Cracker sind salzige Kekse aus England, oder?

DeBeukelar Lu Tuc Sweet Chili Geschmack
Neue Variante von Tuc von DeBeukelar Lu: Sweet Chili Geschmack

Zwischen einem Cracker und einem Biscuit zu unterscheiden ist leicht: der Biskuit (englisch für Keks oder Plätzchen) ist süß, der Cracker salzig. Aber wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Cracker und Chips? Nun die Grenzen verschwimmen in dem Maße, in dem wir mit Chips immer häufiger nicht nur frittierte Kartoffelscheiben bezeichnen, sondern auch gebackene Teigmischungen. Denn da verläuft eigentlich die Linie zwischen beiden.

Der bekannteste Cracker in Deutschland heißt „Tuc“ und kam früher von Griesson – de Beukelaer, aber inzwischen von unserem Freund Mondelez. Erfunden wurde TUC allerdings in Belgien. (Vielleicht stellt das Familienunternehmen Griesson – de Beukelaer die auch im Auftrag oder in Lizenz her  – man sieht ja nicht mehr durch…) Insgesamt hat es diese Knusper-Spezialität bei uns wohl eher schwerer als in Großbritannien, dem Ursprungsland des Crackers.

Dort wird er traditionell gern zusammen zu Käse verspeist. Aber weniger TUC als sein britisches Äquivalent „Ritz„. Gnerell eignen sich Cracker prima als Beilage zu Wein, Bier oder Cocktails, weil sie – abgesehen von den gewürzten und bestreuselten Sorten – in der Regel selbst nicht zu viel Eigengeschmack reinbringen. Zudem sind sie in der Regel dünn ausgebacken und dadurch beschweren sie den Magen nicht unnötig. Man will sich ja von dem Vorspeisensnack nicht den Appetit auf das Abendessen verderben lassen.

Ursprünglich hat sich der Cracker aus dem Dauer- und Hartgebäck entwickelt, dass britische Seeleute als Proviant auf ihren Schiffspassagen dabei hatten. Analog zum Cracker ist die süße Variante der Zwieback. Durch das doppelte Backen wird ihm noch der letzte Rest Feuchtigkeit entzogen und das macht ihn so haltbar – und furztrocken.

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