Boom bei Adventskalendern: Immer größer und bunter – das sind die besten!


Die einen klagen über die zunehmende Kommerzialisierung des Weihnachtsfests, die anderen freuen sich einfach, dass nun auch das Segment der Adventskalender Beachtung erfährt und die angeboten Varianten deutlich aufgewertet werden. Die Lebensmittelindustrie bringt inzwischen neben den klassischen, flachen und mit meist 80 Gramm Schokolade gefüllten Kalendern immer größere, das heißt vor allem auch schwerere und aufwändiger gestaltete Kalender auf den Markt, hinter dessen 24 Türchen sich Schokolade, aber auch viele andere leckere Sachen finden wie etwa Marzipan, GummibärchenChipsCerealienSäfte, Tee und sogar Bier! An dieser Stelle muss ich mich allerdings auf die Süßigkeiten und salzige Snacks beschränken und kümmere mich nicht weiter um Kalender mit Getränken; ebenso bleiben Adventskalender mit Spielzeug, Pflege- und Beautyprodukten und diesem ganzen Schnickschnack außen vor.

Positiver Nebeneffekt der Entwicklung zu schwereren Kalendern ist, dass immer mehr Herstellern gesonderte Kalender für einzelne Marken und Untermarken produzieren: So findet sich dieses Jahr unter den Adventskalendern welche von M&M, Milka, Jelly Belly, Haribo, After Eight, Smarties, Hello von Lindt und natürlich KINDER von Ferrero mit vielen verschiedenen Motiven und Formen. Der Nachteil ist, dass aufgrund der gestiegenen Größe und aufwändigen Gestaltung die Kalender natürlich auch teurer werden! Ich habe mir deshalb die Mühe gemacht, Preise und Grammturen der Kalender in Relation zu setzen und den besten Deal heraus zu finden…

Dies sei vorweg geschickt: Bei der Ermittlung der Preise bin ich von Standardpreisen bei Amazon inklusive kostenlosem Versand via Prime ausgegangen. Zum Produkt bei Amazon kommt ihr durch Klick auf den hinterlegten Link mit dem charmanten Vorteil, dass ich etwas (wirklich wenig) Cashback erhalte.

Der M+M And Friends-Adventskalender bietet bestes Preis-Leistungsverhältnis!

M+M AdventskalenderWer den geringsten Preis pro Kilo Inhalt berappen möchte, der sollte sich mit dem Adventskalender von „M&M and Friends“ anfreunden: Der ist mit einem einigermaßen weihnachtlichen Comicmotiv dekoriert, enthält kleine M&M mit Erdnuss-Tütchen, kleine Bounty-, Snickers- und Milky Way-Riegel und andere Produkte von Mars, bringt insgesamt 361 Gramm auf die Waage und kostet 7,99 € – das macht schlappe 22€ pro Kilo und ist damit der günstigste Preis aller von mir begutachteten, etwas schickeren Süßwaren-Adventskalender. Übrigens ist der Kilopreis sogar geringer als bei den ganz einfachen Teilen mit 80 Gramm Inhalt, die man für 1,99 € kriegt, was knapp 25€ pro Kilo entspricht! Weitere Kalender mit einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis unter 50€ pro Kilo sind der Ritter Sport 3D-Pop up-Kalender (12,99€) und der Chupa Chups-Kalender (14,95€).

Günstigster Einstiegspreis für Markenkalender: KINDER Mini Mix

Aber es gibt noch ein günstigeres Markenprodukt und zwar den Kalender „KINDER Mini Mix“ von Ferrero, der immerhin 152 Gramm wiegt und für 5,49 € zu haben ist. Damit liegt der Kilopreis zwar schon bei 36 €, aber der Einstiegspreis ist vergleichsweise niedrig. Und vielleicht will man ja auch nicht zu viel Schokolade pro Kalendertag zu sich nehmen. Enthalten ist übrigens Mini-Kinder Country, Mini Bueno, Mini Kinder-Schokoladenriegel und zwei kleine Hohlfiguren. Weitere günstige Einstiegskalender kommen von Haribo (7,49€) und von Bahlsen mit dem „Pick up Minis“ (9,99€).

