Coronavirus: Diese Süßigkeiten und Snacks können Deine Gesundheit retten

Kermit der Frosch mit mundschutz
Kermit der Frosch mit Mundschutz

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Der Coranavirus nähert sich Deutschland. Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist in den nächsten Wochen in Deutschland mit einer Pandemie zu rechnen, in deren Folge sich Millionen Menschen mit dem neuartigen Grippevirus Covid-19 infizieren und erkranken werden. Das bedeutet nicht, dass wir alle sterben – schließlich zieht jedes Winterhalbjahr ein Grippevirus über Deutschland hinweg. Aber die Mortalität liegt beim Coronavirus höher als bei der normalen Grippe, nämlich bei geschätzten 0,5-1,5%. Von 100 Erkrankten stirbt im Durchschnitt einer – das ist schon hoch. Besonders gefährdet sind vor allem Personen mit einem geschwächten Immunsystem oder Vorerkrankungen.

Dazu kommt, dass es bei einer Erkrankung großer Bevölkerungsteile, in deren Folge viele Arbeiten liegen bleiben, in Kombination mit übertriebenen Hamster- und Panikkäufen zu Engpässen bei bestimmten Produkten oder gar zu einer Versorgungskrise kommen kann. (Umgekehrt gibt das dem Handel und den Herstellern besonders gefragter Waren sicherlich einen ökonomischen Schub). Dank des Coronavirus schlägt jetzt die Stunde der Prepper und Horder! Endlich werden ihre Planungen und die vielen eingelagerten Waren wertgeschätzt! Meine Hinweise zur Vorsorge beziehen sich aber weniger auf den Weltuntergang, als auf die Situation, dass man bei Quarantäne oder Erkrankung längere Zeit isoliert leben muss und deshalb alles Notwendige zuhause haben sollte.

Coronavirus: Diese Süßwaren und Snacks sollte ihr jetzt ausreichend zu Hause haben

Manch einer denkt jetzt vielleicht, Süßwaren und Snacks sind in einer Krisensituation nicht so wichtig wie Grundnahrungsmittel. Aber das ist ein Denkfehler: Gerade portionsweise verpackte, lange haltbare Genussmittel mit vielen Kalorien sind hilfreich, wenn man für längere Zeit nicht mehr die Wohnung verlassen kann, weil man zum Beispiel erkrankt ist oder isoliert werden muss. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine Liste mit Dingen zusammen gestellt, die man zuhause haben sollte. Um mindestens eine und maximal vier Wochen allein zuhause überbrücken zu können, empfehle ich darüber hinaus, rechtzeitig folgende Süßwaren und Snacks einzulagern, weil sie…

  1. … portionsweise hygienisch verpackt,
  2. lange haltbar und
  3. kalt verzehrfertig sind.
  4. Und weil sie eine psychisch herausfordernde Situation mit Genuss, Freude und Lebensqualität erträglicher machen.

Meine Produktempfehlungen:

  • Müsliriegel: liefern Energie, Ballaststoffe, geschmackliche Abwechslung
  • Nuss-Frucht-Mischungen: liefert Energie, gute Fette und Vitamine, Beschäftigung durch Knabbern
  • Chips & Brotchips: liefern Fett und Salz, geschmackliche Abwechslung
  • Cracker: wie Chips, können aber mit Aufschnitt oder Käse belegt werden
  • Zwieback: wie Cracker, nur süß, kann mit Marmelade, Nutella oder Honig bestrichen werden.
  • Salzstangen: liefern Salz, wirken beruhigend auf Magen bei Durchfall, Zeitvertreib durch Knabbern
  • Kekse: in kleinen Einzelportionen: liefern Energie und Abwechslung, kleine Belohnungen für Kinder
  • Schokolade: liefert Energie und wirkt stimmungsaufhellend, mögliches Geschenk oder Tauschmittel
  • Haltbarer Fertigkuchen: Energie- und Fettlieferant, Highlight für besondere Anlässe.
  • Kaugummi: ermöglicht Stressabbau und bietet zum Teil Extranutzen wie frischen Atem, Zahnpflege ohne Wasser, Koffein
  • Hustenbonbons: lindern Erkältungsbeschwerden und sorgen für eine stets feuchte Kehle: Wer seinen Mundraum feucht hält und viel schluckt, reduziert auch die Virenbelastung im Mund.

Beispiele für empfehlenswerte Süßwaren und Snacks bei einer Coronavirus-Krise

Außerdem möchte ich den Leserinnen und Lesern meines Blogs noch drei wichtige Verhaltensregeln auf den Weg geben:

  • Schützt euch erstens durch Vermeidung größerer Menschenansammlungen und zweitens durch angemessene Vorsorge vor einer Infektion, zum Beispiel durch den intensiven Gebrauch von Handdesinfektionsmitteln. Am besten erstmal Niemandem mehr die Hände schütteln, auch wenn man das aus der Gewohnheit heraus machen möchte. Falls doch, dann nach jedem Händekontakt und nach Kontakt mit Haltegriffen in Bus oder U-Bahn etc. desinfizieren. Dazu immer die kleinen Kunststofffläschchen dabei haben. Zur Not tut es auch hochprozentiger Alkohol, den ihr einfach in kleinere Fläschchen umfüllen könnt, falls Desinfektionszeugs gerade ausverkauft sein sollte. Zuhause immer gründlich die Hände waschen und vermeidet es grundsätzlich, mit den Fingern das Gesicht und insbesondere Mund, Nase oder Augen zu berühren, denn über die Schleimhäute kann der Virus eindringen. Es gilt alles, was bei einer normalen Erkältung zu beachten ist: Bitte nicht in die Hand nießen, sondern in die Armbeuge und schön weiter alles desinfizieren! Einwegtaschentücher verwenden und gleich nach dem Gebrauch wegschmeißen.
  • Mein erster persönlicher Tipp: Statt mit Bargeld lieber kontaktlos mit Karte bezahlen, denn an Münzen bleibt der Virus auch haften.
  • Mein zweiter persönlicher Tipp: Besorgt euch Gummihandschuhe (z. B. bei Lidl 100 Stück für 5 €) und schützt eure hauptsächlich verwendete Hand (bei Rechtshändern die rechte) außerhalb der Wohnung damit. Mit der geschützten Hand öffnet ihr Türen, bedient Fahrstuhlknöpfe und so weiter. Die andere nehmt ihr, um damit das Handy zu bedienen oder an der Nase zu kratzen, wenn sie juckt. Damit reduziert ihr die Gefahr, einen Virus aus der Umgebung in die Schleimhäute zu reiben. Gewöhnt euch daran: Eine Hand für die Umwelt (behandschuht), eine Hand für mich! Der Handschuh erinnert euch daran. Nach der Fahrt zieht ihr ihn ab und entsorgt ihn im Mülleimer. Ausgiebiges Händewaschen (mind. 20 Sekunden) und Desinfizieren danach nicht vergessen!

Übrigens habe ich im Zusammenhang mit dem Coronavirus und der Süßwarenmesse bereits über hübsch gestalteten Mundschutz geschrieben. Über den hochkalorischen Brei e-pap, der bei Hungersnöten in Entwicklungsländern zum Einsatz kommt, habe ich bereits vor vielen Jahren geschrieben. Über welche süßen Geschenke sich ein Hausarzt wirklich freut und welche Geschenkmethoden schlecht ankommen, darüber habe ich ein Interview mit meiner Hausärztin gemacht. 

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