Naschoasen: Ein Naschpirat hortet Weingummischätze

Wieder eine unvermutete Naschoase direkt in meiner Nachbarschaft – das ist eben das Tolle an so einer großen Stadt wie Berlin: Es gibt ständig etwas zu entdecken! und dann noch so eine sympathische: Der Naschpirat hat sein Nest in der Bautzener Straße 14 am Rande des Bezirks Schöneberg, gleich an den S-Bahngleisen. Angefangen hat der studierte Grafikdesigner Emmanuel Mangiapane – ein Sachsen-Anhaltiner mit italienischen Wurzeln – mit Ständen auf Wochenmärkten, wo er seine kreativ verpackten Weingummi-Mischungen und Lakritze an die Marktbesucher brachte. Mitunter sogar mit einem echten Papagei auf der Schulter, den eine Bekannte ihm während ihres Einkaufs überließ…  „Naschoasen: Ein Naschpirat hortet Weingummischätze“ weiterlesen

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Sugarfari: Eine süße Weltreise der Naschereien

Wer in diesem Sommer Urlaub auf Balkonien macht, kann trotzdem eine süße kulinarische Weltreise erleben. Einfach einen Tagesausflug zum Laden „Sugarfari“ in der Kopenhagener Str. 69 in Berlin-Prenzlauer Berg machen und in den Schätzen aus aller Herren Länder nach den leckersten Spezialitäten suchen. Online bestellen geht natürlich auch, aber ist nicht so sinnlich und kostet meist 4,90€ Versandgebühren. Das Geschäft besteht aus zwei prall mit Süßwaren gefüllten Räumen. Viele Süßigkeiten sind nach Kontinenten sortiert und ganz niedlich in altertümliche Koffer einsortiert, zum Beispiel Afrika, West- und Osteuropa, Asien, Amerika und Ozeanien. Aber viele andere Sachen stehen zusätzlich bereit – mir fiel es als großer Freund von originellen Naschwaren jeder Art natürlich schwer, mich zu zügeln, weil einfach so viele seltene und exotische Sachen angeboten werden. Besonders nett: Viele Dinge sind auch in kleinen Portionen oder einzeln zu haben, nicht nur lose Ware (wenn die Kinder sich ihre 2-Euro-Tüten zusammenstellen, kann das schon mal ganz schön den Betrieb aufhalten!), sondern auch zum Beispiel kleine Packungen von Chips Ahoy und einzelne Poptarts oder Twinkies und Zingers von Hostess. Für die Sparfüchse gibt es eine eigene Abteilung mit reduzierten Produkten.

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Die süßeste Ecke Wiens: Konfiserie-Fachgeschäft seit 1914

Wien darf sich glücklich schätzen, die Stadt mit der höchsten Dichte an Konfiserien, Bonbon– und Süßwarengeschäften zu sein. Jedenfalls gefühlt. Denn in der Innenstadt begegnen dem Flaneur überall mit Fachkenntnis und Naschfreude sorgsam bestückte Traditionshäuser. Ich kann in meiner Kategorie „Naschoasen“ unmöglich alle aufführen, aber eines der besonders pittoresken muss benannt werden: Die Konfiserie „Zum süßen Eck“ in der Währinger Straße 65 im 9. Bezirk. „Die süßeste Ecke Wiens: Konfiserie-Fachgeschäft seit 1914“ weiterlesen

Arko, Hussel, Leyensieffer: Shopfilialen für süße Gourmets

Hochwertige Schokoladenwaren, feines Gebäck, exklusive Brotaufstriche und Kaffeespezialitäten: Mein Eindruck ist, es gibt immer mehr Delikatessen- und Gourmetgeschäfte – kleine Einzelbetriebe, die ich immer mal wieder in der Rubrik „Naschoasen“ vorstelle, aber auch Ketten mit vielen Filialen überall in Deutschland wie Arko-Eilles, Hussel oder Leysieffer, einige davon betrieben als Franchise-Shops.Die Menschen interessieren sich eben stärker für hochwertige, handgemachte Lebensmittel. Anlass genug, sich einmal anzuschauen, welche Filialisten im Süßwarenbereich so unterwegs sind – ich stelle im Folgenden die bekanntesten vor…

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Marmelo-Manufaktur in Rheinsberg: Marmelade, Kaffee und Süßigkeiten am Schloss

Zu den Süßigkeiten ist Kathrin Wagner von Patisseurin Stephanie Albrecht verführt worden. Als deren Geschäfte in Berlin geschlossen wurden, gründete Wagner in Rheinsberg ihr Unternehmen „Marmelo„, was auf Portugiesisch „Quitte“ heißt und als Ursprungsbegriff für Marmelade seinen Eingang in viele Sprachen gefunden hat. In einer angemieteten Küche kocht sie nun Obst ein, das größtenteils aus der Region stammt. Entsprechend saisonabhängig ist ihre Produktion, das Jahr beginnt mit importierten Zitrusfrüchten bis dann mit dem Rhabarber das erste heimische Obst resp. Gemüse – denn offiziell ist Rhabarber als Gemüse klassifiziert – verarbeitet werden kann. „Marmelo-Manufaktur in Rheinsberg: Marmelade, Kaffee und Süßigkeiten am Schloss“ weiterlesen

