Wassereis zum selbst einfrieren: Preiswert, bunt und kultig

Alska Boy Icesticks Dedert Niederlande

Als Kind habe ich dieses gefrorenen Eis-Stangen zum Auszuzeln geliebt: Wassereis im Schlauchbeutel für das heimische Tiefkühlfach. Allerdings musste es von Alaska Boy sein (ein anderes gab es bei uns auch gar nicht). Inzwischen habe ich gelernt, dass Alaska Boy aus Holland kommt und dort von den 14 Mitarbeitern der Firma Dedert Icesticks hergestellt wird. Aus dem deutschen Bergkamen kommen dagegen seit über 40 Jahren die Bussy Ice Pops  und deren Weiterentwicklung, die Plastikbecher mit gefrorenem Inhalt, die so genannten Kratzdrinks

Die Erfindung der „Ice-Sticks“ selbst geht – mal wieder – auf die USA zurück. Nach eigenen Angaben hat die Firma Busemann in den 70er Jahren eine Abfüllmaschine für die Produktion der praktischen Schleckdrinks in den USA erworben und nach Deutschland gebracht. Inzwischen werden in Bergkamen täglich 3,5 Millionen der „Strips“ mit einem Wasser-Fruchtsaft-Gemisch in den Geschmacksrichtungen Kirsche, Zitrone, Waldmeister, Erdbeere, Cola oder Waldfrucht befüllt und in ganz Europa verkauft. Daneben stellt die Busemann GmbH auch noch Popcorn her.

Neben dem Schleckeis für Kinder gibt es auch immer mehr nicht-jugendfreien Varianten mit Alkohol, die ich ebenfalls nachfolgende anführe. Eine super Alternative zum Schleckeis in der Plastikhülle ist übrigens Slush-Eis aus den entsprechenden Slush-Automaten. Dabei handelt es sich um ein halb gefrorenes Wasser-Saft-Gemisch, meist in verrückten Farben und Geschmacksrichtungen. Aber wer hat schon so einen Automaten zuhause?!

Originelle Eissorten aus dem Supermarkt-Tiefkühlfach habe ich hier zusammengestellt.

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2 Gedanken zu „Wassereis zum selbst einfrieren: Preiswert, bunt und kultig

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