Lakritz, Weingummi und Schokolade: Neue Süßigkeiten aus Holland

Wieder einmal hat mir ein lieber Freund Süßigkeiten aus einem fernen, exotischen Land mitgebracht: aus Holland! 🙂 Nun, so fern ist es gar nicht, aber dennoch sind die niederländischen Süßwaren anders als unsere: Verpackungen wie Inhalt sind bunter und irgendwie moderner designed. Die Holländer haben ja – anders als wir Deutschen – ohnehin ein Händchen für Gestaltung und Eleganz. Das fällt mir auch immer in ihren Innenstädten auf: selbst in kleinen Orten ist alles hübsch und keck zurecht gemacht. Entsprechend sind viele der Weingummis und Lakritz-Nascherein, die Thomas für mich gekauft hat, in Kunststoffbeuteln mit dieser Seidenhaptik verpackt, die sich so anschmiegsam und zart anfühlen. Der ganze Spaß hat zusammen übrigens 15,24 Euro gekostet – natürlich ohne die Transportkosten…  „Lakritz, Weingummi und Schokolade: Neue Süßigkeiten aus Holland“ weiterlesen

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Frisch aus der Grube: Originelle Süßigkeiten mit Bergbau-Bezug

Diese originellen Geschenk-Süßigkeiten habe ich neulich von meiner Halbschwippschwägerin (unehelicherseits, also wir sind irgendwie entfernt verwandt) erhalten: Lakritzstäbchen namens „Kohleabbau“ und als „Grubengold“ getarnte Chococrossis mit dunkler Schokolade. Beides schmeckt richtig gut und eignet sich hervorragend als Mitbringsel aus den Bergbauregionen in Nordrhein-Westfalen. Danke, Iris! 🙂 „Frisch aus der Grube: Originelle Süßigkeiten mit Bergbau-Bezug“ weiterlesen

Kurz vorgestellt: Ungewöhnliche Aromen-Kombinationen bei Süßwaren

Manchmal bin ich doch überrascht und erfreut, dass es Süßwarenunternehmen in Deutschland gibt, die sich trauen, einmal etwas ungewöhnlichere Kombinationen aus zwei oder mehr Aromen in ihren Produkten auszuprobieren. Zum Beispiel Lakritz mit Zitrone (Hitschies von Hitschler), Kokos mit Blaubeere (Mermaid-Latte von Krüger) oder – ganz aktuell – Mint mit Erdbeere (After Eight von Nestlé). Noch ein paar weitere stelle ich in der folgenden Galerie vor… „Kurz vorgestellt: Ungewöhnliche Aromen-Kombinationen bei Süßwaren“ weiterlesen

Ex-Wrigley’s-Manager Schmidt: Erfolgreich dank hoher Spanne und Kassendisplays

Nachdem Wilfried Schmidt jahrzehntelang als Topmanager für Wrigley’s auf der ganzen Welt gearbeitet hat, lebt er heute wieder vorwiegend in München und leitet mit einem seiner Söhne und ehemaligen Wrigley’s Managern von Dubai und Miami aus das Beratungsunternehmen für den Lebensmittel-Export „in die ganze Welt“. Wir kennen uns von der gemeinsamen Arbeit in der Jury des Sweetie Awards der Rundschau für den Lebensmittelhandel. Neulich hatten wir endlich Gelegenheit für ein ausführliches Gespräch über die Besonderheiten beim Vertrieb von Kaugummi.

naschkater.com: Herr Schmidt, ich kann mich erinnern, dass es zu meinen Jugendzeiten in den 70er Jahren auch noch andere Kaugummi-Marken außer Wrigley’s gab. Inzwischen habe ich das Gefühl, es gibt nur noch Wrigley-Produkte. Wie haben Sie das geschafft?

Wilfried Schmidt: Wir haben kontinuierlich eine ganz klare Marktaufbaustrategie durchgeführt. Und massiv von den Fehlern anderer profitiert.

naschkater.com: Was haben die anderen falsch gemacht?

Wilfried Schmidt: Die Wettbewerber waren nicht fokussiert genug auf Kaugummi, sie haben die Eigenständigkeit der Produktgruppe unterschätzt. Zudem gab es in Europa kaum Wettbewerb, nur in einzelnen Ländern gab es lokale Platzhirsche wie Perfetti in Italien, Dandy in Dänemark und das „Hollywood“-Kaugummi von Warner Lambert in Frankreich. „Ex-Wrigley’s-Manager Schmidt: Erfolgreich dank hoher Spanne und Kassendisplays“ weiterlesen

Lakritz: Mal salzig, mal süß, immer lecker – nicht nur für Nordlichter

Holländer, Schweden, Norddeutsche lieben Lakritz. Doch je weiter man sich in Europa nach Süden bewegt, um so exotischer wird dieses Süßigkeit. Besonders bei Österreichern (in deren Stamm ich eingeheiratet habe) führt meine Begeisterung für Lakritz zu Kopfschütteln. Dabei ist die Geschmack gebende Zutat ganz natürlich: ein Extrakt aus den Wurzeln der Pflanze „Echtes Süßholz„, die rund um das Mittelmeer und im westlichen Asien wächst. Inzwischen gibt es sogar Sahne-Bonbons, Pudding, Liköre, Eiskreme und Penisse (!) mit Lakritz-Geschmack!

