Tschechische Kartoffelchips schmecken am besten

Hobza gesalzene Kartoffelchips folklore-Motiv
Hobza: Gesalzene Kartoffelchips mit folkloristischem Verpackungsmotiv.

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Bekanntlich arbeite ich zurzeit an meinen eigenen Kartoffelchips (siehe „Mein Chips-Projekt„). und in dem Zusammenahng musste ich mir den europäischen Chipsmarkt etwas genauer angucken und habe festgestellt, dass er zumindest in Zentral- und Osteuropa von wenigen Großkonzernen dominiert wird.

Im Januar war ich in Prag, um den dortig Bramburky-Markt zu sondieren und die besten tschechischen Kartoffelchips ausfindig zu machen. Und was soll ich sagen: Er wird dominiert von Chio Bohemia (Intersnack) und der Massenmarke Lays, die bekanntlich zu Pepsico gehören.

Es gibt noch einen tschechischen Familienbetrieb für Chips

Nur ein tschechischer Familienbetrieb kann noch dagegen halten: Petr Hobza aus Strážnice bei Brünn. Hobza bietet verschiedene Linien an: Eine traditionelle, in teiltransparenten Beuteln mit folkloristischen Blumenverzierungen: „Moravské“ (Böhmisch) sowie die ähnliche Sorte namens „Stráznické„.

Daneben führt Hobza auch eine Bramburky-Linie unter dem Namen „Hobzovy“ in größeren (175 Gramm), undurchsichtigen Aluminiumverbundfolien. Diese Serie ist edler aufgemacht und bringt auch moderne Sorten auf den Markt wie „Chili und Lime„, „Pfeffer und Rosmarin“ oder „Cheddar und Jalapeno„.

Mit diesen originellen Sorten, hoher Produktqualität und einer großen Marktpräsenz schafft es Hobza bislang, der schweren Konkurrenz stand zu halten. Natürlich hilft auch die kulturelle Verwurzelung und Bekanntheit des Unternehmens in Tschechien.

Europäischer Chipsmarkt wird von wenigen Konzerne dominiert

Tatsächlich bleiben für die wenigen Mittelständler, die in Zentraleuropa Chips produzieren, nur Nischenmärkte oder die undankbare Massenproduktion einer Preiseinstiegsmarke für den Handel, so genannte Handels- oder Eigenmarken. (Die zahlreichen Imitationen der Innovationen von Süßwaren- und Snackherstellern durch die großen Einzelhändler habe ich in dieser Anklage über Nachahmer-Produkte gesammelt).

Nur in Spanien scheint es noch etwas mehr Vielfalt bei den Herstellern zu geben, jedenfalls sind mir dort im Vergleich mehr kleine Marken aufgefallen, die sich zum Teil sehr originelle Verpackungen leisten.

Einige Beispiele für tschechische Kartoffelchips

Übrigens dreht sich einer meiner ersten Blogartikel überhaupt um das Phänomen Pringles. Weiterhin habe auch verrückte Chips, die keine Pringles sind, gesammelt und stelle sie hier vor. Über Karlsbader Oblaten schrieb ich bereits und auch osteuropäischen Süßigkeiten habe ich bereits einen eigenen Blogbeitrag gewidmet. 

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