Gratis-Aktionen und Geld-zurück-Garantie: Mit diesen 10 Tipps kommst Du an viele kostenlose Süßigkeiten

Chupachups Kaubonbon Gratis 30% weniger Zucker

Kostenlose Süßigkeiten? Die gibt es nicht nur als Wurfgeschosse auf den Rosenmontagszügen, sondern auch auf anderen Wegen! Immer wieder werden Kekse, Bonbons, Riegel, Aufstriche oder Marmeladen im Rahmen von Gratis-Test-Aktionen oder der Geld-zurück-Garantie bei Missfallen angeboten. Was Du tun musst, um an kostenlose Süßigkeiten (und viele andere Produkte) heran zu kommen, erkläre ich in den folgenden 10 Tipps…  

Was muss man beachten, wenn man bei Gratis-Testen-Aktionen für Süßwaren mitmachen will?

Ich habe selbst schon oft an solchen Gratis-Aktionen teilgenommen – nicht nur für Süßigkeiten – und habe dadurch schon sehr viel Geld gespart, aber auch den ein oder anderen Fehler selbst begangen. Deshalb ein paar wichtige Hinweise und Tipps aus meiner Erfahrung dazu:

  1. Vor dem Shopping solltest Du eine Liste mit allen aktuellen Gratis-Aktionen zusammen stellen, am besten nach Geschäften sortiert (Drogerie, Supermarkt 1, Supermarkt 2) und unterwegs nach und nach abhaken.
  2. Beachte den Zeitraum, in dem das Produkt gekauft und die Erstattung eingereicht werden muss. Bist Du außerhalb der Fristen hast Du keine Chance aufs Geld.
  3. Manchmal sind neben dem Datum weitere Regeln zu beachten, damit die Erstattung erfolgen kann. Zum Beispiel gilt die Aktion nur für eine bestimmte Personengruppe, nur Frauen, nur in Österreich oder man muss aufschreiben, was am Produkt gefallen hat oder nicht. (Die komplizierteste Einreichung habe ich bisher nicht mit Süßigkeiten, sondern mit einem Katzenfutter erlebt, bei dem man ein Profil für seine Katze anlegen und über zwei Monate die gesundheitliche Entwicklung dokumentieren musste, um an das Geld zu kommen. Nur wenn alle Fristen eingehalten wurden, wurde auch Cashback gezahlt.)
  4. Gratis Testen Aktion Süßigkeiten 2
    Noch ein Beispiel für den Erfolg unserer Gratis-Raubzüge. Dieses Mal gab es viele Kekse von Bahlsen und – auch wichtig für Süßmäuler – Zahncreme!

    Bei manchen Aktionen muss man ein Formular zusammen mit dem Kassenbon als Brief per Post schicken, in diesen Fällen kriegt man auch das Porto erstattet. Inzwischen erfolgt aber meistens alles online. Dafür muss der Kassenbon abfotografiert und auf der Aktionsseite hochgeladen werden. Manchmal benötigt man keinen Kassenbon, dann reicht ein Code, der in die Verpackung eingedruckt ist. Deshalb bewahre IMMER die Kassenbons auf und werfe KEINESFALLS die Verpackungen weg, bevor nicht alles korrekt eingetragen wurde. (Zusatztipp: Verpackungen im Kamin zu verheizen bevor der Code verwendet wurde ist ebenso falsch, dummerweise habe ich selbst diesen Fehler mit einem Merci-Karton begangen! grrrrr….)

