Lakritz: Mal salzig, mal süß, immer lecker – nicht nur für Nordlichter

Lakritz-Pfeiffen Holland

Holländer, Schweden, Norddeutsche lieben Lakritz. Doch je weiter man sich in Europa nach Süden bewegt, um so exotischer wird dieses Süßigkeit. Besonders bei Österreichern (in deren Stamm ich eingeheiratet habe) führt meine Begeisterung für Lakritz zu Kopfschütteln. Dabei ist die Geschmack gebende Zutat ganz natürlich: ein Extrakt aus den Wurzeln der Pflanze „Echtes Süßholz„, die rund um das Mittelmeer und im westlichen Asien wächst. Inzwischen gibt es sogar Sahne-Bonbons, Pudding, Liköre, Eiskreme und Penisse (!) mit Lakritz-Geschmack!

Die meisten Deutschen haben Lakritz sicherlich über Haribo oder Katjes kennengelernt: Katjes Kinder, Katzenpfötchen – die so schön klebrig waren – habe ich besonders geliebt. Aber auch die kleinen, harten Rauten-Pastillen aus der Apotheke sowie Lakritzschnecken, Lakritztaler und Lakritz-Konfekt von Haribo. Mindestens 3 Prozent des Süßholzwurzelexktrakts enthalten diese Lakritzprodukte meistens.

Erwachsenenlakritz wie es vor allem in Skandinavien verbreitet ist, enthält außerdem das stechend salzige Mineral Salmiak und ist damit auch eine der wenigen Süßigkeiten, die auch salzig sein dürfen (neben Schokobrezeln). Auf diesen Trichter kam man hierzulande erst ein paar Jahrzehnte später. Inzwischen gibt es allein in meiner nächsten Umgebung in Kreuzberg zwei auf Lakritz spezialisierte „Fachgeschäfte“, nämlich Kado und den Lakritzdealer. Ein weiterer Lakritzspezialist, dessen Produkte auch sehr gut sein sollen, wurde mir in Potsdam empfohlen: Lakrids mit dem Geschäft Lakritzkontor in der Jägerstraße 21.

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