Boom bei Adventskalendern: Immer größer und bunter – das sind die besten!

Die einen klagen über die zunehmende Kommerzialisierung des Weihnachtsfests, die anderen freuen sich einfach, dass nun auch das Segment der Adventskalender Beachtung erfährt und die angeboten Varianten deutlich aufgewertet werden. Die Lebensmittelindustrie bringt inzwischen neben den klassischen, flachen und mit meist 80 Gramm Schokolade gefüllten Kalendern immer größere, das heißt vor allem auch schwerere und aufwändiger gestaltete Kalender auf den Markt, hinter dessen 24 Türchen sich Schokolade, aber auch viele andere leckere Sachen finden wie etwa Marzipan, GummibärchenChipsCerealienSäfte, Tee und sogar Bier! An dieser Stelle muss ich mich allerdings auf die Süßigkeiten und salzige Snacks beschränken und kümmere mich nicht weiter um Kalender mit Getränken; ebenso bleiben Adventskalender mit Spielzeug, Pflege- und Beautyprodukten und diesem ganzen Schnickschnack außen vor.

Positiver Nebeneffekt der Entwicklung zu schwereren Kalendern ist, dass immer mehr Herstellern gesonderte Kalender für einzelne Marken und Untermarken produzieren: So findet sich dieses Jahr unter den Adventskalendern welche von M&M, Milka, Jelly Belly, Haribo, After Eight, Smarties, Hello von Lindt und natürlich KINDER von Ferrero mit vielen verschiedenen Motiven und Formen. Der Nachteil ist, dass aufgrund der gestiegenen Größe und aufwändigen Gestaltung die Kalender natürlich auch teurer werden! Ich habe mir deshalb die Mühe gemacht, Preise und Grammturen der Kalender in Relation zu setzen und den besten Deal heraus zu finden…

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Look-O-Look im Interview: Fantasien aus Marshmallow und Weingummi

Dirk Köhm, Accountmanager von Look-O-Look in Deutschland.

Ich bin mir sicher, jedem sind die bunten und witzigen Weingummi- und Marshmallow-Produkte wie die Candy Pizza oder das Candy Sushi von Look-O-Look schon einmal aufgefallen – sie sind einfach ein Augenschmaus! Einer der Verantwortlichen dieses ursprünglich holländischen Unternehmens, das zur Perfetti Van Melle Group (u. a. Mentos und ChupaChups) gehört ist Dirk Köhm. Er hat sich freundlicherweise die Zeit genommen, um meine vielen Fragen, die ich an dieses Unternehmen habe, zu beantworten.

naschkater.com: Lieber Dirk, ich habe gerade die Halloween Candy Pizza probiert und bin wieder mal begeistert! Wie kriegt ihr das so weich und fruchtig hin? Wer hat eigentlich das allererste Rezept entwickelt?

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Jelly Belly Bean: Was ich schon immer wissen wollte!

Frederik Luzki ist Key Account Manager bei Jelly Belly Bean in Deutschland.

Auf der diesjährigen ISM habe ich Frederik Luzki von Jelly Belly Deutschland kennengelernt und ihn gleich mal alles gefragt, was ich schon immer über die kleinen Geleebohnen wissen wollte, etwa wo sie hergestellt werden, wie sie sich von Mitbewerbern abgrenzen und welche die in der Herstellung teuerste Sorte ist. Hier seine Antworten…

Fangen wir locker an: Lieber Frederik, was ist Ihre Lieblingsgeschmacksrichtung und warum?
Frederik Luzki: Auf jeden Fall „Apfelkuchen“. Diese Bean schmeckt wie ein echtes Stück Apfelkuchen, nur eben im Miniformat – und ich liebe Kuchen!

Wo kommen eigentlich die Jelly Belly Beans her, die wir in Deutschland kaufen können – auf meinen Packungen stand Thailand – stimmt das oder waren das nur die Samples von der Messe? Schmecken Jelly Belly Beans überall auf der Welt immer gleich?
Frederik Luzki: Ja, die in Deutschland erhältlichen Jelly Belly Beans werden in Thailand hergestellt, da diese Produktionsstätte optimal auf den Export ausgelegt ist. Unabhängig vom Herstellungsort schmecken die unterschiedlichen Sorten Jelly Belly Beans zwar überall auf der Welt gleich, allerdings gibt es länderspezifische Sorten wie „Guaraná“ in Brasilien. Saisonale Schwankungen können wir hierzulande nicht feststellen.

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Schlumpf-Lizenzen für Haribo, PEZ, Kinder und Zott

Chamallows: Schlumpf-Speck von Haribo.

Haribo war biser immer recht zurückhaltend, was das Lizenzgeschäft angeht – man setzte hier eher auf eigene Figuren. Nur bei den Schlümpfen schlägt Haribo jetzt zu und bringt anlässlich des neuen Kinofilms „Die Schlümpfe – Das verlorene Dorf“ eine ganze Reihe von blaugefärbten Süßigkeiten auf deutsche und ausländische Märkte, natürlich vor allem Fruchtgummi, mit und ohne Fizz, in verschiedenen Packungsgrößen, u.a. in der Reihe Balla Stixx aber auch eine Schaumzuckerware unter dem (seltsamen, aber schon lange verwendeten) Zusatz Chamallow. Daneben hat auch Ferrero für das Überraschungsei Schlumpf-Lizenzen erworben. Zott hat für seine Monte-Puddings auch Schlümpfe auf den Verpackungen abgebildet und zusätzlich einen Aufkleber angebracht. Aber viel mehr Süßwaren mit Schlumpf-Lizenz habe ich bisher nicht finden können. Vielleicht kommt noch was…