Mehr ist mehr! Richtig viel süßen Inhalt bietet Niedereggers „Marzipan-Kalender“

Niederegger Adventskalender klassisch

Nun sind 361 Gramm auch nicht gerade viel und wer besonders viel zum selbst Naschen oder verschenken erwerben möchte, sollte sich den Adventskalender „Café Niederegger“ vom Marzipan-Spezialisten mit klassischem, eleganten Bildmotiv genauer anschauen. Der kostet immerhin 22,50€ (entspricht 42,86€/Kilo), aber dafür bietet er eben auch jeden Dezembertag bis Weihnachten kräftigen Marzipan-Genuss. Enthalten sind 24 einzeln verpackte Pralinen mit Zartbitter- und Vollmilch- Schokolade, Blätterkrokant, zwei Hohlfiguren und zwei Marzipanfiguren. Für die Herren der Schöpfung hat Niederegger sogar einen eigenen Kalender namens „Männersache“ aufgelegt, passend zur gleichnamigen Serie mit „männlichen“ Spezialitäten wie Lebkuchen-Pralinen, Nougat mit Cashews, Whiskey-Cola-Trüffel und klassischem Marzipan sowie zwei Schokoladenweihnachtsmännern. Dieser Kalender wiegt nur 300 Gramm und kostet bei Amazon 15,80€, das entspricht 52,67€ pro Kilo.

Warum immer nur süß? Adventskalender mit salzigem Inhalt!

Wer hätte gedacht, dass Adventskalender noch schwerer sein können als der marzipanige von Niederegger?! Sie können, allerdings ist der Inhalt dann salzig. Etwa dieser Koloss von einem Adventskalender von Pringles mit 1 großen und 23 kleinen Chips-Dosen, die zusammen 1,1 Kilo auf die Waage bringen. Allerdings zu einem stolzen Preis von 49,97€ bei einem Amazon-Marketplace-Händler. Damit hat dieser den absolut höchsten Einzelpreis  aller hier vorgestellten Kalender, jedoch mit 45,42€ nicht den höchsten Preis per Kilo (der kommt weiter unten). Deutlich günstiger kriegt man einen immerhin 790 Gramm schweren Karton mit Advents-Chips von Intersnack, in dem sich Tütchen der Marken Chio, Funnyfrisch, Ültje und Pombär finden. Der tägliche Snackspaß kostet nur 24,90 € und damit 31,52€ pro Kilo. Auch der hier kaum bekannte, österreichische Chipsfabrikant Kelly’s (der im übrigen auch zu Intersnack gehört) hat einen Adventskalender „Merry Christmas“ auf den Markt gebracht, in dem sich Knabbergebäck, Nüsschen, Mikrowellenpopcorn (mit Kokosgeschmack!) und Salzstangen von Saletti versteckt haben. Kostenpunkt: 26,95€ für 930 Gramm. Also 32,20€ pro Kilo – auch ein guter Deal!

Kellogg’s hat den größten Kalender: Advent zum Frühstück

Kellogg's klappbarer Adventskalender

Für wen die schiere Größe von Bedeutung ist, der könnte sich für den Ceralien-Adventskalender von Kellogg’s erwärmen, in dem 24 Päckchen mit unterschiedlichen Frühstücksflocken verpackt sind. Damit man alle erreichen kann, wird er aufgeklappt. Die gut 600 Gramm Inhalt verteilen sich auf diverse Cornflakes, Smacks und Frosties, wobei einige Amazon-äufer klagen, dass die Auswahl eher eintönig ausfällt. Er kostet 25,35€ und das entspricht 42,60€ pro Kilo.

Die originellsten Adventskalenderformen kommen von Nestlé und Lindt

Vor allem die originellen Formen gefallen mir: der After Eight Adventskalender kommt im Gewandt eines winterlichen Turms daher, der an Big Ben erinnert. Die Schokolinsen im Smarties-Adventskalender, ebenfalls von Nestlé, in einem weniger weihnachtlichen, dafür hübsch bunten Burgturm mit aufgesetzten Zinnen. Der After Eight Uhrenturm kostet oft 12,99 €, allerdings sind auch „nur“ 185 Gramm Minzschokolade darin verborgen. Der Smarties-Turm hat den gleichen Preis, aber für deutlich mehr Inhalt: 227 Gramm Schokolinsen verstecken sich hier hinter den 24 Türchen. Beim Preis-Schokolade-Verhältnis erreichen folgerichtig beide Varianten „Höchstnoten“ von 70,21€/Kilo für After Eight und 57,22€/Kilo im Falle von Smarties. Noch ein Kalender weicht in seiner äußeren Form deutlich (positiv) ab: Das ist der „Hello-Adventskalender“ von Lindt: er ist dreieckig wie eine Tanne geformt und in knalligen Farben bemalt, im Hintergrund zeichnet sich eine Großstadt-Skyline ab, die verwendeten Schriften wirken sehr stylisch und cosmopolitisch. Einfach ein tolles Produkt für 17,89€ bei 235 Gramm Gewicht. Es gibt ihn auch in einer rechteckigen Form. In der Kategorie der besonders teuren Adventskalender findet sich auch jener vom Thüringer Nougat-Experten Viba für 24,42€ wieder.

2 Gedanken zu „Boom bei Adventskalendern: Immer größer und bunter – das sind die besten!

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