  5. Beachtet die Mengenbegrenzung: Manchmal darf pro Haushalt nur ein Produkt getestet werden, manchmal aber auch mehrere Sorten pro Haushalt. Entsprechend darf man dann nur einmal oder mehrmals das Produkt kaufen.
  6.  Wenn Du das Produkt mehrmals für verschiedene Haushalte gratis testen willst (zum Beispiel für Verwandte), dann brauchst Du dafür eigene Kassenbons! Also nicht alles in einem Vorgang bezahlen, sondern schön brav nacheinander. Falls mehrere verschiedene Gratis-Produkte aus verschiedenen Aktionen auf einem Bon sind, bei denen der Bon aber physisch (per Post) eingeschickt werden muss , dann bitte den Kassierer darum, Dir eine oder mehrere Bon-Kopien auszudrucken. Das geht direkt nach dem Bezahlen, wenn noch kein anderer Kunde dran war. Manchmal müssen die ihre Kollegen fragen, wie das geht, aber es geht.
  7. Ein Haushalt wird in der Regle definiert über eine Anschrift und eine eigene Bankverbindung. Sprich: Namen ist egal, die können ja auch doppelt vorkommen, aber E-Mailadresse und IBAN bilden einen Haushalt. Ob auch die Anschrift abgeglichen wird, weiß ich nicht, aber die kann man leicht anpassen, man kriegt ja nichts geschickt. Man braucht also verschiedene E-Mailadressen und verschiedene Konten, wenn man für mehr als einen Haushalt gratis testen will.
  8. Richte für die Abwicklung dieser Gratis-Aktionen eigene (kostenlose) E-Maildadresse bei GMX oder Google ein. Bei reinen Onlineformualren erhält man an diese E-Mailadresse dann eine Eingangsbestätigung und später eventuell etwas Werbung.
  9. Bis das Geld auf Deinem Konto ist, dauert es manchmal lange. Sehr lang – ich habe schon mal acht Wochen gewartet. Man sollte das aber auf dem Schirm haben und dran bleiben! Mir ist es leider schon passiert, dass ein Dienstleister das Geld einfach nicht überwiesen hat, obwohl ich alles korrekt eingegeben habe. Zuum einen kann es sein, dass sich einen Zahlendreher bei Deiner Bankverbindung eingeschlichen hat. Zum anderen stehen auch bei einem Dienstleister Menschen dahinter und die machen einfach mal einen Fehler.
  10. Plane ausreichend Zeit für die bürokratische Nachbereitung Deines „Großeinkaufs“ aus Gratis-Aktionen ein, am besten gleich einen ganzen Nachmittag.

Praktische Webseiten, auf denen aktuelle Gratis-Testen- und Geld-zurück-Aktionen mit den jeweiligen Bedingungen übersichtlich dargestellt werden, sind zum Beispiel sparwelt.de und mydealz.de

EXTRA-Tipp

Eine Prise mehr Vorteile gefällig? Dann beachte diese Tipps: Der Preis der Produkte wird erstattet, suche also nicht nach dem günstigsten Händler, sondern geh zu dem, der Dir Cashback zum Beispiel über die Payback-Karte oder Deustchland-Card bietet. Aktiviere vorher ggf. vorhandene Mehrfachpunkte-Coupons. Bezahle mit einer Kreditkarte, die nachträglich abgerechnet wird, um die Dauer Deiner Barinvestition zu verkürzen. Bezahle idealerweise mit einer Kreditkarte, die ihrerseits ebenfalls ein Bonusprogramm hat, zum Beispiel mit der Payback-Kreditkarte von American Express, damit sammelst Du zusätzliche Payback-Punkte.

Warum verschenken die Süßwarenunternehmen ihre Produkte?!

Markenhersteller wie Ferrero, Storck oder ChupaChups nutzen die Geld-zurück-Garantie und Gratis-Aktionen aus verschiedenen Gründen:

  • um skeptische Kunden dazu zu bringen, neu eingeführte Produkte wenigstens einmal risikolos auszuprobieren,
  • um andere Käuferschichten anzusprechen, zum Beispiel preissensible, die bisher meist zu den günstigeren Alternativen gegriffen haben,
  • um die Kontaktdaten ihrer Kunden zu erhalten, die diese für die Rückerstattung preisgeben müssen, um zukünftig direkt mit ihnen kommunizieren und ggf. via Onlineshop direkt an sie verkaufen zu können,
  • um die Zirkulation ihrer Produkte in den Supermärkten anzuregen, damit die Händler mehr ihrer Waren bestellen und in ihre Regale stellen,
  • um insgesamt die Wahrnehmung („Awareness“) für ihre Marken zu erhöhen,
  • oder um Mitbewerbern Marktanteile abzunehmen, denn die Konkurrenzprodukte werden bei solchen Aktionen tendenziell weniger gekauft.

Betriebswirtschaftlich können solche Gratis-Aktionen für die Unternehmen sogar weniger teuer ausfallen, als man im ersten Moment denkt. Denn nur ein Bruchteil der Kunden, die sich aufgrund des „Gratis„-Aufklebers für das Produkt entscheiden, lässt sich später tatsächlich das Geld erstatten. Viele vergessen es einfach nach dem Kauf, andere haben den Kassenbon nicht mehr, manche misstrauen dann doch den Unternehmen und möchten ihr persönlichen Daten nicht angeben, wieder andere sind am Ende zu bequem, die Webseite aufzurufen und das Formular auszufüllen. Es ist natürlich für das Unternehmen ein erheblicher Mehraufwand, etwa um die Aufkleber anzubringen oder Seriennummern in die Verpackung zu drucken, einen Dienstleister für die Abwicklung zu beauftragen und so weiter – aber mit etwas Glück gewinnt man viele Neukunden, Adressdaten oder was auch immer das Ziel war, und muss nur wenig Geld für die Erstattung bereitstellen. Schließlich müssen auch die Einahmen über den Mehrverkauf an die Händler dagegen gerechnet werden.

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