Studentenfutter reloaded: Kreative Nussmischungen nett verpackt

Wer täglich zwischen 40 und 60 Gramm Nüsse isst, lebt gesünder! Diese Erkenntnis verdanke ich (wie so viele) dem Fernsehen. Ob sie stimmt – dafür möchte ich mich nicht verbürgen. Aber immerhin funktioniere es mit allen Sorten von Nüssen, ob Walnuss, Macadamia, Haselnuss oder sogar Erdnuss, so lang sie nicht geröstet, gesalzen oder gar mit Knusperhülle ummantelt sind. Nachdem das Studentenfutter mit den verhassten Rosinen lange Zeit ein Schattendasein fristete sind nussige Snacks jetzt wieder total auf dem Vormarsch. Wenngleich meistens verarbeitet und zubereitet. Doch dafür mit interessanten Aromen verfeinert und sogar originell vermarktet. So hat ültje die „Ur-Erdnüsse“ aus Bolivien entdeckt und Lorenz verpackt Mandeln, Pecan und Cashews zusammen mit Schokoladenkugeln als „Coffee Break„-Mischung – eine nette Idee. Andere Lorenz-Variationen tragen freche Namen wie „Sofa-Krimi“, „Tagträumer“ oder „Prachtstück“ und sind in auffällig himmelblaue oder kräftig königsblaue Tütchen mit Silberlack-Akzenten verpackt. „Studentenfutter reloaded: Kreative Nussmischungen nett verpackt“ weiterlesen

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Marketing ist alles: Phantasievoll verpacktes Brot

Mitunter ist die Linie zwischen einem Genussmittel wie Süßigkeiten und dem Grundnahrungsmittel Brot schwer zu ziehen. So bezeichnet der Schriftsteller Theodor FontanePumpernickel mit Schlagsahne“ als eine seiner bevorzugten Nachspeisen. Pumpernickel besteht aus ganzen Roggenkörnern und Roggenschrot und schmeckt tatsächlich recht süß, weil es so lange im Wasserdampf gebacken wird und sich die enthaltenen Kohlenhydrate zu Zucker verbinden („Verzuckerung“). Ein anderes „Brot“, das eigentlich keines ist, ist das „Russisch Brot„, als solche werden in Deutschland Kekse in Buchstabenform verstanden. Angeblich brachte ein Dresdner Konditor das Rezept dafür aus St. Petersburg mit. Und dann habe ich im Zuge meiner Recherchen zu süßen Merchandising-Artikeln zum Lutherjahr 2017 noch das „Lutherbrodt“ von Wikana gefunden, bei dem handelt es sich eher um eine Art Lebkuchen-Weichkeks. Im folgenden stelle ich einige Brot-Produkte vor, die aufgrund ihrer Vermarktung oder der Verwendung eines Lizenzmotivs ungewöhnlich sind.

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Nach all dem Süßkram: Jetzt mal ein paar lustige Wurst- und Fleischwaren

Naschkater.com ist und bleibt ein Süßigkeiten-Blog mit Schwerpunkt auf Marketing und ein paar salzigen Snacks. Aber in den letzten Jahren sind mir immer wieder kuriose oder kindische oder abstruse Wurstwaren aufgefallen – viele davon übrigens als Lizenzprodukte mit Comicfiguren darauf – die ich jetzt auch mal gebündelt in einem Beitrag vorzeigen will. Vielleicht schmunzelt der ein oder andere so wie ich es tat. Für Ergänzungen bin ich wie immer offen bzw. freue mich über eure Zulieferungen. Gern direkt an oliver@naschkater.com.

Bacon als Popkultur-Ikone bleibt ein eigener Beitrag (und zwar hier), ebenso die Lippenpflegestifte mit diversen salzigen Geschmacksrichtungen. Auch zu den Snack-Kategorie Popcorn und meiner Spezialleidenschaft Pringles gibt es bekanntlich eigene Beiträge.

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Doerrwerk: Obst retten durch doerren

Manche Ideen sind so genial, dass man sie immer wieder neu erfinden muss. Zum Beispiel die Haltbarmachung von frischem Obst durch Dörren. Eigentlich eine gut bekannte Kulturtechnik, doch bedarf das Entziehen von Wasser  vergleichsweise viel Energie und das Endprodukt schmeckt nicht jedem: Trockenobst ist in der Regel zäh und schrumpelig. Also machten sich die drei Freunde Zubin, Jonas und Philipp daran, die tradierten Dörrmethoden komplett zu umzustellen. Sie trocknen jetzt computergestützt und sparen damit so viel Energie ein, dass sie dafür sogar einen Umweltpreis gewonnen haben. Und was dabei rauskommt ist nicht zähl und klebrig, sondern knusprig wie Chips- und auch dafür hat das Team von Doerrwerk einen Preis gewonnen: Den Sweetie 2017, den Preis der Rundschau für den Lebensmit

telhandel für die innovativsten Süßwaren und Snacks, für ihr Fruchtpapier und die Tomatenchips ohne Fett. Doch Technologie ist nur die eine Seite der Medaille und da ich mich hier vor allem mit dem Marketing von Süßigkeiten beschäftige, spielt das die größte Rolle in dem kleinen Videointerview, das ich mit Jonas Bieber gemacht habe. Hier geht es zum Film auf YouTube. 

 

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Neuzugänge rund um Ostern: Popcorn, Pringles und Schokokarotten

Der junge Mann bot in Berlin Kostproben des neuen Popcorns „Wildcorn“ in folgenden Geschmacksrichtungen an: El Matador, Taxi Marrakech, Cannon Ball und Mid Summer. Immerhin eine ambitionierte Bezeichnung für den explodierten Mais…

Und mal wieder gibt es ein kleines Update der neusten Errungenschaften im Süßwaren- und Snackbereich, die mir zugetragen wurden (im wörtlichen wie im übertragenen Sinne). Der österliche Anteil ist vorhanden, wenngleich niedrig. Trotzdem sind wieder ein paar interessante neue Verführungen dabei!

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