sie an jeder Straßenecke, hierzulande muss man danach suchen, aber immerhin findet man sie: Schokobrezeln, das intensive Geschmackserlebnis aus süß und salzig, aus zart schmelzender Hülle und knackigem Inneren. Hoffentlich kommen die Deutschen auch langsam auf den Geschmack, dann wird aus der temporären Edition der Schokobretzeln von Nestlé in der Choclait Chips-Reihe vielleicht etwas dauerhaftes. Die Pretzel Bites von Lindt besteechen durch ihre kästliche Schokolade, aber die Brezel-Kugel im Inneren ist viel zu hart.  Falls ihr noch andere Varianten gefunden habt, freue ich mich über Hinweise! (Aber bitte keine zu Brezeln geformten Lebkuchen, um die geht es hier nicht)

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Handgemachte Schokoriegel aus der Berliner Candy Farm

Wenn ich mir die ideale Süßigkeit vorstelle, eine die mich so sehr begeistern würde, dass ich sie nicht nur naschen, sondern auch selbst herstellen wollen würde, dann hätte sie folgende Eigenschaften: klassische Zutaten – innovativ aufgepeppt-, kräftig im Biss, intensiver Geschmack, verspielte Namensgebung und originelle Verpackung. Und nun stelle sich einer vor: Kürzlich in der Berliner Sonnenallee 70 habe ich genau das gefunden: Candy Farm, das Schokoladen-Start-up von den zwei sympathischen Kreativen Uli und Reto, die aus Ihrer Liebe zum Naschen einen Beruf gemacht haben.

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Gibt es „faire“ Süßigkeiten? Und was unterscheidet sie von „unfairen“?

Die gute Schokolade ISM 2017 Naschkater
Promo-Twitter-Bild für faire Schokolade.

Beim Thema „Fairer Handel“ bin ich familiär vorbelastet, denn meine Frau Mama hat jahrelang im Eine Welt-Laden auf Langeoog ehrenamtlich Waren aus Entwicklungsländern verkauft (siehe Beitrag hier). Die Idee, dass Konsumenten für Produkte mehr bezahlen, um damit Herstellern in Ländern mit schlechter Infrastruktur zu helfen, finde ich grundsätzlich gut. Sie widerspricht nicht automatisch  marktwirtschaftlichen Grundprinzipien, denn man kann „fair gehandelt“* einfach als ein positives Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Produkten auffassen, für das Konsumenten bereit sind, mehr zu bezahlen, so wie bei Bio-, veganen oder laktosefreien Produkten.

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Liköre: Wenn Alkohol mit Süßem vermischt wird

Casali Schoko-Bananen-Likör
Die Casali Schoko-Bananen gibt es – für Erwachsene – sogar als Likör!

Liköre sind grundsätzlich alle süßen Spirituosen zwischen 15 und 40% Vol., auch wenn manche Hersteller den Begriff Likör für ihre Produkte vermeiden, weil er ihnen zu altmodisch nach Damenkaffeekränzchen klingt oder einfach nicht zur Zielgruppe passt. Die bekannte Marke „Kleiner Feigling“ zum Beispiel bezeichnet sich selbst zum Beispiel einfach als Spirituose. Kleiner Feigling ist insofern interessant, weil sie ein junges, experimentierfreudiges Zielpublikum ansprechen und neben dem ursprünglichen Feigengeschmack auch viele überraschende, innovative Aromen anbieten, zum Beispiel Popcorn, Bubble Gum, Magic Mango, Luxus Lakritz, Kirsch-Banane und viele mehr anbieten, zum Teil in zeitlich befristeten Sondereditionen. Gerne beinhalten Liköre aber auch Sahne und dann gehen sie noch stärker in die Richtung „Naschen„, etwa die Reihe „Cremears“ von Berentzen und natürlich die Likör-Varianten der Süßwarenhersteller selbst wie etwa von Manner, Sarotti, Zentis oder Viba.

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Hofer (Aldi Austria) geht neue Wege mit Milka-Zweitplatzierung

Milka bei Hofer Display
Riesige Milka-Präsentation bei Hofer

Eigentlich stellen Discounter keine Mono-Brand-Präsentationen auf ihren Flächen für Aktionsangebote auf. Jedenfalls habe ich das noch nie gesehen. Nur in modernisierten ALDI-Filialen gibt es zumindest die ein oder andere Zweitplatzierung auf Hersteller-Displays oder auf einer blauen Kunststoffpalette, auf der Aldi ein aktuelles Sonderangebot außerhalb der Regalreihen präsentiert. Jetzt hat Hofer (ALDI in Österreich) etwas ganz besonderes gemacht: Eine exklusive Markenpräsentation nur für Milka-Produkte zum österreichischen Olympia-Team, die über die gesamte Breite einer Sonderfläche reicht! So etwas war bisher den großen Verbrauchermärkten vorbehalten, allein schon aus Platzgründen. Ich vermute, dass Hofer damit seine Strategie kommunizieren möchte, mehr Markenprodukte zu führen und nicht nur auf Eigenmarken festgelegt zu sein. Milka-Hersteller Mondelez seinerseits will sicher deutlich kommunizieren, dass sie offizieller Partner der österreichischen Olympia-Mannschaft sind und das dürften sie sich auch ein stolzes Sümmchen gekostet haben. Traditionell wirbt Milka aufmerksamkeitsstark im Skisport, z. B. auf Mützen von Skispringern.

Kelloggs Aufsteller Aldi Zerelaien
In einem modernisierten Aldi-markt habe ich auch einen Kellogg’s-Aufsteller in der Nähe der Frühstückslebensmittel gefunden. Früher gab es sowas nicht!

Immerhin war der Discounter Lidl in dieser Hinsicht gegenüber ALDI stärker. Eine besonders guter Preis wird übrigens nicht angeboten: Die 1oo-Gramm-Milka-Tafel kostet 0,99€, da kennen wir zumindest in Deutschland deutlich bessere Preise! 100-Gramm-Tafeln von Milka werden hier in Aktion regelmäßig bereits für 0,69 € angeboten.

Silvester und Neujahr in Österreich – das waren die Süßigkeiten

Manner Glücksfische Eierbiskotten
Manner Glücksfische Eierbiskotten

Wieder mal Silvester in Wien verbracht und wiederum eine Menge interessanter Süßigkeiten und Snacks entdeckt, die wir in Deutschland nicht kennen oder so nicht haben. Als besonders skurril empfand ich die „Manner Glücks-Fische“, die für stolze 3 Euro in einer leichten Karton verkauft wurden und einfach aus in Fischform gepressten Löffelbiskuit bestanden (die Österreicher sagen dazu Biscotten). Aber wo ist der Mehrwert, wo das Glück? Gibt es eine Art Ritual, bei denen man zu Neujahr von den Glücksfischen den Kopf abbeißt und dann eine Überraschung findet oder so etwas? Very strange! Auch meine österreichischen Freunde konnten mir bisher damit nicht weiterhelfen – ich muss wohl mal Manner direkt anfragen. Darüber hinaus: Mozart, Maronen und mehr, seht es euch an…

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