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Look-O-Look im Interview: Fantasien aus Marshmallow und Weingummi

Dirk Köhm, Accountmanager von Look-O-Look in Deutschland.

Ich bin mir sicher, jedem sind die bunten und witzigen Weingummi- und Marshmallow-Produkte wie die Candy Pizza oder das Candy Sushi von Look-O-Look schon einmal aufgefallen – sie sind einfach ein Augenschmaus! Einer der Verantwortlichen dieses ursprünglich holländischen Unternehmens, das zur Perfetti Van Melle Group (u. a. Mentos und ChupaChups) gehört ist Dirk Köhm. Er hat sich freundlicherweise die Zeit genommen, um meine vielen Fragen, die ich an dieses Unternehmen habe, zu beantworten.

naschkater.com: Lieber Dirk, ich habe gerade die Halloween Candy Pizza probiert und bin wieder mal begeistert! Wie kriegt ihr das so weich und fruchtig hin? Wer hat eigentlich das allererste Rezept entwickelt?

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Jelly Belly Bean: Was ich schon immer wissen wollte!

Auf der diesjährigen ISM (2017) habe ich Frederik Luzki von Jelly Belly Deutschland kennengelernt und ihn gleich mal alles gefragt, was ich schon immer über die kleinen Geleebohnen wissen wollte, etwa wo sie hergestellt werden, wie sie sich von Mitbewerbern abgrenzen und welche die in der Herstellung teuerste Sorte ist. Hier seine Antworten…

naschkater.com: Fangen wir locker an: Lieber Frederik, was ist Ihre Lieblingsgeschmacksrichtung und warum?
Frederik Luzki: Auf jeden Fall „Apfelkuchen“. Diese Bean schmeckt wie ein echtes Stück Apfelkuchen, nur eben im Miniformat – und ich liebe Kuchen! „Jelly Belly Bean: Was ich schon immer wissen wollte!“ weiterlesen

Schlumpf-Lizenzen für Haribo, PEZ, Kinder und Zott

Haribo ist immer recht zurückhaltend, was das Lizenzgeschäft angeht – man setzt hier eher auf eigene Figuren. Nur bei den Schlümpfen macht Haribo eine Ausnahme, die gab es schon früher als losen Pfennigartikel am Kiosk. Mir sind sie in Erinnerung, weil sie immer ziemlich hart waren im Vergleich zu anderen Fruchtgummis. Erst Jahrzehnte später habe ich auf der Sweetie-Jurysitzung von meiner Jury-Kollegin Prof. Busch-Stockfisch erfahren, warum das so ist: Die Schlumpf-Fruchtgummis von Haribo waren deren ersten, die OHNE GELATINE und stattdessen mit Stärke hergestellt wurden.  Anläßlich des Kinofilms „Die Schlümpfe – Das verlorene Dorf“ brachte Haribo 2017 noch eine ganze Reihe weiterer blaugefärbter Süßigkeiten mit Schlumpf-Bezug auf den Markt, natürlich vor allem Fruchtgummi, mit und ohne Fizz, in verschiedenen Packungsgrößen, u.a. in der Reihe Balla Stixx aber auch eine Schaumzuckerware unter dem (seltsamen, aber schon lange verwendeten) Zusatztitel Chamallow„Schlumpf-Lizenzen für Haribo, PEZ, Kinder und Zott“ weiterlesen

Experten-Interview: Können Produkte aus der sozialistischen Diktatur Kuba wirklich „fair“ sein?

El Puente Cuba Libre
El Puente Cuba Libre mit Zutaten aus Kuba.

Naschkater: Frau Labode, Sie sind beim Hersteller von Fairtrade-Süßwaren El Puente zuständig für Information und Kommunikation. Wie stellt El Puente bei der Verwendung von Produkten aus Kuba sicher, dass nicht Gelder an den Staatsapparat fließen? 
Als Fairhandels-Unternehmen sehen wir es als unsere Aufgabe Menschen, die strukturell oder aus anderen Gründen benachteiligt sind, einen möglichst direkten Marktzugang zu eröffnen, damit sich durch den Fairen Handel ihre Lebenssituation verbessern kann. Wir stehen in der Regel mit den Produzenten vor Ort in Kontakt, besuchen unsere Handelspartner und einzelne Produzenten regelmäßig. Im Bereich der Überprüfung versuchen wir Synergie-Effekte zu schaffen und erkennen bestimmte Zertifizierungen anderer Fairhandels-Akteure an. Wo andere Zertifizierungen oder Überprüfungen nicht greifen, greift unser eigenes Internes Monitoring System, bei dem die Handelspartner umfassende Auskünfte zur Verfügung stellen. Somit erfassen wir so genau wie möglich, wie die Situation der Menschen vor Ort aussieht. Zahlungen gehen an unsere Handelspartner, die wiederum mit den Produzenten zusammenarbeiten. Bis vor Kurzem gab es keine Möglichkeit, direkt mit den Produzenten in Kuba zusammenzuarbeiten – Handel (Export) war nur über die Verarbeiter der Produkte möglich, die sich in Staatsbesitz befinden. Um die Menschen in Kuba durch Handel zu unterstützen, mussten wir demnach die Produkte über staatseigene Firmen beziehen, auch wenn die Rohstoffe von Kleinbauern stammen.

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