Schokoladenraritäten und holzgerösteter Kaffee: Hrovat’s Bad Ischl

Genuss und Schönheit in vielerlei Form stehen in diesem Geschenkestübchen am Kreuzplatz an erster Stelle: Einst versorgte die Hrovat’s Apotheke als k. u. k.-Hoflieferant den im Sommer in Ischl verweilenden Kaiser, heute versorgt Mag. Barbara Hrovat-Forstinger und ihr Team auch nicht-adelige Einheimische und Touristen mit Kaffeespezialitäten, Schokolade, Likören, Kosmetik, Kleidung und Dekorations- und Saisonartikeln. Noch ist alles österlich ausgeschmückt; neben Eierbechern und geblümten Servietten stehen Häschen aus Porzellan und Stoff sowie solche aus Schokolade, in schimmerndes blaues, braunes und pinkes Stanniol eingewickelt, zum Verkauf.

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Bad Nauheim: Weinkostladen mit Süßwaren für Gourmets

Wenn man es am wenigsten erwartet, kann man die schönsten Entdeckungen machen. So zum Beispiel bei einem Familienspaziergang im beschaulichen Kurörtchen Bad Nauheim, eine halbe Bahnstunde nördlich von Frankfurt. Denn hier gibt es mit dem Weinkostladen von Wolfgang Fertsch eine versteckte Naschoase, die alle Geschmacksknospen anspricht, mit ausgewählten Süßwaren aus aller Welt, Gewürzen, Tees und edlen Weinen. Alles ansprechend arrangiert, ausgiebig und kenntnisreich beraten durch den Inhaber persönlich. Er scheint wirklich alles persönlich gekostet zu haben, so dass sich schnell eine locker-lustige Fachsimpelei mit interessierten Kunden und Candy Nerds wie mir ergibt…

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Viba lädt zum Mitmachen ins Confiserie-Café

Seit Sommer vergangenen Jahres befindet sich eine Viba-Repräsentanz im Herz der Hauptstadt: Das Confiserie-Café am Eingang zur Friedrichstraße. Hier kann man nicht nur die vielfältigen Nougatprodukte des ostdeutschen Traditionsherstellers kennenlernen, sondern auch  die Schokoladen-Spezialitäten der süddeutschen Firma Heilemann, die Viba letztes Jahr übernommen hat. Das besondere an dem über 100qm großen Shop mit Pralinen-Theke, großer Auswahl an eigenen und ergänzenden Produkten sowie einem Cafébereich mit rund einem Dutzend Sitzplätzen: Hier kann der interessierte Besucher selbst Hand anlegen und Schoko-Lollies überziehen und mit Streuseln verfeinern…

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Experteninterview: Mit süßem Franchise-Konzept selbständig machen

Antje Katrin Piel Franchiseverbandl
Antje Katrin Piel leitet die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Franchiseverbands.

Wer Süßigkeiten liebt und damit seinen Lebensunterhalt bestreiten möchte, spielt vielleicht mit dem Gedanken, sich selbständig zu machen. Was liegt da näher, als sich ein passendes Franchise-Angebot zu suchen und Lizenznehmer zu werden?! Franchise bedeutet, jemand hat ein funktionierendes Geschäftsmodell und vermietet das an Dritte, die dann unter dem Markenname des Franchiseunternehmens selbständig agieren und zum Beispiel eine Filiale betreiben. Bekannte Franchise-Geber sind zum Beispiel Subways, Coffee-Bike oder Bärenland. Was es für potentielle Franchise-Nehmer zu bedenken gilt, habe ich die Pressesprecherin des Deutschen Franchise-Verbands, Antje Katrin Piel gefragt.

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Handgemachte Schokoriegel aus der Berliner Candy Farm

Wenn ich mir die ideale Süßigkeit vorstelle, eine die mich so sehr begeistern würde, dass ich sie nicht nur naschen, sondern auch selbst herstellen wollen würde, dann hätte sie folgende Eigenschaften: klassische Zutaten – innovativ aufgepeppt-, kräftig im Biss, intensiver Geschmack, verspielte Namensgebung und originelle Verpackung. Und nun stelle sich einer vor: Kürzlich in der Berliner Sonnenallee 70 habe ich genau das gefunden: Candy Farm, das Schokoladen-Start-up von den zwei sympathischen Kreativen Uli und Reto, die aus Ihrer Liebe zum Naschen einen Beruf gemacht haben.

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